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  klicksafe-Newsletter Juni 2026  
 

Liebe Leser*innen,

mit der Juni-Ausgabe unseres klicksafe-Newsletters erhalten Sie wieder aktuelle Informationen rund um die Themen Internetsicherheit und Medienkompetenz. In unserem neuen Eltern-Flyer erfahren Sie, worauf Familien beim Teilen von Kinderbildern im Netz achten sollten. Außerdem informieren wir über die neue Instagram-Funktion „Instants“ und zeigen, welche Risiken Eltern kennen sollten. Darüber hinaus werfen wir einen Blick auf die neuen Handlungsempfehlungen der Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“, die unter anderem Vorschläge für eine Altersgrenze von 13 Jahren für Social Media sowie Handyverbote an Schulen bis zur siebten Klasse enthalten. In diesem Newsletter erfahren Sie zudem, wie Eltern und Fachkräfte Kinder nach der Konfrontation mit verstörenden Gewaltdarstellungen im Netz unterstützen können und was sie beachten sollten, wenn auf den Geräten von Kindern und Jugendlichen sexualisierte Inhalte auftauchen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

 
 

Neuer Eltern-Flyer zum vorsichtigen Umgang mit Kinderbildern im Netz

Aufnahmen von Kindern werden heute schnell auf WhatsApp, Instagram und TikTok gepostet. Eltern und Großeltern möchten die meist süßen und lustigen Bilder und Videos gern mit anderen teilen. Dabei können die möglichen negativen Folgen schnell aus dem Blick geraten. Um Kinder nicht zu gefährden, sollten mehrere Dinge beim digitalen Teilen beachtet werden. In unserem neuen Eltern-Flyer erklären wir, welche das sind.

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Jetzt anmelden zur nächsten klicksafe Schulstunde im September!

Am 17. September findet die nächste klicksafe Schulstunde zum Thema „Online gemobbt. Real verletzt. Gemeinsam gegen Cybermobbing!“ statt. Im bundesweiten Livestream-Format erarbeiten wir mit den Schüler*innen, warum Cybermobbing uns alle betrifft und wie bereits kleine Handlungen einen positiven Unterschied bewirken können. Die klicksafe Schulstunde und das dazugehörige Lehrmaterial werden in Kooperation mit der Aktion Mensch und der Nummer gegen Kummer umgesetzt. Eine Gebärdensprach- und Schriftverdolmetschung sowie Begleitmaterialien in Einfacher Sprache ermöglichen die inklusive Teilnahme. Schulklassen können sich noch kostenfrei anmelden.

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Empfehlungen zum Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt veröffentlicht

Die Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ hat ihre langerwarteten Handlungsempfehlungen veröffentlicht. Diese sollen künftig als Grundlage für das weitere Vorgehen der Bundesregierung und anderer relevanter Akteur*innen im Bereich des Kinder- und Jugendmedienschutzes dienen. Im Fokus stehen dabei 56 Empfehlungen, die den Schutz, die Teilhabe und die Befähigung von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt gewährleisten sollen. Dabei sind auch die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen, etwa aus dem klicksafe Youth Panel, in die Empfehlungen eingeflossen.

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Das müssen Eltern über die neue „Instants“-Funktion bei Instagram wissen

Mit der neuen Funktion „Instants“ können Instagram-Nutzer*innen spontane Foto- und Videoaufnahmen direkt mit ausgewählten Kontakten teilen. Ähnlich wie bei anderen Apps, die auf schnelle und authentische Einblicke in den Alltag setzen, können dabei auch Risiken für Kinder und Jugendliche entstehen. So besteht etwa die Gefahr, dass sie sensible Informationen preisgeben oder den Überblick darüber verlieren, wer ihre Inhalte sehen kann. Wir erklären, wie Instants funktioniert, welche Einstellungsmöglichkeiten es gibt und welche Themen Eltern mit ihrem Kind besprechen sollten.

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Welche europäischen Alternativen zu großen Plattformen gibt es?

Viele der weltweit meistgenutzten digitalen Dienste, wie Messenger, Suchmaschinen oder Streaming-Plattformen, stammen von internationalen Anbietern außerhalb der Europäischen Union. Sie gehören für viele Menschen zum Alltag. Häufig wird bei der Auswahl der Dienste nicht bewusst nach Alternativen gesucht. Dabei gibt es auch in Europa eine Vielzahl an Angeboten für Kommunikation, E-Mail, Navigation oder soziale Netzwerke. Diese können unter anderem im Hinblick auf Datenschutz, Transparenz, digitale Souveränität und die rechtliche Durchsetzbarkeit von Nutzerrechten interessant sein. Wir stellen ausgewählte europäische Alternativen vor.

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Richtig reagieren auf verstörende Gewaltdarstellungen im Netz

Schockierende, grausame und ekelige Bilder und Videos verbreiten sich im Internet rasend schnell. Das Phänomen an sich ist nicht neu. Allerdings gibt es heute mehr leicht verfügbare Verbreitungswege für diese Darstellungen. Auch die Gefahr, ungewollt mit diesen Bildern konfrontiert zu werden, hat sich durch Social-Media-Plattformen und Messengerdienste verändert und vermutlich erhöht. Was müssen erwachsene Bezugspersonen zu diesem Thema wissen und wie können sie Kindern und Jugendlichen helfen?

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Sexualisierte Darstellungen: Was Eltern und Fachkräfte wissen müssen

Wenn auf den Geräten von Kindern und Jugendlichen Bilder mit sexuellem Inhalt auftauchen, stehen Eltern und pädagogische Fachkräfte vor schwierigen Fragen. Welche rechtlichen Vorgaben gelten? Und was darf zur Dokumentation oder Beweissicherung getan werden? Die Antworten hängen dabei maßgeblich vom Alter der abgebildeten Person ab. Unser Artikel gibt einen Überblick über die wichtigsten rechtlichen Grundlagen und zeigt, wie Sie Kinder und Jugendliche angemessen unterstützen können.

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klicksafe auf der Animagic 2026

Gemeinsam mit der Medienanstalt Rheinland-Pfalz und der BKK Pfalz ist klicksafe mit einem Stand auf der Animagic 2026 in Mannheim vertreten. Die Animagic zieht mit ihrem vielfältigen Programm aus den Bereichen Anime, Manga, Games, Musik und japanischer Popkultur mehr als 35.000 Besucher*innen aus ganz Deutschland an. An unserem Stand ermutigen wir junge Menschen, sich mit den Themen Mediennutzung, mentale Gesundheit und Umgang mit künstlicher Intelligenz auseinanderzusetzen. Wenn Sie die Veranstaltung vom 31. Juni bis zum 2. August besuchen, freuen wir uns, Sie am Stand E2-02 in Ebene 2 des Mannheimer Rosengartens begrüßen zu dürfen.

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Über klicksafe

klicksafe (www.klicksafe.de) ist das deutsche Awareness Centre im Digital Europe Programme (DIGITAL) der Europäischen Union und wird von der Medienanstalt Rheinland-Pfalz (Koordination) in Kooperation mit der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ) umgesetzt.

Neben klicksafe als Awareness-Center gehören die Internet-Hotlines internet-beschwerdestelle.de (durchgeführt von eco und FSM) und jugendschutz.net sowie die Helpline Nummer gegen Kummer zum Verbund Safer Internet Centre DE.

E-Mail: info@klicksafe.de
Internet: www.klicksafe.de

V.i.S.d.P.: Deborah Woldemichael

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