Bild-Manipulationen im Internet erkennen

„Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.“ – ein Merksatz, der im heutigen Zeitalter auch gut und gerne „Traue keinem Bild, dass Du nicht selbst gephotoshopt hast“ lauten könnte. Bearbeitete Bilder werden oft zur gezielten Stimmungsmache oder bewussten Fehlinformation eingesetzt. Die Manipulationen werden häufig nicht erkannt und in Sozialen Netzwerken weiter verbreitet.

Dabei gibt es eine Menge Möglichkeiten solche Fälschungen zu durchschauen:

1) Rückwärts-Bildersuche nutzen
Zur raschen Identifizierung der Echtheit von Bildern bietet sich die Rückwärts-Bildersuche, wie sie beispielsweise bei Google oder TinEye angeboten wird. Hier werden die Daten des Bildes mit anderen Bilddaten abgeglichen.

2) Metadaten des Bildes überprüfen
In digitalen Bildern sind so genannte Metadaten enthalten, also Informationen innerhalb der Datei, die im Bild selbst, aber nicht sichtbar sind. Diese Informationen geben unter anderem Aufschluss über Ort, Datum und Uhrzeit der Aufnahme.

3) Bearbeitungen aufdecken lassen
Im Netz gibt es verschiedene Dienste, die mit speziellen Algorithmen automatisch überprüfen können, ob ein Bild digital verändert wurde oder nicht. Izitru oder FotoForensics sind dabei nur einige Beispiele. Vor der Nutzung sollten unbedingt die Datenschutzbestimmung beachtet werden!

4) Bilder einem Realitäts-Check unterziehen
Bei manchen Motiven reicht es, sich das Setting genau anzusehen und mit den realen Bedingungen des Ereignisses vor Ort (Wetterverhältnisse, Gebäude, etc.) abzugleichen.