TOMMI - Der deutsche Kindersoftwarepreis 2018

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Auf der Frankfurter Buchmesse wurden am 12. Oktober die diesjährigen Gewinner des TOMMI prämiert


Die Sieger 2018
3568 Kinder haben 2018 die Sieger des Deutschen Kindersoftwarepreises ausgezeichnet. Dazu besuchten sie in den letzten Wochen 20 Bibliotheken in ganz Deutschland, um eifrig und gewissenhaft 40 nominierte Spiele auf ihre Preiswürdigkeit zu prüfen. Auf der Frankfurter Buchmesse wurden jetzt die Gewinner des TOMMI 2018 prämiert. In der Kategorie PC räumte „Moai 6 - Unerwartete Gäste“ (S.A.D.) den ersten Platz ab. Bei den Konsolen gewann „Super Mario Odyssey“ (Nintendo). Zu den weiteren Preisträgern zählen „Robo Chamäleon“ (Silverlit) beim Elektronischen Spielzeug und „Fiete Soccer“ (Ahoiii) in der Sparte Apps.

Kinder haben das letzte Wort
„Digitale Spiele sind spannend“, erklärt Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Schirmherrin des Preises. „Sie faszinieren Jung und Alt und laden uns ein, selbst Teil einer Geschichte zu werden, unbekannte Welten zu erforschen, Abenteuer zu erleben oder Rätsel zu lösen. Daher ist es wichtig, dass es gute und unterhaltsame digitale Spiele für Kinder gibt. Genauso wichtig ist es, dass Erwachsene nicht allein entscheiden, was Kinder spielen, sondern dass sie mitreden können.“

Beim TOMMI können Kinder sogar mehr als mitreden: Sie haben beim Kindersoftwarepreis immer das letzte Wort. „Denn wir nehmen Partizipation von Kindern sehr wichtig“, erklärt Co-Initiator Marko Petersen, Geschäftsführer des Verlags Family Media. Und Thomas Feibel, Co-Initiator und Leiter des Büro für Kindermedien in Berlin ergänzt: „Der TOMMI denkt seit Jahren Bibliotheken als Bildungshäuser mit. Was dort tagtäglich in Sachen Lesefähigkeit bei Büchern, aber eben auch bei neuen Medien geleistet wird, verdient aus den Rathäusern höchste Anerkennung.“

Sonderpreis Kindergarten & Vorschule
Der Sonderpreis Kindergarten & Vorschule ging an „Lazuli“ (funline). Prof. Dr. Stefan Aufenanger von der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz testete mit seinem Team fünf Spielangebote in Kindergärten.

Die Fachjury 2018
Vorsitz: Thomas Feibel (familie&co, FEIBEL.DE).
Prof. Dr. Stefan Aufenanger (Universität Mainz), Prof. Dr. Linda Breitlauch (Hochschule Trier),  Martin Eisenlauer (Bild am Sonntag), Julia Fastner (jugendschutz.net), Stephan Freundorfer (freier Journalist), Tim Gailus (KIKA, „Timster“), Felix Geib (ZDF, Redaktion Kinder- und Jugend), Carsten Görig (Spiegel Online), Moses Grohé (love4games.org), Steffen Haubner (Kölner Stadtanzeiger),  Bertram Küster (Bild.de), Anatol Locker (freier Journalist), Dr. Kathrin Mertes (Universität Mainz), Kurt Sagatz (Tagesspiegel), Joscha Schollmann (Schüler, 11 Jahre), Linda Scholz (Spieleratgeber-NRW), Prof. Dr. Friederike Siller (Fachhochschule Köln), Dr. Michael Spehr (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Eva-Maria Urban (Stadtbibliothek Leverkusen).

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