Tipps zum Umgang mit Plattformen

Nutzen Sie Jugendschutzeinstellungen

Alle modernen Spielgeräte bieten Einstellungsmöglichkeiten hinsichtlich des Jugendschutzes, die Sie nutzen sollten. So lassen sich z. B. nicht altersgerechte Spiele, Apps oder andere Inhalte sperren. Besonders beim Spielen via Internet können Kinder und Jugendliche mit problematischen Kontakten oder Inhalten konfrontiert werden. Sie sollten sich daher schon vor der ersten Inbetriebnahme mit den möglichen Jugendschutzeinstellungen des Geräts auseinandersetzen. Einen Rundumschutz bieten solche Systeme allerdings nie. Viele Jugendliche kennen sich mit den Geräten besser aus als ihre Eltern, weshalb es für sie manchmal einfach ist, die Beschränkungen zu überwinden. Der sinnvollste Schutz ist eine Kombination aus technischen Maßnahmen und erzieherischen Mitteln.

Aktualisieren Sie regelmäßig die Systemsoftware und installierte Apps

Um Sicherheitslücken vorzubeugen, sollten Update-Funktionen wahrgenommen werden. Diese gehen oftmals mit Änderungen oder neuen Funktionen in der Systemkonfiguration einher. Entsprechend sollten die Einstellungen und ggf. neue Funktionalitäten im Anschluss geprüft werden. Auch Apps sollten regelmäßig, aber nicht automatisch, aktualisiert werden. Aktualisierungen können bei Apps mit einer Erweiterung in den Zugriffsrechten einhergehen. Bei einer manuellen Aktualisierung wird man über vorhandene Updates informiert und kann dann jeweils prüfen, ob man mit der ggf. notwendigen Erweiterung in den Zugriffsrechten einverstanden ist.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Informieren Sie sich über die unterschiedlichen Geräte bzw. Plattformen und die hierauf angesagten Spiele. Pädagogische Angebote (z.B. Spieleratgeber-NRW, spielbar.de und klicksafe) bieten weitreichende Informationen zu den technischen Möglichkeiten sowie den Sicherheitseinstellungen. 

Informieren Sie sich über Preise

Viele Kinder äußern den Wunsch, eine Konsole oder ein Handheld besitzen zu wollen. Die Geräte werden je nach Bauart in unterschiedlichen Preismodellen und -segmenten angeboten. Je nachdem welcher Spielertyp Ihr Kind ist, reichen oftmals auch günstigere Modelle. Legt Ihr Kind z. B. keinen Wert auf 3D-Effekte, kann der günstigere Nintendo 2DS eine sinnvolle Alternative sein. Besonders bei PC-Systemen sind Preisunterschiede zwischen High-End- und Mittelklasse-Geräten enorm. Nicht jedem Wunsch muss bzw. kann entsprochen werden. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Anschaffung und beteiligen Sie es, wenn möglich an den Kosten. Vielleicht kommt ja auch ein gebrauchtes Gerät in Frage.

Nutzen Sie den heimischen Internetanschluss zum Surfen

Der Zugriff aufs Internet muss nicht zwingend über das Handynetz erfolgen. Die meisten Konsolen, Handhelds, Smartphones und Tablets können auch über das heimische WLAN ins Internet. Automatische App-Updates sollte man entsprechend deaktivieren. Zudem können so ggf. erweiterte Zugriffsrechte besser im Blick behalten werden. Nutzen Sie dies, denn dann lassen sich App-Stores und sonstige Internetdienste ohne zusätzliche Gebühren nutzen.