Stopp dem Datensammeln

Die Kampagne Free Your Data setzt sich ein für mehr Transparenz im Umgang mit Nutzerdaten.

Es ist kein Geheimnis, dass Unternehmen wie Facebook, Google oder Amazon — um nur die größten Datensammler zu nennen — mit den Daten der Nutzer Milliardengewinne erzielen: Die Nutzer geben teils freiwillig, teils weniger freiwillig Daten preis, um einen Dienst nutzen zu können. Diese Daten werden dann algorithmisch ausgewertet, um an die Nutzer möglichst solche Online-Werbung ausbringen zu können, die für sie auch relevant ist. So weit so (un)gut.

Die Nutzer haben sich daran gewöhnt, ihre Daten für kostenlose Dienste einzutauschen, oft schlicht mangels Alternativen. Manche murren weniger, manche mehr. Man nennt diese zwiegespaltene Haltung Privacy-Paradox. Doch der Widerstand gegen die Datensammelwut scheint zu wachsen. Vor Kurzem ist die Kampagne Free Your Data gestartet mit prominenter Unterstützung. Ziel der Kampagne ist es, die Politik dazu zu bringen, ein Gesetz zu verabschieden, welches Unternehmen dazu verpflichtet, den Nutzern schnell und in digitaler Form offen zu legen, welche Daten von ihnen gesammelt wurden. Das wäre ein erster Schritt auf dem Weg zum selbstbestimmten Umgang mit den eigenen Daten.

Weitere Informationen:

Infos von klicksafe zum Thema Privtatsphäre und Big Data: http://www.klicksafe.de/themen/medienethik/privatsphaere-und-big-data/

Infos zur Kampagne Free Your Data: http://freeyourdata.org/