Machinimas

Der Begriff „Machinima“ setzt sich aus „machine“, „cinema“ und „animation“ zusammen und beschreibt animierte Filme, die unter Zuhilfenahme von „Game-Engines“ erstellt werden. Sind herkömmliche Animationsfilme wie "Toy Story" oder "Ice Age" sehr beliebt, jedoch genauso kostspielig und daher für Laien kaum zu realisieren, bieten solche Techniken zahlreiche Vorteile: Der Regisseur kann sich den bereits vorhandenen Objekten und Schauplätzen bedienen und seine ganz eigene Geschichte erzählen. Besonders Kreativität und Talent sind bei dieser Kunst gefragt. Einige Machinimas beweisen, dass eine gute Geschichte kein hohes Budget braucht, um erzählt werden zu können.

Einige digitale Spiele, wie z. B. „Die Sims“ beinhalten bereits einen Modus, in dem man eigens arrangierte Spielszenen filmen kann. Diese gilt es nun mit einem Videoschnittprogramm zu bearbeiten sowie mit passenden Klängen und Dialogen auszustaffieren – und fertig ist ein eigener Animationsfilm.

Hier finden Sie einige Beispiele, die mit dieser Technik erstellt wurden. Ein weiteres Beispiel hierfür ist das Spiel „The Movies“, bei dem es das Ziel ist, ein eigenes Fernsehstudio zu leiten. Neben diesem Management besteht auch die Möglichkeit, ein eigenes Drehbuch zu entwickeln und dieses im Film-Editor“ umzusetzen. So kann sich der Spieler je nach Genre für dramatische, romantische oder actiongeladene Szenen entscheiden. Auch hat er freie Hand bei der Wahl von Darstellern, Kostümen und Kulissen.

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