Rechtsextremismus

Das Internet ist für rechtsextreme Gruppierungen ein ideales Medium um ihre Propaganda zu verbreiten. 2009 dokumentierte jugendschutz.net 1.872 rechtsextreme Websites. In nahezu allen Diensten des Web 2.0 wie z.B. in Videoplattformen (YouTube, MyVideo,...) und in sozialen Netzwerken (Facebook, schuelerVZ,...) sind rechtsextreme, rassistische und antisemitischen Thesen und Parolen zu finden.

Jeder vierte Internet-Nutzer im Alter von 12 bis 19 Jahren hat nach eigenen Angaben im Internet schon rechtsextreme Angebote gesehen, wobei die Kontaktchance bei Jungen fast doppelt so hoch ist wie bei Mädchen und mit dem Alter zunehmen (JIM-Studie 2010).

Zwar gibt es mittlerweile ein breites Angebot an Filtersoftware. Leider bietet aber keines dieser Programme einen wirklich zuverlässigen Schutz vor rechtsradikalen Inhalten im Netz. Denn kein Filtersystem kann nach jugendschutz.net Videoplattformen und Social Communitys differenziert behandeln: Web-2.0-Dienste werden entweder komplett blockiert oder komplett angezeigt.

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hass-im-netz.info ist ein Informationsangebot zu Rechtsextremismus im Internet von jugendschutz.net.

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  • klicksafe-Besucher | 23.03.2012 um 16:25 Uhr:

    Extremismus heißt nicht nur rechts, sondern auch links !
    Außerdem müsst ihr bedenken das es auch "ungefährliche" nationalistische, patriotistische Inhalte gibt.. schiebt nicht alles über einen Kamm.

  • MissGeschick | 08.10.2011 um 08:58 Uhr:

    Ich finde es sehr bedenklich, wie schon von einer Userin hier angesprochen, dass nur Rechtsextreme angeprangert werden.

    Es sollte doch auch im Internet ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass man sich A) hier für keine Seite entscheiden muss - indem man (damit komme ich zu B) versteht, dass ein Extrem, nicht besser ist als das andere.

    Außerdem nutzt es jungen Menschen gar nichts, wenn man schreibt, dass das ja ach so böse ist, dann muss man auch anfangen zu erklären und wenn man damit anfängt, muss man selbst merken, dass es auch noch eine Gegengruppe gibt, die genauso extrem ist und es ebenso d

  • EU_Nein_Danke | 23.05.2010 um 20:11 Uhr:

    Ich würde diesen Internetauftritt ganz schließen. Kostet nur einen Haufen Steuergeld, das mündige Bürger lieber selbst ausgeben würden.

    • klicksafe-team | 25.05.2010 um 10:58 Uhr:

      Vielen Dank für Ihre Meinung, die wir trotz inhaltlich gegenteiliger Auffassung hier veröffentlichen. In unseren Augen sind mehrere tausend Besucher täglich mehr als genug Anzeichen dafür, dass auch mündige Bürger ein Informationsangebot wie das auf klicksafe.de brauchen. Medienkompetenz wird immer mehr zur Schlüsselkompetenz moderner Gesellschaften. Aus diesem Grund finanziert die EU Projekte wie klicksafe und trägt damit ohne Zweifel zurMündigkeit der Bürger bei!

      • EU_Nein_Danke | 25.05.2010 um 14:02 Uhr:

        In meinen Augen sind \"mehrere tausend Besucher täglich\" nicht viel für einen unter anderem durch aufwendig produzierte Fernsehspots beworbenen Internetauftritt. Es gibt politische Internetblogs mit mehreren 10.000 Besuchen täglich, die ohne einen einzigen Cent Steuergeld auskommen.

      • EU_Nein_Danke | 25.05.2010 um 14:03 Uhr:

        Selbstverständlich gibt es auch mündige Bürger, die ein Informationsangebot wie das auf klicksafe.de brauchen. Ich möchte nur in Frage stellen, dass deswegen die Allgemeinheit die Kosten hierfür tragen muss. Dasselbe gilt für Schwimmbäder, Sprachkurse, Drogenausstiegsprogramme etc. Nichts auf dieser Welt ist \"kostenlos\". Nur werden eben manchmal die Kosten von der Allgemeinheit - und nicht nur von den jeweiligen Nutzern - getragen.

      • EU_Nein_Danke | 25.05.2010 um 14:03 Uhr:

        Mein Vorschlag: Machen Sie den Abruf Ihres Informationsangebotes unter klicksafe.de kostenpflichtig, so dass die potenziellen Nutzer selbst entscheiden können, ob Sie einen Teil ihres Einkommens hierfür ausgeben möchten oder nicht. Was spricht dagegen?

      • EU_Nein_Danke | 25.05.2010 um 14:05 Uhr:

        Vielen Dank dafür, dass Sie meine Meinung \"trotz\" inhaltlich gegenteiliger Auffassung hier veröffentlichen. Dieses etwas aus der Mode gekommene Demokratieverständnis könnte dazu beitragen, dass sich zukünftig noch mehr Bürger mit der EU auseinandersetzen und sich an Diskussionen wie der vorliegenden beteiligen.

  • NicoHoffmeister | 06.07.2009 um 17:27 Uhr:

    Ich würde hier nicht nur von rechtsextremistischen, sondern auch von linksradikalen und - extremistischen sprechen.