Computerspielsucht
Computerspiele sind bei vielen Kindern und Jugendlichen sehr beliebt. Hier können sie strahlender Held, Fußballstar oder Raumfahrer sein. Vor allem macht es ihnen Spaß, sich über Internet in virtuellen Spielwelten zu treffen und hier spannende Abenteuer zu erleben. Dieser gemeinschaftliche Aspekt ist ein wesentlicher Grund, warum Jugendliche gerne und viel spielen (siehe auch Faszination von Computerspielen). Für den überwiegenden Teil der Spieler ist ihre Leidenschaft für virtuelle Welten ein Hobby unter vielen. So sind sie auch weiterhin in einer Fußballmannschaft, spielen ein Instrument oder treffen sich mit Freunden in der Eisdiele.
Doch vielen Eltern ist dieses Freizeitverhalten fremd, blicken sie doch auf ganz andere Erlebnisse während ihres Heranwachsens zurück. Manche stehen der Leidenschaft für Computerspiele sogar besorgt gegenüber. Sie bemängeln den hohen Zeitaufwand, den ihre Kinder für ihr Hobby aufbringen. In einigen Familien führt die Spielleidenschaft sogar zu familiären Konflikten oder zu schulischen Problemen. Für diese Jugendlichen hat das Spielen am Computer oder der Konsole einen derart hohen Stellenwert erlangt, dass sie sich oftmals nur noch unter hohen Kraftanstrengungen oder Androhung von Strafen vom Bildschirm lösen wollen. Hieraus kann sich schnell eine Spirale entwickeln: Ist der Alltag gespickt mit Konflikten, Frustration und Misserfolg, können Spieler die virtuellen Welten als Fluchtpunkt nutzen. Hier fühlen sie sich in einer Gemeinschaft bestätigt und erfahren genau den Respekt und Rückhalt, den sie ansonsten so sehnlichst vermissen. Doch die Konflikte im Alltag nehmen nicht ab, sondern verstärken sich durch die Verdrängung eher noch.
Gerade vor dem Hintergrund zahlreicher Medienberichte über „exzessives Spielen“ bzw. „Computerspielsucht“ stellen sich besorgte Eltern folgende Fragen:
Internet- und Computerspielabhängigkeit
klicksafe-Tipps für Eltern


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klicksafe-Besucher | 12.04.2012 um 13:17 Uhr:
Sehr gut und neutral beschrieben. Nicht so befremdlich wie manch andere Texte zu diesem Thema.
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