Was ist der WhatsApp-Messenger?

WhatsApp ist ein Messenger-Dienst, der das Versenden von Kurznachrichten, Bildern, Videos, Dateien, Kontakten sowie dem eigenen Standort über Smartphones ermöglicht. Der Dienst wird daher weitestgehend zur Individualkommunikation von Smartphone zu Smartphone genutzt. Allerdings ist darüber hinaus auch das Gründen einer Gruppe möglich, so dass sich mehrere Teilnehmer/innen gleichzeitig austauschen können.

Für die Nutzung ist das Herunterladen der App notwendig sowie die Telefonnummern anderer Nutzer und ein Internetzugang. Die App wird durch die folgenden Smartphones unterstützt: Android, BlackBerry, iPhone, Nokia und Windows (Quelle: https://faq.whatsapp.com/de/general/20951556, Stand: 29.06.2017).

Der Name ist an den englischen Ausdruck „What’s up?“ („Was ist los?“, „Was geht?“) angelehnt und wird durch das Kürzel „App“ (engl. Application „Anwendung") ergänzt.

Messenger Dienste sind auf dem Vormarsch

Im Jahr 2012 wurden erstmals mehr Kurznachrichten über Messenger wie z.B. WhatsApp, IM+ oder Viber verschickt als SMS (Quelle: www.heise.de; Stand: April 2013). Ihre Nutzung ist im Vergleich zum SMS-Versand in der Regel deutlich günstiger. WhatsApp ist einer der beliebtesten Messenger: Rund 1,2 Milliarden Personen nutzten im Januar 2017 weltweit den Messaging-Dienst WhatsApp zum Versenden und Empfangen von Kurznachrichten (Quelle: Statista, Januar 2017). Fragt man Jugendliche in Deutschland, welches für sie die wichtigste App auf dem Smartphone ist, so liegt WhatsApp klar vorne. Für 95 % der Jugendlichen ist der Messenger die Nummer eins (Quelle: JIM 2016, www.mpfs.de).

Facebook übernimmt WhatsApp

Messenger haben nicht nur der SMS (=Short Message Service) auf internetfähigen Mobiltelefonen den Rang abgelaufen. Auch das beliebte Soziale Netzwerk Facebook musste sich mit den Messenger-Konkurrenten auseinandersetzen. 

Daher kam es zu Anfang des Jahres 2014 zu einer Übernahme von WhatsApp durch Facebook: das Soziale Netzwerk bezahlte hierfür die Summe von 19 Milliarden Dollar. Es bleibt abzuwarten, in wie fern sich diese Verflechtung der Dienste auf die einzelnen Angebote, insbesondere in Fragen des Datenschutzes, auswirkt (Quelle: www.heise.de; Stand: Juni 2014).