Bilder sind die neuen Worte: Aktuelle Studie zum Umgang von Kinder und Jugendlichen mit Bildern im Internet

04.02.2016 | Anlässlich des 13. internationalen Safer Internet Day am 09. Februar 2016 präsentiert Saferinternet.at die Ergebnisse einer aktuellen Studie zum Thema „Der Umgang von Kindern und Jugendlichen mit Bildern im Internet“.

Die Kommunikation mit Bildern gewinnt immer mehr an Bedeutung, haben doch Soziale Netzwerke und Smartphones hier völlig neue Möglichkeiten geschaffen. Nicht umsonst kürte die englische Oxford-Dictionaries-Redaktion 2015 ein „Emoji“ zum Wort des Jahres. Fotoplattformen wie Instagram oder Snapchat erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Vor allem Kinder und Jugendliche nehmen bei dieser Entwicklung eine Vorreiterrolle ein und treiben diese stark voran.

Die Initiative Saferinternet.at, koordiniert vom ÖIAT in Kooperation mit der ISPA, beauftragte das Institut für Jugendkulturforschung mit einer Studie zum Thema „Der Umgang von Kindern und Jugendlichen mit Bildern im Internet“. Bei dieser repräsentativen Online-Umfrage wurden 407 Jugendliche zwischen 11 und 17 Jahren zu ihrem Umgang mit Bildern im Internet befragt. Zusätzlich wurde mit 100 Kindern von 8 bis 10 Jahren zu diesem Thema in Workshops gearbeitet.

Zusammenfassung der Ergebnisse

  • Neun von zehn Jugendlichen veröffentlichen regelmäßig Fotos und Videos im Internet
  • die positive Selbstdarstellung dient ihnen als Hauptmotivation
  • Themen wie Urheberrecht, Privatsphäre und die Förderung einer visuellen Kompetenz stellen dabei Herausforderungen für Jugendliche, Eltern und Lehrende dar.

In diesem Kontext stellt Saferinternet.at das neue UnterrichtsmaterialJugendliche Bilderwelten im Internet“ sowie Info-Folder zu Snapchat und Instagram für junge User zur Verfügung. Zusätzlich erklären neue Leitfäden für die wichtigsten Fotoplattformen Schritt für Schritt die Privatsphäre-Einstellungen. Weitere Tipps finden Eltern im Video-Elternratgeber „Frag Barbara!“. Nutzer in Deutschland sollten bei der Lektüre beachten, dass sich rechtliche Informationen z.B. in der PPT "Aktiv gegen Nacktaufnahmen" (Folie "Kennen Sie Ihre Rechte!") auf die Rechtsgrundlage in Österreich beziehen. Diese weicht von der Gesetzgebung in Deutschland ab.

Alle Angebote, Downloads und kostenlosen Bestellmöglichkeiten sowie weitere Tipps finden sich auf www.saferinternet.at: