Google nutzt Altersfreigabe der USK

30.04.2015 | Ab morgen nutzt Google für alle Apps, die neu auf den Markt kommen, die Altersklassifizierung der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK).

Bislang war es für Android-Nutzer schwierig einzuschätzen, für welche Altersgruppe eine App aus dem Google-Play-Store geeignet war und für welche nicht. Statt konkrete Altersangaben, wie etwa im Apple App-Store, fanden Nutzer ausschließlich die inhaltliche Klassifizierung in Stufe 1 (jeder), 2 (niedrig), 3 (mittel) und 4 (hoch) ohne aussagekräftige Erklärung, weshalb eine App der jeweiligen Stufe zugeordnet wurde. Das soll sich nun ändern, denn Google möchte ab dem 01. Mai 2015 das Altersklassifizierungssystem der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) für alle neu erscheinenden Android-Apps nutzen.

Googles Schritt ist zu begrüßen, stellt er doch für viele Nutzer insbesondere Eltern eine Erleichterung dar, passende Inhalte für ihre Kinder auszuwählen. Klar muss aber dennoch sein, dass Google nur neue Apps mit der USK-Klassifizierung versieht. Viele Tausende Apps werden diese Kennzeichnung nicht haben. Aus diesem Grund ist es auch weiterhin nötig, als Eltern Apps erst einmal zu sichten, bzw. Nutzerkommentare zu lesen, bevor sie jüngeren Kindern zugänglich gemacht werden.

Weitere Informationen:

schau-hin.info (2015). Jugendschutz mobil: Altersfreigaben beachten und Apps prüfen

klicksafe.de (2014). Apps

golem.de (17.3.2015). USK-Altersfreigaben für Spiele auf Google Play