Fachtagung: Was tun bei (Cyber-) Mobbing? Intervention und Nachsorge

didacta Köln

Ein Großteil der Kommunikation unter Kindern und Jugendlichen geschieht im digitalen Raum. Auch Konflikte und Mobbing werden daher in analoger und in digitaler Form, auf dem Pausenhof und im Chat, ausgetragen. Das Schädigungspotential von Mobbing ist dadurch enorm gestiegen. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge, leiden in jeder Schulklasse ein bis zwei Kinder unter fortwährenden Attacken ihrer Mitschüler/-innen. Leistungseinbrüche, Gewaltphantasien, Rückzug, Depression, psychosomatische Erkrankungen und Suizid(gedanken) zeigen die große Belastung der „Opfer“. Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter/-innen sind oftmals unsicher im Umgang mit Mobbingphänomenen.

Tatsächlich besteht die Gefahr, dass Methoden, die sich bei Konflikten zwischen Einzelnen bewährt haben, in Mobbingfällen eine Eskalation der Gewalt bewirken. Denn Mobbing ist ein systemisches Phänomen, das nur mit Blick auf die gesamte Klasse/Gruppe versteh- und bearbeitbar ist. Zudem beschränken sich die meisten Hilfskonzepte bisher auf präventive Angebote – Interventionsmöglichkeiten fehlen.
Die Tagung stellt daher gezielt Interventionsmethoden für Cyberattacken und (Cyber)Mobbing vor.

Veranstalter der Tagung sind:

  • AGJ-Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e. V. Referat Prävention
  • klicksafe
  • Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Landesverband Baden-Württemberg

gefördert durch das:

  • Ministerium für Arbeit Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren

Datum: 09.03.2016

Ort: Stuttgart

klicksafe auf der Veranstaltung

klicksafe ist Mitveranstalter der Tagung. Die klicksafe-Referentinnen Birgit Kimmel (Pädagogische Leitung klicksafe), Stefanie Rack und Isabell Tatsch gestalten das Forum 2: Ausflug in jugendliche (Cyber)Welten im Rahmen der Tagung.

09.03.2016
Stuttgart