„Wo ist Klaus?“klicksafe-Spot feiert Jubiläum: Das Netz verändert sich, die Gefahren bleiben

Unser preisgekrönter klicksafe Spot „Wo ist Klaus?“ feiert seinen zwanzigsten Geburtstag. Seit seiner Veröffentlichung im Jahr 2005 macht er eindringlich darauf aufmerksam, wie schnell Kinder online mit problematischen Inhalten und gefährlichen Kontakten in Berührung kommen können. Zum Jubiläum setzt klicksafe den Spot neu in Szene und lässt Kinder und Jugendliche selbst zu Wort kommen.

Ein Spot, der Geschichte geschrieben hat

Der kurze Film mit der scheinbar harmlosen Frage „Wo ist Klaus?“ wurde von der Werbeagentur Ogilvy & Mather entwickelt und von Neue Sentimental Film AG für klicksafe produziert. Er wurde mehrfach ausgezeichnet und mittlerweile in 27 Sprachen übersetzt. Der Spot lief bundesweit im Fernsehen, in Kinos sowie online und erreichte damit ein großes Publikum.

Im Mittelpunkt standen damals vier Risiken der digitalen Welt, die bis heute relevant sind:

Durch den Spot wurden Erziehende für diese Gefahren und den Schutz von Kindern im Netzsensibilisiert. Die Informationen, Ratgeber und Lehrmaterialien von klicksafe werden seither millionenfach von Eltern und pädagogischen Fachkräften genutzt, um Heranwachsende zu schützen, begleiten und zu stärken.

Die Themen sind aktueller denn je

Roblox, TikTok, Snapchat – das Internet hat sich in zwei Jahrzehnten stark verändert. Kinder und Jugendliche sind jedoch weiterhin denselben Risiken ausgesetzt. Zum Jubiläum haben wir den Spot technisch überarbeitet und als Remaster-Version neu veröffentlicht.

Ergänzend dazu erscheinen vier neue Kurzclips, in denen Kinder und Jugendliche die Originalszenen kommentieren. Sie ordnen ein, wie sie die im Spot gezeigten Gefahren heute erleben, wie sie damit umgehen und was sie sich von Schule, Eltern, Plattformen und Politik wünschen.

Schutzmaßnahmen in Europa werden konkret

Die Kampagne fällt in eine Phase, in der auf europäischer Ebene wichtige Weichen gestellt werden. Der Digital Services Act verpflichtet Plattformbetreiber dazu, junge Nutzer*innen wirksamer zu schützen. Parallel erarbeitet die Expert*innenkommission Kinder und Jugendschutz in der digitalen Welt konkrete Handlungsempfehlungen für einen besseren Schutz im Internet.

Weitere Informationen: Pressemitteilung vom 08.12.2025