Workshopreihe #Denk_Net zur Stärkung der digitalen Zivilgesellschaft

#Denk_Net möchte jungen Menschen eine kritische Informationskompetenz im Bereich „Hate Speech“ und Verschwörungstheorien vermitteln und sie in ihrem verantwortungsbewussten Medienhandeln stärken.

Das ServiceBureau Jugendinformation und die Fachstelle Rechtsextremismus und Familie des LidiceHaus haben ein Konzept für die außerschulische Jugendbildung zum Umgang mit Hate Speech, Fake News und Verschwörungsideologien entwickelt.

Der #denk_net – Ansatz zielt darauf ab, Jugendliche auf einer emotionalen Ebene zu erreichen und direkt an ihren Lebensalltag anzuknüpfen. Mittels erlebbarer und zielgruppengerechter Methoden sollen Jugendliche adressiert werden, die sich von den meist einfachen Aussagen von Hate Speech und Fake News potenziell angesprochen fühlen. Junge Menschen sollen dadurch zu einem kritischen Umgang mit entsprechenden Inhalten befähigt werden.

Bislang konzentrieren sich viele pädagogische Konzepte der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit, die sich mit den Themen Fake News, Hate Speech und Verschwörungsideologien befassen auf die Vermittlung von formal-kognitivem Wissen. Hassreden und –posts sind in der Regel jedoch höchst emotional aufgeladen und die Weltbilder, die dort imaginiert und vertreten werden, sind nicht immer kognitiv erklärbar.

Workshops für Jugendliche zur Stärkung der digitalen Zivilgesellschaft
Durch eine Förderung im Rahmen des Bundesprogramm Demokratie leben! können zehn Workshop-Module für Jugendliche ab 14 Jahren angeboten werden. Die Workshops werden als Ein- bis Dreitagesseminar durchgeführt. Darüber hinaus wird ein „Train-the-Trainer“ Fortbildungskonzept für Lehrkräfte und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie ein „Peer-Learning-Konzept“ entwickelt.

Weitere Informationen & Anmeldung zu Workshops: denk-net.info

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