Safer Internet Day 2017: High Level Meeting of the Alliance to better protect minors online

Am 07.02.2017, dem diesjährigen Safer Internet Day (SID), trafen sich im Berlaymont in Brüssel Vertreter verschiedener Firmen (z. B. von Facebook, Twitter oder Google) mit Mitgliedern der Europäischen Kommission, um über die Absichtserklärung „The Statement of Purpose“ zum Thema Sicherheit im Internet für Kinder und Jugendliche zu reden. Mit dabei waren auch verschiedene gemeinnützige Organisationen, die sich für Jugendschutz im Internet einsetzen wie klicksafe  oder European Schoolnet, die Koordinatoren des INSAFE Netzwerkes von Safer Internet Zentren in Europa. Außerdem waren noch zwei Botschafter des INSAFE Jugend-Ausschusses (Youth Ambassadors) dabei. 

Zuerst berichtete der INSAFE Koordinator Hans Martens von den weltweiten Aktionen, die im Rahmen des Safer Internet Day stattfinden. Anschließend teilten die „Youth Ambassadors“ ihre Meinung zu dem „Statement of Purpose“ den Anwesenden mit. Dabei sprachen sie wichtige Themen wie „Hate Speech“ oder „Online Safety Awareness Raising“ an. Dieter Carstensen, der Chef von „Digital Child Saftey LEGO“, sprach von den Fortschritten, die seit der Einführung des „Statemet of Purpose“ im März 2016 gemacht worden sind. Später erzählten die Vertreter der Firmen von ihren Plänen, das Internet sicherer für Kinder zu machen. Zum Beispiel will Super RTL eine Kinderserie entwickeln, die über die Gefahren im Internet aufklären soll. Der Vertreter von Super RTL meinte auch „jeder Tag sollte ein Safer Internet Day sein.“ Gemeint war damit, dass man sich nicht nur einmal im Jahr, sondern jeden Tag über die Probleme, die durch das Internet auftreten können, nachdenken und überlegen sollte, wie man es zu einem sicheren Ort für alle Kinder und Jugendliche machen könnte.  

Autorin: Emilia Behrens

Emilia Behrens (links)