Plattformen

Stationäre Konsolen

Nintendo Classic Mini

Bei vielen Gamern stehen die stationären Konsolen hoch im Kurs. Um spielen zu können, wird die Konsole an einen Fernseher oder Monitor angeschlossen. Ein Steuerungsgerät (Controller) liegt meist dem Packungsinhalt bei. Die stationären Spielkonsolen sind kleine Computer (mit Prozessor, Grafikkarte und Arbeitsspeicher), die allerdings kaum modular aufgerüstet werden können. Sie laufen in der Regel stabiler als ein PC, bleiben aber meist auf einem Leistungsstand stehen. Nach einer gewissen Zeit auf dem Markt werden in vielen Fällen verbesserte Modelle angeboten. Dafür haben sie den Vorteil, dass sie in großer Stückzahl kostengünstig produziert und angeboten werden können und viele interessante Spiele exklusiv auf bestimmten Konsolen veröffentlicht werden. Außerdem bedarf es keiner Installation von Zusatzprogrammen oder Betriebssystemen. Es kann meist sofort losgespielt werden. Insbesondere auf den Next-GenKonsolen gibt es exklusive Zusatzfeatures, die den Funktionsumfang erweitern.

Durch Internetbrowser, Musikstreamingdienste, Onlinevideotheken und TV-Tuner können sie auch für andere Arten von medialer Unterhaltung genutzt werden. So sind moderne Konsolen zu vielseitigen Multimedia-Centern geworden, bei denen das Spielen nur eine Verwendungsmöglichkeit darstellt. Obwohl auch diese Features in Teilen nachträglich über das Internet installiert werden müssen, ist die Bedienung von Konsolen im Vergleich zu PCs in der Regel einfacher. Da auch Spiele und andere Software Updates benötigen, sollte die Konsole an das Internet angeschlossen sein.

Neue Konsolengeneration (Stand: Juni 2016)

Tragbare Konsolen (Handhelds)

Handhelds sind portable Konsolen im Taschenformat. Im Unterschied zu den stationären Konsolen sind Lautsprecher, Bildschirm, Kamera und Steuerungselemente fest eingebunden. Größenbedingt müssen Handhelds eine schwächere Leistung in Kauf nehmen, wodurch die jeweilige Spielumgebung weniger detailreich dargestellt wird. Dafür sind sie tendenziell billiger als moderne stationäre Konsolen, eignen sich zum Spielen in Auto, Bus oder Bahn und sind so bei vielen Kindern und Jugendlichen Wegbegleiter auf Reisen oder auf dem Schulweg.

Smartphones & Tablets

Auch moderne mobile Geräte wie Smartphones und Tablets bieten die Möglichkeit zu spielen. Je nach Betriebssystem und Leistung unterscheiden sich die Spielauswahl, die Steuerungsmöglichkeiten und die grafische Qualität. Das Reizvolle: Die Geräte befinden sich meist bereits in Besitz von Heranwachsenden.

Personal Computer (PC)

PCs sind bei entsprechender technischer Ausstattung die leistungsstärksten Spielgeräte. Eine Internetverbindung hat heute nahezu jeder Computer, daher eignen sie sich besonders gut für Mehrspielerpartien.

Ein historischer Rückblick

Bereits 1948 wurde an einem einfachen digitalen Spiel gearbeitet, dass an Tic-Tac-Toe erinnerte. Die ersten Versuche, Spiele auf Großrechnern zu programmieren, fanden dann an amerikanischen Universitäten statt. Der kommerzielle Durchbruch gelang erst Anfang der 1970er Jahre mit dem Spiel Pong von ATARI.