Neue EU-Richtlinie zum besseren Schutz in sozialen Netzwerken

Bereits seit geraumer Zeit setzt sich die Europäische Kommission für die Etablierung von Grundsätzen ein, welche die Sicherheit bei der Nutzung von sozialen Netzwerken im Internet grundlegend verbessern. Anlässlich des heutigen Safer Internet Days haben Vertreter der EU-Kommission sowie von 17 bedeutenden sozialen Netzwerken in Europa (z.B. facebook, StudiVZ, MySpace) eine entsprechende Selbstverprflichtungserklärung unterschrieben.
Die "Safer Social Networking Principles for the EU" stellen die erste europaweite Übereinkunft dar, die für die Anbieter entsprechender Angebote im Bezug auf Datenschutz und die Persönlichkeitsrechte der Nutzer und Nutzerinnen Standards schafft. Unter anderem sieht die Vereinbarung vor, dass die inhaltlichen Angebote deutlicher altersspezifisch getrennt werden, Kinder und Jugendliche durch voreingestellte Datenschutzeinstellungen besser geschützt werden und Funktionen zur Prävention und Verfolgung von Verstössen in sozialen Netzwerken bereitgestellt bzw. verbessert werden. So sollen beispielsweise die Möglichkeiten der Benachrichtung des Webseitenanbieters im Falle der missbräuchlichen Verwendung von Diensten sowie die Zusammenarbeit mit Behörden bei der Verfolgung entsprechender Verstösse verbessert werden.
Aufgrund der großen Unterschiede zwischen den einzelnen sozialen Netzwerken werden die Prinzipien zunächst im Hinblick auf die praktische Einführung erprobt. Hierfür werden die Beteiligten der Europäischen Kommission in den kommenden Monaten Rückmeldung zu der jeweiligen Umsetzung der ""Safer Social Networking Principles for the EU" geben. Diese werden dann in die weitere Verbesserung der Richtlinie einfliessen.

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