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Nicht auf Werbung hereinfallen – aber wie?

Kinder sind auch im Internet eine beliebte Zielgruppe für Werbung, weil sie über eine große Kaufkraft verfügen und die Kaufentscheidungen von Eltern und Verwandten beeinflussen. Spielwarenhersteller, Kinder- und Jugendzeitschriften, Lebensmittelfirmen und Fernsehsender wecken auf attraktiven Internetauftritten das Interesse für neue Produkte und erreichen dadurch die Kundenbindung der kindlichen Zielgruppe. Auch private Webseitenanbieter schalten Werbung, um ihre Seite zu finanzieren.

Nicht auf Werbung hereinfallen – aber wie?

Oft sind redaktionelle Inhalte und Werbung vermischt. Insbesondere Spiele dienen dazu, subtile Werbebotschaften und Produktinformationen zu liefern. Kinder sind nicht in der Lage, dies zu durchschauen. Produktinformationen, Shops und Gewinnspiele vermengen sich mit allgemeinen Inhalten, Communities, Clubs und Chat-Räumen.

Nicht auf Werbung hereinfallen – aber wie?

Auch für Internetwerbung gelten Richtlinien, die von Werbetreibenden einzuhalten sind. Nach dem „Trennungsgebot“ muss Werbung deutlich erkennbar sein. Sie sollte z. B. den Schriftzug „Werbung“ oder „Anzeige“ tragen und sich in der Gestaltung deutlich von der restlichen Internetseite unterscheiden.

Nicht auf Werbung hereinfallen – aber wie?

Werbung verwirrt Kinder beim Surfen. Da Kinder noch nicht zielgerichtet surfen können, klicken sie beim Erkunden der Websites auf optische und multimediale Eyecatcher. Bei Pop-ups finden Kinder die Funktion zum Schließen der Werbung nicht und verlieren die Orientierung, wo sie sich nun eigentlich befinden. Unerfahrene Kinder halten Werbebanner für einen weiteren Inhalt der Website und vermuten dahinter keine Werbebotschaft.

Wie Ihr Kind lernt, mit Internetwerbung umzugehen

  • Klären Sie Ihr Kind auf!
    Kinder sollten die Funktion von Werbung sowie verschiedene Werbeformen und -strategien kennen (z. B. Merchandising, d. h. die Vermarktung von Spielfiguren aus Filmen oder TV-Serien).

  • Schauen Sie gemeinsam Werbung an!
    Surfen Sie gemeinsam mit Ihren Kindern auf werbereichen Internetseiten und weisen Sie gezielt auf die dargestellten Werbeformen hin.

Wie Ihr Kind lernt, mit Internetwerbung umzugehen

  • Erweitern Sie den Internet-Horizont Ihres Kindes!
    Kinder kennen häufig nur die im Fernsehen beworbenen, in Zeitschriften oder auf Produktpackungen abgedruckten Internetadressen. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind auch werbefreie Internetangebote kennenlernt.
    Empfehlenswerte Kinderseiten bei
    www.klick-tipps.net

  • Nutzen Sie die technischen Möglichkeiten!
    Stellen Sie Ihren Browser so ein, dass Pop-ups unterdrückt werden. Leider werden dann auch die Info-Popups geblockt, die manche Kinderseiten einsetzen. Sie können durch einen Klick auf „Temporäres Zulassen“ geöffnet werden.
    Was kann ich gegen unerwünschte Werbefenster unternehmen?

Weitere Informationen zu Online-Werbung!

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Verlockt – verlinkt – verlernt?
Werbung, Vernetzung und Datenabfragen auf Kinderseiten

Kinderspielportale im Internet - Untersuchung der Verbraucherzentrale Bundesverband

Textfeld und Bild

Kinderkampagne - Der Verbraucherzentrale Bundesverband
 

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Die Initiative Media Smart wurde 2004 von werbetreibenden Unternehmen und Verbänden gegründet.

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  • klicksafe-Besucher | 15.09.2013 um 01:12 Uhr:

    Besonders fiese, als Spiel getarnte Werbung. TV Smiles: belohnt das schauen von Werbung und das auswendig Lernen von Produktdetails (in einem Quiz) mit Prämien.