Cyber-Mobbing: Wenn Kinder online gemobbt werden (in Einfacher Sprache)
Inhalt
Nicht jeder blöde Spruch ist Mobbing. Nicht jedes geteilte Foto ist Mobbing. Es wird zu Mobbing, wenn sich Vorfälle wiederholen und das Opfer immer stärker leidet. Digitale Medien gehören zum Alltag – und deshalb kann auch Mobbing dort stattfinden.
Mobbing und Cyber-Mobbing passieren oft gleichzeitig. Opfer werden offline und online verletzt. Im Internet verbreiten sich Beleidigungen viel schneller. Sie sind schwerer zu finden. Die Täter*innen kommen meistens aus dem persönlichen Umfeld des Opfers und bleiben leichter anonym.
Künstliche Intelligenz (KI) macht neue Formen des Cyber-Mobbings möglich. Diese sind für Opfer teilweise besonders schlimm. Die Inhalte verletzen noch mehr. Zugleich sind sie schwerer zu durchschauen und zu entlarven. Kinder und Jugendliche sind besonders gefährdet.
Dieser Ratgeber erklärt,
- was Cyber-Mobbing bedeutet und kennzeichnet,
- wie Eltern ihre Kinder davor schützen können, wenn Mitschüler*innen oder Personen aus dem Umfeld sie über digitale Wege angreifen und verletzen,
- welche Folgen Cyber-Mobbing haben kann,
- ob Cyber-Mobbing strafbar ist,
- wie Eltern früh Hinweise erkennen, ob ein Kind bedroht sein könnte.
Eltern können mit diesem Ratgeber ihren Kindern helfen, wie sie sich in digitalen Räumen sicher bewegen können.
Der Ratgeber ist in Kooperation mit Aktion Mensch entstanden.
