Radikal online

Online-Workshop (Online)

Dienstag, 15. September 2026
17:00-18:30 Uhr

Zielgruppe(n)

Pädagogische Fachkräfte, Interessierte

Veranstalter(in)

Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz, Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW

Radikal online: Kinder und Jugendliche als Zielgruppe extremistischer Online-Aktivitäten

Kinder und Jugendliche gelten als wichtigste Zielgruppe extremistischer Online-Aktivitäten. Es stellt sich daher die Frage, wie Kinder und Jugendliche vor gefährdenden Inhalten wie Propaganda, Fake News oder Hate Speech geschützt werden können. Auch Interaktionsrisiken wie die direkte Ansprache zur Radikalisierung stellen eine Bedrohung dar. Dabei muss berücksichtigt werden, dass Kinder nicht nur ein Recht auf Schutz, sondern auch ein Recht auf digitale Teilhabe und Befähigung haben.

Wie aber können diese Rechte gemäß Kinder- und Jugendmedienschutz in ein passendes Verhältnis gesetzt werden? Welche Rolle spielen Soziale Netzwerke, Messenger und digitale Spiele bei einer möglichen Radikalisierung? Wie wirken sich Künstliche Intelligenz und anbieterseitige Empfehlungssysteme in diesem Zusammenhang aus? Warum können gerade Kinder und Jugendliche besonders anfällig für extremistische Online-Inhalte und -Ansprachen sein?

Mit diesen und weiteren Fragen soll sich im Workshop auf Vortrags- und Diskussionsebene mit den Teilnehmenden auseinandergesetzt werden. Martin Müsgens, Niklas Schmidt und Martin Holbach von der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz beginnen den Workshop mit einem einführenden Vortrag. Danach gibt es Beispiele aus der Praxis und Raum für Fragen und Diskussion.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich: kulturellebildung.de/anmelden.

Webinar-Reihe „Schutz, Befähigung, Teilhabe“

Die Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ) bietet bereits zum dritten Mal eine kostenfreie Online-Veranstaltungsreihe an. In Kooperation mit der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW e.V. werden  Themen wie Online-Extremismus, Cybergrooming sowie neue digitale Trends und Risiken behandelt. Ziel ist es, aktuelle Herausforderungen und Fragestellungen im Kinder- und Jugendmedienschutz zu beleuchten und richten sich an alle, die sich für Kinder- und Jugendmedienschutz interessieren.