Rechtsextremismus hat viele Gesichter. Wie man Rechtsextreme im Netz erkennt – und was man gegen Hass tun kann

Das Themenmodul zum klicksafe-Lehrerhandbuch ist in einer vollständig überarbeiteten Version erschienen.

Rechtsextremismus tritt in vielerlei Gestalt auf – als Partei oder als rechtsautonome Gruppe, in Internetdiensten oder als nächtlicher Fackellauf, im Sportverein oder bei Auftritten von rechtsextremen Musikgruppen. Offen oder geschickt getarnt streuen Rechtsextreme ihr menschenverachtendes Weltbild, werben junge Menschen an und agieren gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung. Dabei nutzen sie immer häufiger Soziale Dienste wie YouTube oder Facebook, um junge User zu ködern (jugendschutz.net, Zahlen Rechtextremismus online 2016).

Rechtsextreme Botschaften sind oftmals subtil in jugendaffinen Unterhaltungsangeboten der Sozialen Dienste enthalten. Während eindeutige Hetze auf vielen Plattformen gemeldet und durch die Betreiber gelöscht werden kann, erfordert unterschwellige, rechtsextreme Propaganda präventive Maßnahmen. Die Entwicklung von pädagogischen Konzepten ist hierbei wichtig, um kritische Auseinandersetzung und Zivilcourage im Netz zu fördern.

Die klicksafe-Broschüre „Rechtsextremismus hat viele Gesichter. Wie man Rechtsextreme im Netz erkennt – und was man gegen Hass tun kann“ verbindet das spezifische Know-how verschiedener kompetenter Organisationen. Das Themenspektrum erstreckt sich vom Vermitteln von Grundwerten menschlichen Zusammenlebens über die Sensibilisierung für das Erkennen rechtsextremer Meinungsmache bis hin zu Gegenstrategien und dem Kennenlernen von Aussteigerprogrammen. Die vollständig überarbeitete Auflage kann auf klicksafe.de heruntergeladen oder bestellt werden. Im klicksafe-Themenbereich „Rechtsextremismus online“ finden sich zudem weitere Materialien für den Einsatz im Unterricht.

Informationen und Materialien zum Thema Rechtsextremismus im Netz: