Begleiteter Modus bei TikTok ermöglicht Eltern mehr Kontrolle

TikTok, die bei Kindern und Jugendlichen beliebte Plattform für mobile Kurzvideos, hat letzte Woche den "Begleiteten Modus" in Europa eingeführt. Mit der neuen In-App-Funktion erhalten Eltern Hilfsmittel, ihre Kinder bei der Nutzung einzuschränken.

Um den Begleiteten Modus nutzen zu können, muss TikTok sowohl auf dem Smartphone der Jugendlichen als auch dem der Eltern installiert sein. Der Begleitete Modus findet sich in den „Digital Wellbeing”-Einstellungenunter „Privatsphäre und Einstellungen”. Mit dem Gerät des Kindes wird ein QR-Code eingescannt, der auf dem Smartphone der Eltern angezeigt wird. Kinder willigen damit ein, dass ihre Eltern die Nutzung nachverfolgen dürfen. Die neue Funktion wird aktuell ausgerollt und wird auf manchen Smartphones noch nicht sichtbar sein.

Nach Aktivierung des Begleiteten Modus stellen Eltern gemeinsam mit ihren Kindern die Bildschirmzeit, Kontaktmöglichkeiten und die Inhaltsfilterung des „Für Dich”-Feeds ein. Aus Datenschutzgründen erhalten Eltern nur Zugriff auf diese Funktionen. Eltern können nicht einsehen, welche Videoinhalte Teenager ansehen oder welche Nachrichten und Kommentare sie erhalten und senden.

Folgende Funktionen können Eltern mit dem Begleiteten Modus festlegen:

  • Nutzungszeit: Eltern legen gemeinsam mit ihren Kindern eine Nutzungszeit von 40, 60, 90 oder 120 Minuten pro Tag fest. Wenn die Zeit aufgebraucht ist, muss ein Passwort eingegeben werden, um TikTok weiter zu nutzen.
  • Kontaktmöglichkeiten: Hierbei wird festgelegt, wer den Kindern private Nachrichten senden darf: Jeder oder nur Freunde. Wer das gar nicht möchte, kann den Erhalt von Privatnachrichten auch ganz deaktivieren.
  • Eingeschränkter Modus: Im eingeschränkten Modus werden bestimmte Inhalte, die für Erwachsene bestimmt sind, herausgefiltert.

Quelle: Pressemitteilung TikTok

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