SID 2017: Die Europäische Kommission begrüßt die „Alliance of Industry and NGOs for a Better Internet for Minors“.

Am 7. Februar wurde in 120 Ländern der Safer Internet Day gefeiert. Die Europäische Kommission hat sich deshalb an diesem besonderen Tag gemeinsam mit führenden Akteuren im digitalen Bereich dazu verpflichtet, gegen schädliche Inhalte, schädliche Kontakte sowie schädliches Verhalten im Internet vorzugehen.

Das internationale Motto des diesjährigen Safer Internet Days lautete „Be the change: unite for a better Internet“. In diesem Sinne präsentierte die Alliance to Better Protect Minors Online, bestehend aus der Europäische Kommission, Technik- und Telekommunikationsunternehmen, Rundfunkanstalten, NGOs und UNICEF, eine umfassende Selbstregulierung-Initiative. Ziel ist es, gemeinsam gegen schädliche Inhalte, schädliche Kontakte und schädliches Verhalten im Internet vorzugehen, um so die Online-Welt für Minderjährige zu verbessern. Diese bietet zwar viele Chancen und unendliche Möglichkeiten, jedoch ist das Internet auch ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche mit gewalthaltigen oder verstörenden Inhalten sowie unangebrachten Ausdrücken und Hate Speech konfrontiert werden können oder sogar Opfer von Cyber-Mobbing oder sexueller Belästigung werden können. Diese Problematik ist besonders relevant, da ein Drittel aller Internetnutzer weltweit unter 18 Jahre alt sind und 68% der 9- bis 16-Jährigen mindestens ein Profil in einem Sozialen Netzwerk besitzen.

An der Diskussion zur Zukunft der Internetsicherheit von Kindern und Jugendlichen war unter anderem auch das klicksafe-Youth Panel Mitglied Emilia Behrens beteiligt.

In einer Absichtserklärung willigten Unternehmen ein, anhand von drei Aktionsfeldern zu handeln: Maßnahmen zur Befähigung der Nutzer, Verpflichtung der Unternehmen ihre Zusammenarbeit zu intensivieren sowie eine angestrebte Verbesserung der Awareness-Raising-Maßnahmen der Allianzmitglieder. Zudem soll der Zugang zu positiven, lehrreichen und abwechslungsreichen Onlineangeboten erleichtert werden.

Viele der teilnehmenden Unternehmen setzen sich bereits über unterschiedliche Projekte für die Rechte von Kindern und Jugendlichen im Internet ein. Innerhalb der nächsten drei Monate werden die Mitglieder der Allianz über ihr individuelles Engagement zur Verbesserung der Sicherheit im Internet informieren, ein regelmäßiger Austausch ist geplant.

Alliance to Better Protect Minors Online am 07. Februar 2017 in Brüssel