Social Gaming im Griff behalten: Tipps für Kinder

Tipps zum sicheren Umgang mit Farmville & Co. für junge SpielerInnen

Social Games wie Farmville, MafiaWars & Co. sind aus Sozialen Netzwerken wie Facebook oder MySpace längst nicht mehr wegzudenken. Ihr Erfolg beruht auf dem sozialen Miteinander, dem gegenseitigen Wetteifern um Levels und der Einfachheit, mit der sie sich spielen lassen. Das Spielen an sich ist kostenlos – diverse virtuelle Gegenstände oder Premium-Accounts können aber jederzeit mit „echtem Geld“ zugekauft werden, um im Spiel schneller voran zu kommen. Ein für die Spielehersteller lukratives Geschäftsmodell, das von vielen Seiten zu Recht kritisiert wird. Trotzdem überwiegt für die weltweit millionenfachen NutzerInnen von Social Games der Spaß am Spielen. Damit dieses vorallem für Kinder und Jugendliche weder zu einem „Zeitfresser“ noch zu einem „Geldfresser“ wird, haben die österreichischen Partner im Safer Internet Programm der EU in einer zweiteiligen Serie Tipps zum sicheren Umgang mit Social Games zusammengestellt:

Für junge SpielerInnen: Worauf soll ich bei der sicheren Nutzung von Social Games achten?

  • Nicht alles, was im Internet als „kostenlos“ verkauft wird, ist auch tatsächlich gratis! Mit Spielen wie Farmville, MafiaWars & Co. lässt sich für die Herstellerfirmen viel Geld verdienen. Lies dir Pop-Ups, Werbebanner und Benachrichtigungen daher immer gut durch, bevor du irgendwo klickst und gib keine persönlichen Daten wie Name, Adresse, Kontonummer etc. weiter. Die meisten Social Games können auch wunderbar gespielt werden, ohne „echtes“ Geld dafür ausgeben zu müssen.
     
  • Weniger ist mehr! Such dir zwei bis drei Games aus, die dir Spaß machen und bleib dabei. Wenn du versuchst, alle Spiele gleichzeitig zu spielen, wirst du bald keine Zeit mehr für andere Dinge haben.
     
  • Es muss nicht immer alles perfekt laufen! Um beim Social Gaming erfolgreich zu sein, muss man immer wieder ganz schön viel Zeit investieren. Doch manchmal sind andere Dinge im Leben einfach wichtiger – und das ist gut so. Eine vertrocknete Pflanze (z.B. bei Farmville) lässt sich ja ohnehin schnell wieder ersetzen. Wenn du gleich Pflanzen mit längerer Wachstumsphase anbaust, hast du auch weniger Stress.
     
  • Beende ein Level und dann steig aus! Social Games können ganz schön abhängig machen, aber manchmal muss man sich auch auf andere Dinge konzentrieren. Klassische Zeitbegrenzungen nützen bei solchen Spielen recht wenig, halte dich daher besser an das Erreichen des nächsten Levels oder an eine abgeschlossene Aufgabe, um eine Ende zu finden.
     
  • „Übersiedle“ gemeinsam mit deinen FreundInnen! Wenn du ein Spiel nicht mehr magst oder es nur mehr weitergeht, wenn man „echtes“ Geld investiert, such dir gemeinsam mit deinen FreundInnen einfach ein anderes Game.
     
  • Blockiere Spiele, wenn du deine Ruhe haben willst! Bei z.B. Facebook kannst du jedes Game für das eigene Nutzerprofil blockieren, sodass du fortan von diversen Benachrichtigungen, Geschenken oder Einladungen in Ruhe gelassen wirst. Die Option „Diese Anwendung blockieren“ findest du auf der „Anfragen“-Seite unter jeder Nachricht.
     
  • Wie wär’s mit einer Alternative? Abseits der Sozialen Netzwerke gibt es im Internet viele weitere kostenlose Online-Spiele – auch ganz ohne kommerzielle Interessen. Ausgewählte Spiele, die Spaß machen und zudem anspruchsvoll sind, findest du auf der Website www.klick-tipps.net.

Hier geht es zu den Social-Gaming-Tipps für Eltern

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