Stoppt Mobbing!Online-Game zum Thema Cybermobbing, Queerfeindlichkeit und Sexismus jetzt verfügbar

Cybermobbing ist seit vielen Jahren ein Teil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Um Cybermobbing präventiv entgegenzutreten, ist die Aufklärungsarbeit unerlässlich. Durch sie lernen Kinder, sich in andere hineinzuversetzen und die Folgen von Mobbing für die Betroffenen nachzuempfinden. Idealerweise erfahren sie dabei auch etwas über die gesetzlichen Grundlagen und Umgangsregeln in unserer Gesellschaft. So wird vermittelt, welche ernsten Konsequenzen Beleidigungen und Drohungen für die Täter*innen haben können. Genau diese Inhalte vermittelt unser neues Online-Spiel „Stoppt Mobbing! Fall Kimi“, das ab sofort kostenlos zur Verfügung steht.

Das interaktive Spiel „Stoppt Mobbing! Fall Kimi“ ist die deutsche Version des Spiels „Stop la violence“ des französischen Safer Internet Centres. Der Fall Kimi behandelt Cybermobbing in Verbindung mit Queerfeindlichkeit und Sexismus im Sport. Die Protagonistin Kimi geht in die zehnte Klasse und ist plötzlich nicht mehr erreichbar. In ihrem Zimmer, der Schul-Sporthalle und der Umkleidekabine warten Hinweise, mithilfe derer die Spieler*innen Kimis Fall auf den Grund gehen können. 

Mit dem Spiel „Stoppt Mobbing! Fall Kimi“ können konkrete Handlungsmöglichkeiten und echte Hilfesangebote bei Mobbing spielerisch kennengelernt werden, um gemeinsam ein Zeichen gegen Homophobie, Sexismus und Cybermobbing im Sport zu setzen. Das Spiel wendet sich an Schüler*innen zwischen zehn und 16 Jahren und ist online verfügbar. Auf der Spieleplattform finden pädagogische Fachkräfte umfangreiches Begleitmaterial, um das Spiel in die schulische oder außerschulische Bildungsarbeit einzubinden.

Neben dem neuen „Fall Kimi“ steht Ihnen weiterhin auch der „Fall Hugo“ zur Verfügung, den wir bereits im November 2025 veröffentlicht haben. Darin untersuchen die Spieler*innen einen Mobbingfall an einer Schule und müssen herausfinden, was mit Hugo passiert ist.

An der deutschen Umsetzung der beiden Spiele waren unter anderem Mitglieder des klicksafe Youth Panels sowie Jugendliche der TASK Schauspielschule für Kinder & Jugendliche beteiligt.