Action Adventures

Ein „Action Adventure“ verbindet verschiedene Spielformen miteinander und kennzeichnet sich durch abwechslungsreiche Handlungsmöglichkeiten. Grundlegend wird eine Hauptfigur in der „Ich-Perspektive“ oder in der „Dritte-Person-Ansicht“ durch überwiegend dreidimensional gestaltete Spielwelten gesteuert. Der Spieler ist in ein temporeiches Geschehen eingebunden und muss als Handelnder eine Geschichte vorantreiben.

Ähnlich eines Adventures gilt es Rätsel und Puzzle zu lösen, Gegenstände zu sammeln und miteinander zu kombinieren sowie Gespräche mit anderen Spielfiguren zu führen. Hinzu kommen Spielelemente aus Actionspielen: Es müssen, ähnlich eines Shooters Feinde durch Waffeneinsatz besiegt oder, ähnlich eines Jump & Runs, Hüpf- und Sprungpassagen gemeistert werden. Ob und in welcher Ausprägung bestimmte Elemente in einem „Action Adventure“ vorkommen, variiert von Spiel zu Spiel. Daher werden in diesem Genre durchaus unterschiedliche Fähigkeiten, wie z.B. Geschick im Umgang mit den Eingabegeräten, Reaktionsschnelligkeit, Konzentration, abstraktes Denken und/oder taktisch kluges Agieren gefordert. Auch die Spielwelten verschiedener Genrevertreter unterscheiden sich oftmals stark voneinander und reichen von witzig und skurril erzählten, comichaft dargestellten Abenteuern bis hin zu ernsten, düsteren und bedrohlichen Szenarien.

The Last Guardian pädagogisch geprüft | Spieleratgeber NRW

Lego City Undercover pädagogisch geprüft | Spieleratgeber-NRW

Yooka-Laylee pädagogisch geprüft | Spieleratgeber NRW

Faszination

Gerade durch die unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten und Szenarien sprechen „Action Adventures“ Spieler verschiedener Interessensbereiche an. Grundlegend ist es für Kinder und Jugendliche reizvoll, den Helden eines interaktiven, actionhaltigen Abenteuers zu steuern, ihn beim „Großwerden“ zu begleiten und dabei den Fortgang des Geschehens auf dem Bildschirm durch das eigene Handeln maßgeblich zu beeinflussen.