Smartphone & Apps – Flyer über Chancen und Risiken

28.09.2011 | Mindestens jeder fünfte Handynutzer in Deutschland besitzt bereits ein Smartphone, bei den 14- bis 29-Jährigen hat mehr jeder dritte Handynutzer ein solches Mobiltelefon. Und die Nutzung steigt rasant: Während 2010 noch 7,4 Millionen Smartphones in Deutschland verkauft wurden, rechnet der Bundesverband der Informationswirtschaft, BITKOM, für 2011 mit 10,1 Millionen. Um so wichtiger, dass die Verbraucher über Nutzen und Gefahren dieser Geräte informiert sind.
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Im Flyer „Smartphone & Apps – Chancen und Risiken“ der Verbraucherzentrale Hessen finden sie die notwendigen Ratschläge und Hintergrundinformationen. Etwa, dass Nutzer von Smartphones und Apps die Verträge und das Kleingedruckte genau ansehen und vor allem sparsam mit ihren persönlichen Daten umgehen sollten. Werkseitige Sicherheitseinstellungen, so ein wichtiger Tipp, sollte man aus diesem Grund nicht unnötig verändern, Daten nach Möglichkeit verschlüsseln und nur wirklich gewünschte Apps aus sicheren Quellen nutzen.

So finanzieren sich scheinbar kostenlose Apps in der Regel über Werbung. Diese Werbelinks sollten exakt überprüft werden, denn schon ein versehentlicher Finger-Klick kann zu einem nächsten Vertragsangebot führen. Bei manchen Anbietern ist ein Vertragsangebot nicht eindeutig erkennbar und Verbraucher landen immer häufiger unbemerkt in der Abofalle.

Ein weiteres Problem: Durch den nahezu überall und ständig verfügbaren Internetzugang und die Verwendung von GPS-Empfängern in den Smartphones wird den Herstellern die Möglichkeit gegeben, genaue Profile zu erstellen. Dank GPS lässt sich zum Beispiel der Aufenthaltsort des Nutzers feststellen; die herunter geladenen Programme lassen zudem auf die Vorlieben der Nutzer schließen oder greifen gar auf das Telefonbuch der Besitzer zu. So können etwa die Häufigkeit der jeweiligen Programmnutzung und über Apps auch SMS und Kontakte erfasst werden, warnt die Verbraucherzentrale. Solche Daten werden ungefragt an Hersteller und an die jeweiligen Anbieter der Inhalte übermittelt. Die Nutzer hätten kaum eine Kontrolle darüber, welche Daten gesammelt oder gesendet werden und was mit ihren Daten passiert. Auch wenn es oft schwierig sei, sich dagegen zu wehren, sollte jedem Nutzer diese Problematik bewusst sein, um im Zweifel Vorsicht walten zu lassen, so die Verbraucherschützer.



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