Medienpädagogischer Küchentalk „Utopie Safer Internet“: Bericht vom Safer Internet Day 2019

Am 05.02.2019, dem Safer Internet Day, fanden sich im Rahmen des vierten Medienpädagogischen Küchentalks verschiedene Interessenvertreter zusammen. Das Thema der Veranstaltung war: „Utopie Safer Internet. Wie passen Kinder- und Jugendmedienschutz und aktive Teilhabe von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum zusammen?“
Als Mitglied des klicksafe-Youth Panels wurde ich eingeladen, an der Diskussionsrunde im Museum für Kommunikation Berlin teilzunehmen, die von der FSM e.V. (Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter) in Kooperation mit der GMK e.V. (Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur) durchgeführt wurde. Meine Aufgabe bei der Veranstaltung war es zum einen aus meiner Erfahrung aus dem klicksafe Youth Panel zu berichten und zum anderen natürlich auch eine jugendliche Perspektive zu vertreten, damit in einer Diskussion über die Mediennutzung von jungen Menschen nicht nur Erwachsene zu Wort kommen. Mit mir diskutierten Dr. Anna Grebe, die Projektleiterin des Initiativbüros „Gutes Aufwachsen mit Medien“, Martina Hannak, Vorsitzende der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien sowie Dr. Claudia Lampert vom Leibniz Institut für Medienforschung und der Kriminologe Thomas Gabriel Rüdiger vom Institut für Polizeiwissenschaft arbeitet. Moderiert wurde die Veranstaltung von Kristin Narr (GMK e.V.) und Björn Schreiber (FSM e.V.).
Zuerst ging es darum, was Jugendliche überhaupt an der Nutzung des Internets reizt und warum digitale Plattformen so attraktiv für sie sind. Auch wurde darüber geredet, warum heranwachsende überhaupt auf Schutz im digitalen Raum angewiesen sind. Anschließend wurde überlegt wie sich die unterschiedlichen Erwartungen von Polizei, Prävention, Jugendschutz und Medienbildung, was digitale Bildung angeht, zusammenbringen lassen. Ebenso wurde die Frage aufgegriffen, ob sich die rasanten Veränderungen im digitalen Raum überhaupt kontrollieren lassen und ob eine schnelle Reaktion überhaupt möglich ist. Zuletzt wurde über Lösungen nachgedacht, um eine aktive und sichere Teilhabe der jungen Generation zu garantieren. Hier konnte ich von den Angeboten meiner Schule und der Kooperation mit klicksafe berichten und betonen, wie wichtig dies in einem größeren Umfang wäre.  
Auch wenn die Diskussion zeigte, dass es sehr schwierig ist, einen gemeinsamen Nenner zu finden, da es bei diesen Themen viele unterschiedliche Meinungen und Ansichten gibt, wurde mir sehr deutlich, wie wichtig Vernetzung ist, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Aus diesem Grund fand ich den Talk spannend, da hier verschiedene Perspektiven aufeinander trafen.

Bericht unserer Youth Panel-Teilnehmerin Emilia

Weitere Informationen:
Videomitschnitt der Veranstaltung

Fotoeindrücke der Veranstaltung:

Foto © FSM | Janine Schmitz, photothek.de
Foto © FSM | Janine Schmitz, photothek.de
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