Zwischen Anspruch und Alltags-bewältigung: Medienerziehung in der Familie

Die Mediennutzung von Kindern beginnt häufig bereits im frühen Kindesalter. Der erste Kontakt mit Medien findet in der Familie statt und die Familie ist die erste und wesentliche Instanz, durch die Grundmuster der Mediennutzung  geprägt und beeinflusst werden.

Die Familienkonstellationen, die Medienangebote und auch die Erziehungsmuster in Familien sind jedoch sehr heterogen und ständig im Wandel. Um Eltern bei der Begleitung der kindlichen Mediennutzung zu unterstützen, funktionieren keine Patentrezepte. Vielmehr müssen Unterstützungsangebote auf diese vielfältigen Lebenslagen eingehen können. Das ist für Einrichtungen, die Familien auf unterschiedliche Weise begleiten möchten, eine Herausforderung.

Im Rahmen des von der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) beauftragten Forschungsprojektes „Medienerziehung in der Familie“wurden das medienerzieherische Handeln in der Familie betrachtet, unterschiedliche Erziehungsmuster identifiziert und Möglichkeiten aufgezeigt, wie Eltern in Fragen der Medienerziehung unterstützt werden können. Die Ergebnisse der LfM-Familienstudie, die vom JFF – Institut für Medienpädagogik gemeinsam mit dem Hans-Bredow-Institut für Medienforschung durchgeführt wurde, werden im Rahmen der Fachtagung erstmals vorgestellt und sollen diskutiert werden.

Schließlich möchte die LfM in den anschließenden beiden Workshops
zum einen Interessenten ohne oder mit geringer Erfahrung in der
medienpädagogischen Elternarbeit erste Impulse für den Einstieg
geben. Zum anderen wird auch mit Interessenten, die bereits
Erfahrung in der medienpädagogischen Arbeit gesammelt haben,
diskutiert, was die im Rahmen der Studie identifizierten Erziehungs-
und Nutzungsmuster für ihre Praxis bedeuten könnte.

Die LfM lädt Sie herzlich ein, sich mit Ihren Erfahrungen und Fragen
in die Veranstaltung einzubringen!

Mehr Informationen:

19.03.2013
Düsseldorf