Statements: Wer übernimmt Verantwortung im Netz?

07.02.2012 |
Wer kann in welcher Art und Weise Verantwortung im Internet übernehmen? Und wie sieht verantwortliches Handeln im Internet konkret aus? klicksafe hat sich bei Unterstützern und Partnern umgehört:

„Beim Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen mit dem Internet tragen alle Verantwortung – Unternehmen, Politik, Schule, Eltern aber auch jede und jeder Einzelne. Um Familien die Hilfe und Unterstützung zukommen zu lassen, die sie erwarten, müssen wir den Gegensatz von Eigenverantwortung und Schutz im Netz überwinden. Dafür setzen sich im Dialog Internet Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Jugendschutz ein.“
Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder

„Alle sprechen von Social Media. Doch wie lässt sich aus dem Internet ein tatsächlich soziales Medium machen, in dem zivilisiert und respektvoll miteinander umgegangen wird? Das geht nur zusammen und mit Vereinbarungen und Regeln, im Miteinandervon Jung und Alt, von Menschen, die ständig „ON“ sind und solchen, die das Internet nur selten nutzen.“
Dr. Jürgen Brautmeier, Direktor der Landesanstalt für Medien NRW (LfM)

„Der Safer Internet Day bietet das richtige Forum sowohl an den einzelnen User wie an die professionelle Medieninstitution zu appellieren, sich dem Thema Vertrauen und Verantwortung im Netz zu stellen. Nicht Verbote, sondern eine zunehmende, gemeinsame Haltung für ein faires und verantwortungsvolles Miteinander im Netz können den großartigen, globalen Kommunikationsort Internet ein Stück ‚lebenswerter‘ machen.“
Albrecht Bähr, ehrenamtlicher Vorsitzender der LMK-Versammlung

„Das Internet ist heute Realität in fast jeder Wohnung, in vielen Kinderzimmern. Verbote helfen da nicht, sondern nur das Gespräch mit den Kindern. Ich handele klare Vereinbarungen mit meinen Kindern aus, wie lange das Internet genutzt wird und welche Seiten besucht werden. Nur so weiß ich, wo meine Kinder im Internet unterwegs sind."
Jörg Pilawa, Fernsehmoderator

„Ziel muss es sein Kinder und Jugendliche optimale Chancen zu geben, das Internet kreativ, selbstbestimmt und so gefahrlos wie möglich zu nutzen. Eine solche Umgebung kann nur geschaffen werden, wenn alle Beteiligten ihren Teil der Verantwortung übernehmen. Wichtig ist ein Gesamtkonzept bestehend aus einem Zusammenspiel rechtlicher Bestimmungen, staatlicher Kontrollen, Selbstregulierungen der Anbieter und der Förderung von Medienkompetenz."
Friedemann Schindler, Leiter jugendschutz.net

„Nur aufgeklärte Nutzer können sich verantwortlich im Netz bewegen. Mit Projekten wie den Internauten (www.internauten.de) unterstützt die FSM Kinder dabei nicht nur den sicheren Umgang mit den Medien zu lernen, sondern auch respektvoll miteinander in der digitalen Welt umzugehen. Gleichzeitig obliegt es der Politik und der Wirtschaft gemeinsam die Kinder auch im Netz wirksam zu schützen und sie vor unangemessenen Inhalten oder unangebrachten Begegnungen zu bewahren. Die Mitglieder der FSM nehmen diese Verantwortung durch freiwillige Selbstverpflichtungen wahr, die für verschiedene Bereiche das Jugendschutzniveau im Netz steigern. Außerdem leistet die FSM durch die gemeinsam mit eco e.V. betriebene Internet-Beschwerdestelle (www.internet-beschwerdestelle.de) als Anlaufstelle für alle Bürger um sich über jugendschutzrelevante Inhalte zu beschweren einen wichtigen Beitrag dazu.
Otto Vollmers, Geschäftsführer der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM)

„Internetsicherheit betrifft alle. Doch meistens sieht man das Thema immer nur aus seiner jeweiligen Perspektive. Dabei kann jeder – auch generationenübergreifend - anderen helfen, das Internet besser zu verstehen.“
Anneke Kim Sarnau, Schauspielerin

„Wir müssen soziale Verantwortung leben - auch in der digitalen Welt. Es geht nur zusammen im Internet, denn Aufklärung und gegenseitige Unterstützung schützen vor Abzocke und Bedrohung .“
Stefanie Stappenbeck, Schauspielerin

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