klicksafe-Aktionen zum Safer Internet Day

09.02.2016 |
Hochkarätig besetzte Schulevents, „NoHate“-Schülerworkshops, neue Online-Videoreihe, „Extrem im Netz“-Aktionsseite, SID-Karnevalsgruppe u.v.m.

Große Resonanz erfährt die EU-Initiative klicksafe auf ihr diesjähriges Schwerpunktthema „Extrem im Netz“. Unterstützung zum Safer Internet Day kommt sowohl von Seiten der Politik als auch bekannten YouTubern und Schauspielern.

klicksafe-Veranstaltungen an der Schule
Die zentrale klicksafe-Veranstaltung fand auch in diesem Jahr wieder an einer Berliner Schule (Gymnasium Tiergarten) statt. Mit dabei waren unter anderem Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (in Vertretung für Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, derzeit im Mutterschutz), der Schauspiel-Shootingstar Emilia Schüle („LenaLove“, „Tod den Hippies!! Es lebe der Punk“, „Tatort – Wegwerfmädchen“) sowie einer der erfolgreichsten deutschen YouTuber, Rob Zehn (Top Zehn“, 1,5 Mio. Abonnenten). Teil des Programms war auch ein „NoHate“-Schülerworkshop der Amadeu Antonio Stiftung.

Parallel fand in Hamburg (Gymnasium Marienthal) ein klicksafe-Schülerworkshop zum Thema Cybermobbing mit der Staatsministerin Aydan Özoğuz (Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration) statt.

In ihren Grußworten unterstrichen auch Dr. Thomas de Maizière (Bundesminister des Innern) und Professor Dr. Johanna Wanka (Bundesministerin für Bildung und Forschung) die zentrale Bedeutung des Safer Internet Days, um das Thema Internetsicherheit ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Safer Internet Day am Karnevalsdienstag
Da der Safer Internet Day in diesem Jahr auf den Karnevalsdienstag fiel, ist an dem internationalen Aktionstag insbesondere im Rheinland vielfach schulfrei. Das Thema „Sicherheit im Internet“ wurde von einigen Schulen dennoch aufgegriffen. So stellte zum Beispiel die Kölner „Grundschule Mainzer Straße“ ihr diesjähriges Karnevalsmotto unter das Motto des Safer Internet Days. klicksafe stellte für die inhaltliche Vorbereitung nicht nur Unterrichtsmaterial zur Verfügung, sondern auch klicksafe-„Wurfmaterial“ (Giveaways und „Süßes“) für den „Veedelszoch“ am Veilchendienstag in der Kölner Südstadt.

„Truth Be Told“: Neue klicksafe-Online-Videoreihe
Die meisten Jugendlichen haben im Internet bereits alles gesehen und erlebt, was sie wohl eigentlich nicht sehen und erleben sollten: Pornos, Cybermobbing, Gewalt, etc. Viele Erwachsene denken dabei, dass Jugendliche die Dinge unreflektiert über sich geschehen lassen. Dass dies nicht so ist, zeigt das Online-Video-Format „Truth Be Told“. Jugendliche erzählen hier von ihren Erfahrungen im Netz. Wie und wann sind sie mit Themen wie Sexting, illegalen Downloads, Hate Speeches und Online-Stalking in Berührung gekommen und wie sie mit ein wenig Abstand über die Ereignisse denken. Die Videoreihe „Truth Be Told“ ist eine Produktion von hyperbole.tv (Produzent: Bastian Asdonk) im Auftrag von klicksafe (Redaktion: Dilek Atalay/klicksafe, Stephan Tarnow/planpunkt). Für seine Videoformate „Disslike“ und „Frag ein Klischee“ wurde hyperbole.tv 2015 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet.

„Extrem im Netz“-Aktionsseite im Internet
Pünktlich zum diesjährigen Safer Internet Day stellte klicksafe die multimediale Aktionsseite „Extrem im Netz“ online (Produktion: planpunkt / Redaktion: Stefanie Fächner/klicksafe). Das Pageflow-Format richtet sich vor allem an junge Nutzer und ist als Selbsttest angelegt: Welchen Stellenwert hat das Internet in meinem Leben? Führe ich mehr persönliche Gespräche, oder kommuniziere ich vor allem online? Wie gehe ich mit extremen Inhalten im Netz um? Gespickt ist das Angebot mit zahlreichen Hintergrundinformationen (z.B. zu Cybermobbing, Sexting, Extremismus), Video-Clips und Experten-Interviews.
Mehr unter klicksafe.pageflow.io/sid2016.

Neuer Cybermobbing-Kinofilm: „LenaLove“ läuft auf der Berlinale
Über Mobbing muss gesprochen werden. Dafür sorgt auch der neue Kinofilm von Emilia Schüle („Tod den Hippies – Es lebe der Punk“, „Freche Mädchen“) und Jannik Schümann („Mein Sohn Helen“, „Spieltrieb“). „LenaLove“ (Buch/ Regie: Florian Gaag) ist ein Thriller und eine Lovestory. Erzählt wird die Geschichte von Lena, die in einer schicken Vorstadtsiedlung lebt und sich dort zunehmend unverstanden fühlt. In Tim findet sie einen Seelenverwandten. Doch als sie wenig später ihrem neuen Chatfreund Noah ihr Herz ausschüttet, nimmt die Geschichte ihren eigenen Lauf. Bereits 2012 sorgte Jannik Schümann in „Homevideo“ für viel Aufsehen. Damals spielte er einen Cybermobbing-Täter. Bei LenaLove rutscht er in die Opferrolle. Fachlich unterstützt wird die Rafkin Film-Produktion „LenaLove“ (Produzentin: Tatjana Bonnet, Viktor Jakovleski) von der EU-Initiative klicksafe. „LenaLove“ läuft am 18. Februar bei der Berlinale. Die Filmbewertungsstelle hat den Film bereits mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ ausgezeichnet. LenaLove ist außerdem in der Vorauswahl für die Nominierung zum Deutschen Filmpreis 2016, LOLA.

klicksafe (www.klicksafe.de) ist eine Initiative im CEF Telecom Programm der Europäischen Union für mehr Sicherheit im Internet. klicksafe wird gemeinsam von der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz (Koordination) und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) umgesetzt.

klicksafe ist Teil des Verbundes der deutschen Partner im CEF Telecom Programm der Europäischen Union, Safer Internet DE (www.saferinternet.de). Diesem gehören neben klicksafe die Internet-Hotlines internet-beschwerdestelle.de (durchgeführt von eco und FSM) und jugendschutz.net sowie die Nummer gegen Kummer (Helpline) an.

Nähere Informationen


Download der gesamten SID 2016 Pressemappe