Tipps für Eltern und Jugendliche

Ask.fm ist eine Community, die dem Prinzip „Ask and answer. Find out what people want to know about you!” basiert.

Für Erwachsene zum Thema Ask.fm

Allgemein

Unterstützen Sie Ihr Kind im Umgang mit Ask.fm, indem Sie Interesse zeigen. Lassen Sie sich das Prinzip der Website von Ihrem Kind erklären und zeigen Sie dadurch Offenheit für dieses Themenfeld, denn Vertrauen ist die beste Basis, um gemeinsam Problemen vorzubeugen und sie zu beseitigen, wenn sie auftreten.

Privatsphäre

Weisen Sie Ihr Kind darauf hin, dass jeder auf Ask.fm und im Web auf das Profil und dessen Inhalte zugreifen kann und es deshalb wichtig ist, darauf zu achten, was man auf Ask.fm preisgibt. Damit nicht noch mehr fremde Personen unterwartet auf das Profil Ihres Kindes zugreifen, sollten seine Aktivitäten nicht im „Stream“ bzw. unter „Aktuellem“ angezeigt werden. Wie das funktioniert finden Sie unter „So ist man sicher auf Ask.fm unterwegs“.

Geben Sie Ihrem Kind außerdem den Tipp, sich mit einem Spitz- bzw. Decknamen anzumelden und diesen nur Freunden und Bekannten mitzuteilen. Wichtig ist ebenfalls der Grundsatz: Erst denken, dann posten!

Anonymität

Wenn eine Frage auf Ask.fm anonym gestellt wird, ist der Name für die Person, die gefragt wird, und andere Nutzer nicht sichtbar. Das kann zwar nützlich sein, wenn Ihr Kind schüchtern ist oder denkt, dass sich der Empfänger wohler fühlen würde, eine Frage zu beantworten, wenn er oder sie nicht weiß, wer sie gestellt hat. Jedoch wird die Anonymität häufig zu verwendet, Fragen zu stellen, die gemein oder verletzend sind. Um Ihr Kind vor solchen Fragen zu schützen, sollten Sie es dazu bewegen, die Funktion des „Anonym Fragen“ zu deaktivieren. Wie das funktioniert, finden Sie unter „So ist man sicher auf Ask.fm unterwegs“.

Melden/Blockieren

Wenn Ihr Kind Fragen erhält, bei denen es sich aus irgendeinem Grund unwohl oder angegriffen fühlt, dann sollte es diese nicht beantworten und somit von seinem Profil fernhalten. Es ist außerdem möglich, Fragen nachträglich von dem Profil zu löschen. Falls Ihr Kind unangebrachte Fragen auf dem Profil eines Freundes oder anderen Nutzern gefunden hat, kann es diese melden! Alternativ kann man auch die Person melden.

Falls es ein bestimmter Nutzer ist, der Ihrem Kind immer wieder unangenehme und beleidigende Fragen stellt, sollte es diesen blockieren. Im Anschluss, kann die Person Ihr Kind nicht erneut kontaktieren. Jedoch müssen Sie Ihr Kind darauf hinweisen, dass die blockierte Person weiterhin das Profil einsehen kann. Die Person kann außerdem im nicht-angemeldeten Status – sofern zugelassen – anonym Fragen auf dem Profil Ihres Kindes hinterlassen. 

Wie das Melden und Blockieren funktioniert finden Sie unter „So ist man sicher auf Ask.fm unterwegs“.

Problematische Verknüpfungen

Die Verknüpfung des Ask.fm-Profils mit dem Facebook- oder Twitter-Account ist problematisch. Auf diese Art und Weise können unangebrachte, sexualisierte sowie schikanierende Inhalte ebenfalls auf diese Plattformen gelangen. Somit sind die Inhalte von Ask.fm nicht nur für die Mitglieder und Besucher von Ask.fm sichtbar, sondern auch für Besucher von Facebook und Twitter. Außerdem erscheint bei einer Verknüpfung automatisch der Link zu dem Facebook- bzw. Twitter-Profil auf dem Ask.fm-Profil.

Falls Ihr Kind sich dennoch zu der Verknüpfung mit Facebook oder Twitter entschieden hat, sollte es seine Privatsphäreeinstellungen auf der entsprechenden Plattform unbedingt überprüfen und so einstellen, dass die Inhalte nur für Freunde oder bestimmte Personen bzw. Gruppen sichtbar sind.

Kostenfalle

 

Neben „Likes“ und  „Followern“ kann Ihr Kind ebenfalls Geschenke sammeln, um das Profil attraktiver  zu machen. Die Geschenke, die in Form von  Buttons rechts oben im Profil angezeigt werden, sind jedoch kostenpflichtig. Bei der Bestellung eines Geschenkbuttons erhält Ihr Kind einen Code, welchen es per SMS an eine bestimmte Nummer schicken muss. Eine solche Textnachricht kostet 0,99€. Häufig wird ein Geschenk im Tausch für ein sexy Bilder oder eine Videoantwort angeboten. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es einen solchen Kauf bzw. Tausch unterlassen soll. Am Ende wird es noch viel eher (sexuell) belästigt oder es hat eine hohe Handyrechnung, als dass es sich an den Geschenkbuttons auf seinem Profil erfreut.

Was soll ich machen, wenn mein Kind gemobbt wird?

Cyber-Mobbing ist ein ernstes Problem geworden. Die scheinbare Anonymität des Netzes senkt die Hemmschwelle: Einige Kinder und Jugendliche sehen die Freiheiten der virtuellen Welt als Freibrief für Angriffe, unter denen die Betroffenen zum Teil schwer leiden.

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Kind beleidigt oder belästigt wird, sollten Sie so schnell wie möglich eingreifen – jedoch nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Kind. Nutzen Sie die „Blockieren“-Funktion und machen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind Bildschirmfotos von den betreffenden Äußerungen oder Bildern. Informieren Sie anschließend den Betreiber der Seite mit der Melde-Funktion. Dieser muss die entsprechenden Inhalte dann löschen. Er kann den Belästiger auch von der Community ausschließen. Schalten Sie bei Gewaltandrohungen oder tätlichen Übergriffen die Polizei ein!

  • TIPP:
    Oft stecken Streitigkeiten in der Schule oder eine problematische Klassensituation hinter solchen Mobbingattacken. Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber und informieren Sie ggf. gemeinsam Lehrer oder Lehrerin.

Für Jugendliche zum Thema Ask.fm

Im Profil möglichst wenige Angaben machen!

Sei dir im Klaren darüber, dass wirklich jeder Internetnutzer dein Profil uneingeschränkt einsehen kann! Deshalb ist es wichtig, darauf zu achten, was du auf Ask.fm über dich preisgibst! Private Angaben wie Telefonnummer, Messenger-Adresse oder Wohnort hat auf deinem Profil genauso wenig zu suchen, wie ein Link zu deinem Facebook-, Instagram- oder Twitter-Profil.
Tipp: Gib auf deinem Profil einen Spitznamen bzw. Decknamen an, den du nur deinen Freunden und Bekannten mitteilst.

Tipp: Gib auf deinem Profil einen Spitznamen bzw. Decknamen an, den du nur deinen Freunden und Bekannten mitteilst.

Erst denken, dann posten!

Immer daran denken, dass jeder auf Ask.fm und im Web auf dein Profil und dessen Inhalte zugreifen kann! Bei dem Erhalten einer Frage heißt es daher: Erst nachdenken, dann posten!

Antworte nicht auf jede Frage!

Wenn eine Frage zu intim oder beleidigend ist, beantwortet sie nicht! Auch nicht, um dich oder deine Freunde gegen anonyme Beleidigungen zu verteidigen!

Anonymität nicht ausnutzen!

Wenn du eine Frage auf Ask.fm anonym stellst, wird dein Name der Person, die du fragst, und anderen Nutzern nicht angezeigt. Das kann zwar nützlich sein, wenn du schüchtern bist oder denkst, dass sich der Empfänger wohler fühlen würde, eine Frage zu beantworten, wenn er oder sie nicht weiß, wer sie gestellt hat. Jedoch solltest du die Anonymität niemals dazu verwenden, Fragen zu stellen, die gemein oder verletzend sind.

Anonyme Fragen nicht zulassen!

Nutzer posten viel weniger beleidigende und unangemessene Fragen, wenn diese auf ihre Person zurückzuführen sind. Wenn du solche Fragen umgehen willst, verhindere, dass man dir anonyme Fragen stellen kann. Wie das geht findest du unter „So ist man sicher auf Ask.fm unterwegs“.

Benutzer blockieren und melden!

Falls dir ein bestimmter Nutzer immer wieder unangenehme und beleidigende Fragen stellt, wende dich an deine Eltern, eine Aufsichtsperson oder einen anderen vertrauenswürdigen Erwachsenen und blockiere den Nutzer. Wenn du eine Person blockierst, kann diese dich nicht erneut kontaktieren. Jedoch kann sie weiterhin dein Profil einsehen. Wenn die Person dich weiterhin belästigt, kannst du sie melden. Wie das geht findest du unter „So ist man sicher auf Ask.fm unterwegs“.

Unangemessen Inhalte melden!

Wenn du Fragen erhältst, bei denen du dich aus irgendeinem Grund unwohl oder angegriffen fühlst, dann sollte du diese nicht beantworten. Falls du erst nach dem Beantworten der Frage entscheidest, dass du sie nicht auf deinem Profil haben willst, kannst du sie auch nachträglich löschen.

Du entdeckst unangebrachte Fragen auf dem Profil deiner Freunde oder anderen Nutzern? Dann kannst du diese melden! Wie das geht findest du unter „So ist man sicher auf Ask.fm unterwegs“.

Nicht mit Facebook oder Twitter vernetzen!

Auch wenn es für dich vielleicht einfacher ist, dich über deinen Facebook- oder Twitter-Account bei Ask.fm anzumelden, ist davon abzuraten! Deine Inhalte werden dann nicht nur für die Mitglieder und Besucher von Ask.fm sichtbar, sondern auch für Besucher von Facebook und Twitter. Das bedeutet, dass unangebrachte, sexualisierte sowie schikanierende Inhalte ebenfalls auf dein Facebook- oder Twitter-Profil gelangen. Falls du dich dennoch zu der Verknüpfung mit Facebook oder Twitter entschieden hast, solltest du deine Privatsphäreeinstellungen auf der entsprechenden Plattform unbedingt überprüfen und so einstellen, dass die Inhalte nur für Freunde oder bestimmte Personen bzw. Gruppen sichtbar sind.

Antworten nicht im Stream anzeigen lassen!

Damit nicht noch mehr fremde Personen unterwartet auf dein Profil zugreifen, solltest du dafür sorgen, dass deine Aktivitäten nicht im „Stream“ bzw. unter „Aktuellem“ angezeigt werden. Wie das geht findest du unter hier.

Keine „Geschenkgeschäfte” eingehen!

Geschenke scheinen zwar dein Profil attraktiver zu machen. Trotzdem solltest du den Kauf von Geschenken unterlassen! Denn letztendlich hast du viel eher eine hohe Handyrechnung, als dass du dich an den Geschenkbuttons auf deinem Profil erfreust.

Aktiv werden gegen Mobbing!

Nicht mitmachen bei Lästereien. Fordere andere auf, mit den Beleidigungen aufzuhören oder informiere den Betreiber, indem du Inhalte oder Personen meldest!

Die Tipps von jugendschutz.net zum Downloaden!