EU-Initiative startet Aktion "Mehr Verantwortung im Netz": klicksafe-Aufruf zum Safer Internet Day
BUNDESWEITER AUFRUF AN INTERNETNUTZER
Das Thema Internetsicherheit betrifft alle. Über die Aktion sind deshalb alle aufgerufen, aus dem Internet ein tatsächlich „soziales Medium“ zu machen. Das geht nur zusammen. Entsprechend sind Schüler, Eltern, Lehrer, Initiativen, Unternehmen, Internetanbieter und -nutzer gleichermaßen gefordert, ihrer eigenen Verantwortung in diesem Bereich gerecht zu werden, getreu dem Motto:
„Wir leben soziale Verantwortung - auch in der digitalen Welt.“
PROMINENTE UNTERSTÜTZUNG
Unterstützt wird klicksafe bei diesem Engagement unter anderem durch die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend,Dr. Kristina Schröder, den Fernsehmoderator Jörg Pilawa („Rette die Million!“ u.a.) und die Schauspielerin Anneke Kim Sarnau („Polizeiruf 110“ u.a.).
KLICKSAFE-AKTIONSSEITE IM INTERNET
Mit einer Aktionsseite zum Safer Internet Day bietet klicksafe umfassendes Informationsmaterial zum Thema „Verantwortung im Netz“ und ruft alle Internetnutzer zum Mitmachen auf.
Unter www.klicksafe.de/verantwortung können sich Internetnutzer mit eigenen Beiträgen und Kommentaren an der Diskussion zu den Leitfragen „Wie sieht für euch verantwortliches Handeln im Netz aus? Und wer kann wie Verantwortung übernehmen?“ beteiligen. Hier finden sich auch Anregungen dazu, wie Internetnutzer „ihre Verantwortung im Netz“ in die Tat umsetzen können.Zudem gibt es eine Übersicht, wer sich in diesem Bereich bereits engagiert. Hierzu zählt auch ein Überblick über die zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen, die zum Safer Internet Day stattfinden.
DIE KERNBOTSCHAFTEN DER AKTION
In der digitalen Welt gelten die gleichen Grundsätze für verantwortliches Handeln wie „offline“. Beleidigungen und Bedrohungen (z.B. Cyber-Mobbing) sind nicht in Ordnung, systematisches Ausspionieren und Betrug (z.B. Datenklau, Phishing) sind Straftaten. Und vor allem Jugendschutz im Internet ist ein besonders wichtiges Thema (z.B.: Darstellung von Gewalt und Pornografie ist für Kinder im Internet frei verfügbar).
Zum Safer Internet Day ruft klicksafe Jung und Alt auf, Schutz, Sicherheit und Verantwortung im Internet nicht nur anderen zu überlassen, sondern selbst aktiv zu werden und aufeinander zuzugehen. Auch diejenigen Eltern, Lehrer und Politiker, die weniger mit dem Internet zu tun haben, müssen wissen, wie „das Netz und seine User ticken“. Junge und unbedarfte Internetnutzer sollten lernen, verantwortungsvoll mit dem Medium und gleichzeitig mit Rechten anderer umzugehen (z.B. Schutz der Privatsphäre – auch von anderen).
Verantwortung, Schutz und Sicherheit im Internetgeht alle an: Deshalb darf die „Kluft“ zwischen denen, die das Internet intensiv nutzen und denen, die mit der rasanten Entwicklung im Netz (technisch und gesellschaftlich) kaum mithalten, nicht größer werden. Neben Eltern, Lehrern, Jugendlichen und allen Nutzern stehen natürlich auch die Anbieter in der Verantwortung (z.B. durch verständliche Datenschutzerklärungen).
Jeder kann anderen dabei helfen, das Internet besser zu verstehen! Erzielt werden kann dies durch eine umfassende Medienbildung in Schule und Elternhaus. klicksafe bietet hierzu zum Beispiel Unterrichtsmodule und Fortbildungen für Lehrer sowie Elternbildungskonzepte, welche die gezielte Aufklärung der Eltern über den Medienalltag ihrer Kinder in den Blick nehmen (z.B. Tipps für Eltern zu wichtigen Themenwie Soziale Netzwerke, Cybermobbing, Datenschutz, Internet- und Computerspielabhängigkeit u.v.m.)
Auch die aktive Einbindung älterer Menschen in die digitale Welt (z.B. durch Kurse für „Silver Surfer“) hilft eine Verbindung zwischen den Generationen zu schaffen und mediale Entwicklungen zu verstehen. Dies sind Voraussetzungen, um Verantwortung im Internet übernehmen zu können.
Der SAFER INTERNET DAY 2012 (SID) ist der von der EU initiierte weltweite Aktionstag für mehr Internetsicherheit.
klicksafe (www.klicksafe.de) ist eine Initiative im Safer Internet Programme der Europäischen Union für mehr Sicherheit im Internet. klicksafe wird gemeinsam von der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz (Koordination) und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) umgesetzt.
klicksafe ist Teil des Verbundes der deutschen Partner im Safer Internet Programme der Europäischen Union. Diesem gehören neben klicksafe die Internet-Hotlines internet-beschwerdestelle.de (durchgeführt von eco und FSM) und jugendschutz.net sowie das Kinder- und Jugendtelefon von Nummer gegen Kummer (Helpline) an.

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