Beirat

Ein Beirat („Advisory Board“) aus Vertretern von öffentlichen und privaten Einrichtungen aus Bildung, Medienpädagogik, Wissenschaft, Jugendschutz und Kriminalprävention sowie von wichtigen Bereichen der Medien- und Netz-Industrie unterstützt klicksafe, die Internet-Hotlines und das Beratungstelefon Nummer gegen Kummer dabei, relevante Themen und Fragen zum Thema Internetsicherheit aufzugreifen und Initiativen in Deutschland zu vernetzen. Für die Aktualität und Qualität der Projektaktivitäten spielt der Austausch mit dem Beirat eine wesentliche Rolle.

Damit greifen das Safer Internet Centre DE und klicksafe die Idee der Europäischen Kommission auf, nationale Stakeholder in ihrer Fülle und Vielfalt an Fachkompetenz zusammenzuführen, um aus der umfassenden Sicht des nationalen Safer Internet Centres sich an der Entwicklung einer europäischen Perspektive zu beteiligen. Im Beirat vereint sind Einrichtungen, die auf verschiedenen Organisationsebenen aktiv sind. Bundesweit agierende Institutionen und regional oder lokal arbeitende Praktiker sitzen an einem Tisch und bringen ihre eigenen Perspektiven ein. Klicksafe setzt damit die Idee eines Best-Practice Austausches auf nationaler und internationaler Ebene in die Praxis um.

Der Beirat ist für klicksafe eine wichtige Ressource für die aktuelle, tägliche Arbeit, aber auch für den weiten Blick im komplexen Spektrum der Digitalisierung.

Aktuell sind folgende Institutionen im Advisory Board des Safer Internet Centre DE:

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Aufgabe der Beauftragten für Kultur und Medien ist es, die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Kultur- und den Medienbereich über die Bundesgesetzgebung kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu verbessern. Die Förderung national bedeutsamer Kultureinrichtungen und -projekte gehört ebenso zu ihrem Aufgabenbereich wie die kulturelle Repräsentation der Bundesrepublik Deutschland in der Hauptstadt Berlin. Außerdem vertritt sie Deutschland in verschiedenen internationalen Gremien.
 
Bei vielen Medienfragen sorgt sie auf Bundesebene dafür, dass die Sicherheit und Qualität der Medien, der Zugang zu ihnen und die Meinungsvielfalt gewährleistet werden. Zudem entwickelt sie Vorschläge für staatliche Maßnahmen und medienpolitische Strategien.

Vertreter der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Beirat:
Oliver Schenk, Leiter Referat Grundsatzfragen Medien und Medienkompetenz

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Bundeskriminalamt

Das Bundeskriminalamt ist im Bereich der Bekämpfung der Kinderpornografie sowohl national als auch international in seiner Funktion als Zentralstelle tätig. In dieser Funktion arbeitet das Bundeskriminalamt mit den Polizeien der Länder sowie mit internationalen polizeilichen Partnern (d.h. zuständigen Dienststellen in anderen Staaten sowie insbesondere Interpol und auch Europol), anderen nationalen und internationalen Strafverfolgungsbehörden sowie Nichtregierungsorganisationen (z.B. den INHOPE-Partnern in Deutschland) zusammen. Die Aktivitäten des Bundeskriminalamts richten sich hierbei gezielt gegen die Herstellung, den Besitz sowie die Verbreitung von kinderpornografischem Bild- und Videomaterial.

Vertreter des Bundeskriminalamts Wiesbaden im Beirat:
Holger Kind, Kriminalhauptkommissar, Zentralstelle Kinderpornografie (SO 12-3)

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Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Das BMFSFJ gestaltet Familienförderung, startet Modellprojekte zur Förderung eines selbständigen Lebens von Seniorinnen und Senioren in der Gesellschaft, entwickelt Initiativen zur Gleichstellung und nimmt die Interessen von Kindern und Jugendlichen in allen Politikbereichen wahr. Hierbei unterstützt das BMFSJ freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe und wirkt bei der Weiterentwicklung und Umsetzung europäischer Jugendprogramme mit.

Vertreter des Bundesministeriums im Beirat: 
Stefan Haddick, Leiter des Referats Kinder und Jugend
Vertretung: Isabell Rausch-Jarolimek. Referentin Jugendschutzgesetz, Kinder- und Jugendmedienschutz, Aufwachsen digital

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Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM)

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) ist zuständig für die Indizierung von Träger- und Telemedien mit jugendgefährdendem Inhalt. Rechtsgrundlage ist das Jugendschutzgesetz (JuSchG).

Vertreterin der BPjM im Beirat:
Martina Hannak, Vorsitzende und Behördenleitung

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Deutsche Telekom AG

Die Deutsche Telekom AG ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Telekommunikations- und Informationstechnologie sowie führender Europäischer Telekommunikations-Anbieter. Sie bietet Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Festnetz/Breitband, Mobilfunk, Internet und Internet-TV für Privatkunden sowie Lösungen der Informations- und Kommunikationstechnik für Groß- und Geschäftskunden. Die Deutsche Telekom ist in mehr als 50 Ländern vertreten.

Vertreter der Deutschen Telekom AG im Beirat: 
Martin Busch, Rechtsanwalt, Group Public & Regulatory Affairs (GPRA) / Public Affairs Germany (PAG)

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Deutscher Kinderschutzbund e.V.

Der Deutsche Kinderschutzbund e.V. versteht sich als Lobby für alle Kinder in Deutschland. Im Bundesverband sind die 16 Landes- und über 400 Ortsverbände organisiert. Ziel des Deutschen Kinderschutzbundes ist, Kinder stark zu machen und ihnen eine Stimme zu geben. Dafür regt der Deutsche Kinderschutzbund Unternehmen zur Unterstützung an, betreibt aktive Lobbyarbeit und zeigt Medienpräsenz, um Kindern Gehör zu verschaffen.

Vertreterin des Deutschen Kinderschutzbundes im Beirat:
Dr. Anja Berger, Fachreferentin für Gewaltprävention und Kinder-/Jugendmedienschutz

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Deutsches Kinderhilfswerk e.V.

Das Deutsche Kinderhilfswerk setzt sich aktiv für die Verbesserung der Lebensverhältnisse von Kindern ein. Schwerpunkte der Arbeit sind Kinderpolitik, Medien, Spielraum und der Kindernothilfefond. Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt und initiiert bundesweit Projekte und Aktivitäten, welche die Lebenswelt von Kindern verbessern.

Vertreter des Deutschen Kinderhilfswerkes im Beirat:
Kai Hanke, Stellvertretender Geschäftsführer
Vertretung: Daniela Tews, Referentin Medien, Koordinierungsstelle Kinderrechte in der digitalen Welt

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eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V.

eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. versteht sich als Interessensvertretung der Unternehmen, die in der Internetbranche aktiv sind. eco vertritt die Unternehmen in der Politik, fördert die Kommunikation untereinander und unterstützt die Unternehmen bei der Vermarktung ihrer Produkte. Der Verband hat ca. 650 Mitglieder.
Gemeinsam mit der FSM unterhält eco eine Beschwerdehotline im Rahmen des Safer Internet Programme der EU (Internetbeschwerdestelle) und ist Mitglied im Hotline-Verbund INHOPE.

Vertreterin des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft e.V. eco im Beirat:
Alexandra Koch-Skiba, Leiterin Beschwerdestelle

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Facebook

Facebook ist ein soziales Netzwerk, das vom gleichnamigen US-amerikanischem Unternehmen Facebook Inc. betrieben wird. Facebook ermöglicht die Erstellung von privaten Profilen zur Darstellung der eigenen Person, von Unternehmensseiten zur geschäftlichen Präsenz, sowie von Gruppen zur privaten Diskussion gemeinsamer Interessen. Das 2004 gegründete Netzwerk zählte nach eigenen Angaben im 2. Quartal 2018 rund 2,23 Milliarden Mitglieder, welche die Seite zumindest ein Mal pro Monat besuchten. Der Messengerdienst WhatsApp und Instagram gehören zu Facebook.

Vertreterin von facebook im Beirat: 
Eva-Maria Kirschsieper, Director Public Policy, Facebook / Instagram Germany

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Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM)

Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM) wurde 1997 gegründet und wird von Unternehmen der Online- und Telekommunikationswirtschaft getragen. Die FSM berät in Fragen des Jugendmedienschutzes und nimmt für seine Mitglieder die Aufgaben des Jugendschutzbeauftragten wahr. 2005 wurde die FSM von der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) als Einrichtung der Freiwilligen Selbstkontrolle anerkannt.
Gemeinsam mit eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. betreibt die FSM eine Beschwerdehotline im Rahmen des "CEF Telecom Programme" der EU (Internetbeschwerdestelle) und ist Mitglied im Hotline-Verbund INHOPE. Unter dem Dach der FSM haben sich die freiwilligen Selbstkontrollen der Suchmaschinenanbieter, Mobilfunker und Chatbetreiber zusammengeschlossen.

Vertreter der FSM im Beirat:
Martin Drechsler, Geschäftsführer

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Google

Google ist eine Internet-Suchmaschine des US-amerikanischen Unternehmens Google Inc. Übereinstimmende Statistiken zeigen bei weltweiten Suchanfragen Google als Marktführer unter den Internet-Suchmaschinen und als die meistbesuchte Website der Welt. Die Firma hat ihren Sitz in Mountain View in Kalifornien. Mittlerweile bietet Google eine Vielzahl von unterschiedlichen Webdiensten an. Google ist nicht nur Weltmarktführer der Suchmaschinenbetreiber, sondern auch eines der wertvollsten, börsennotierten Unternehmen der Welt und gleichzeitig eine der wertvollsten Markten.

Vertreterin von Google im Beirat:
Sabine Frank, Leiterin Regulierung, Verbraucher- und Jugendschutz, Google Germany GmbH

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jugendschutz.net

jugendschutz.net wurde 1997 von den Jugendministerien der Bundesländer gegründet. Aufgabe von jugendschutz.net ist es, Angebote im Internet auf Jugendschutzverstöße zu überprüfen und mehr Rücksicht auf Kinder und Jugendliche im Internet einzufordern. Organisatorisch ist jugendschutz.net an die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) angebunden und kooperiert mit Anbietern und Institutionen im In- und Ausland.
jugendschutz.net betreibt mit Unterstützung der Europäischen Kommission eine Internet-Hotline, bei der jugendgefährdende und illegale Inhalte gemeldet werden können, und ist seit 1999 Mitglied im INHOPE-Hotline-Verbund. jugendschutz.net ist auch Gründungsmitglied des International Network Against CyberHate (INACH), Partner des Youth Protection Round Table und Mitglied des Steering-Boards des europäischen SIP-Bench-Projekts (Filter-Vergleich).
jugendschutz.net erstellt auch pädagogische Handreichungen für Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen (z.B. Surfen ohne Risiko?, Chatten ohne Risiko?, Handy ohne Risiko?, Vernetzter Hass, Erlebniswelt Rechtsextremismus) und betreibt einen Besprechungsdienst für empfehlenswerte Kinderangebote (klick-tipps.net).

Vertreter von jugendschutz.net im Beirat:
Stefan Glaser, Leiter von jugendschutz.net

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Kommission für Jugendmedienschutz

Die KJM ist die zentrale Aufsichtsstelle für den Jugendschutz im privaten Rundfunk und den Telemedien. Ihre Aufgabe ist es, für die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen zu sorgen, die im Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) verankert sind.
Als Organ der Landesmedienanstalten prüft die KJM, ob Verstöße gegen diese Bestimmungen vorliegen und entscheidet über entsprechende Folgen für die Anbieter. Dabei wird die KJM grundsätzlich erst nach Ausstrahlung oder Verbreitung eines Angebots tätig. Diejenige Landesmedienanstalt, die den betreffenden Rundfunksender lizensiert hat oder in deren Bundesland der Telemedienanbieter sitzt, vollzieht die von der KJM beschlossenen Maßnahmen (Beanstandungen, Untersagungen, Bußgelder).

Vertretung der KJM im Beirat:
Petra Pfannes, Bereichsleiterin Jugendmedienschutz

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Landesanstalt für Medien NRW

Die Landesanstalt für Medien NRW ist die Landesmedienanstalt für Nordrhein-Westfalen. Ihre Aufgaben umfassen neben der Zulassung und der Aufsicht über private Rundfunkveranstalter auch Forschungstätigkeiten. Ein weiteres wichtiges Aufgabenfeld ist die Förderung der Medienkompetenz, die in diversen Projekten und Aktivitäten der Landesanstalt für Medien NRW umgesetzt wird.

Vertreterin der Landesanstalt für Medien NRW im Beirat:
Mechthild Appelhoff, Leiterin Förderung, Projektleitung klicksafe in der Landesanstalt für Medien NRW

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Leibniz-Institut für Medienforschung / Hans-Bredow-Institut (HBI)

Das Hans-Bredow-Institut erforscht den Medienwandel und die damit verbundenen strukturellen Veränderungen öffentlicher Kommunikation. Medienübergreifend, interdisziplinär und unabhängig verbindet es Grundlagenwissenschaft und Transferforschung und schafft so problemrelevantes Wissen für Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Vertreter des HBI im Beirat:
Dr. Stephan Dreyer, Senior Researcher Medienrecht und Media Governance

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medienanstalt rlp (LMK)

Die medienanstalt rlp (LMK) ist die Landesmedienanstalt des Landes Rheinland-Pfalz. Zu ihren Aufgaben gehören, private Radio- und Fernsehveranstalter sowie Teledienste zu lizenzieren und ihre Programme zu beaufsichtigen. Ein besonderer Schwerpunkt der LMK liegt im Bereich der Medienkompetenz. Hier gibt es zahlreiche Projekte, Kooperationen und Initiativen der LMK auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene, um in den Bereichen Bildung, OK-TV und Medienvermittlung ein engmaschiges Netz an attraktiven Angeboten anzubieten und aufzubauen. Die LMK ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM) Deutschlands sowie in der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM).

Vertreterin der LMK im Beirat:
Birgit Kimmel, Leitung klicksafe (LMK)

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Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz

Das Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz gestaltet die rheinland-pfälzische Bildungs- und Jugendpolitik und unterstützt in Kooperation mit unterschiedlichen Partnern die Belange von Kindern, Jugendlichen und deren Erziehungsberechtigten. Das Ministerium fördert Projekte, Initiativen und freie Träger, die sich sowohl für die Belange von Kindern und Jugendlichen engagieren als auch gemeinsam mit jungen Menschen Projektideen entwickeln.

Vertreter des Ministeriums im Beirat: Gabriele Lonz, Referatsleiterin Medienpädagogische Grundsatzfragen, Konzeptionen und Planungen des Einsatzes von Medien und digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien in der Schule

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Nummer gegen Kummer

Nummer gegen Kummer e.V. ist der Dachverband der größten kostenfreien Beratungstelefone für Kinder, Jugendliche und Eltern in Deutschland. Seit 1980 werden am Kinder- und Jugendtelefon und seit 2001 am Elterntelefon Rat und Unterstützung bei großen wie kleinen Problemen angeboten - kostenlos, anonym und vertraulich. Außerdem können sich ratsuchende Kinder und Jugendliche rund um die Uhr an die em@il-Beratung wenden. Über 3.900 ehrenamtliche Berater und Beraterinnen kümmern sich am Telefon und im Internet um die Fragen, Sorgen und Probleme von Kindern, Jugendlichen und Eltern oder anderen Erziehungspersonen – deutschlandweit an 94 lokalen Telefonberatungsstellen der „Nummer gegen Kummer“, die alle unter bundesweit einheitlichen Rufnummern zu erreichen sind.

Vertreterin von Nummer gegen Kummer e.V. im Beirat:
Heidi Schütz, Fachreferentin Kinder- und Jugendtelefon, Statistik

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Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

Die Polizeiliche Kriminalprävention des Bundes und der Länder (ProPK) hat zur Aufgabe, über Kriminalität und Möglichkeiten zu deren Verhinderung aufzuklären. Schwerpunkte der Arbeit sind die Entwicklung von Konzepten und Materialien sowie die Information der Bevölkerung und der Medien durch Öffentlichkeitsarbeit.

Vertreter der ProPK im Beirat: Joachim Schneider, Leiter Zentrale Geschäftsstelle

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Stiftung Digitale Chancen

Die Stiftung Digitale Chancen verfolgt als gemeinnützige Institution die Förderung der Wissenschaft, Forschung und Bildung im Bereich Mediennutzung und Medienkompetenz, vor allem im Hinblick auf die Nutzung des Internets. Anliegen der Stifter ist es, den Ausschluss benachteiligter Bevölkerungsgruppen von der Entwicklung zur Informationsgesellschaft zu verhindern sowie auf die Erhöhung der Medienkompetenz in allen Bevölkerungsgruppen hinzuwirken. Die Stiftung steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. 

Vertreterin der Stiftung Digitale Chancen im Beirat:
Jutta Croll, Vorsitzende des Vorstands, Projektleitung Kinderschutz und Kinderrechte in der digitalen Welt

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Telefónica Germany

Telefónica Deutschland bietet Mobil- und Festnetzdienste für Privat- und Geschäftskunden sowie innovative digitale Produkte und Services im Bereich Internet der Dinge und Datenanalyse. Mit insgesamt 49,5 Millionen Kundenanschlüssen ist das Unternehmen ein führender integrierter Telekommunikationsanbieter. Allein in der Mobilfunksparte betreut Telefónica Deutschland mehr als 45,3 Millionen Anschlüsse.

Die Corporate Responsibility-Strategie der Telefónica Deutschland Group verankert Verantwortung entlang der Wertschöpfungskette und auf allen Unternehmensebenen. Mit digitalen Technologien kann Telefónica Deutschland in besonderer Weise dazu beitragen, gesellschaftliche Herausforderungen zu meistern und eine nachhaltige Entwicklung voranzutreiben. Das Unternehmen setzt sich dafür ein, dass alle Menschen am digitalen Leben teilhaben können und von den Vorteilen der Digitalisierung profitieren, zum Beispiel mithilfe des Jugendprogramms Think Big.

Vertreterin von Telefónica Germany im Beirat:
Valentina Daiber, Chief Officer for Legal & Corporate Affairs / Mitglied des Vorstands für Recht und Corporate Affairs, Telefónica Deutschland Holding AG / Telefónica Germany GmbH & Co. OHG

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Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Missbrauchs (UBSKM)

Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs ist das Amt der Bundesregierung für die Anliegen von Betroffenen und deren Angehörigen, für Expertinnen und Experten aus Praxis und Wissenschaft sowie für alle Menschen in Politik und Gesellschaft, die sich gegen sexuelle Gewalt engagieren.

Zu den Aufgaben der/des Unabhängigen Beauftragten zählen insbesondere:

  1. Information, Sensibilisierung und Aufklärung zu Themen der sexualisierten Gewalt gegen Kinder und Jugendliche,
  2. Unterstützung der nachhaltigen Verbesserung des Schutzes vor sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche und der Hilfen für betroffene Menschen,
  3. Identifizierung gesetzlicher Handlungsbedarfe und Forschungslücken im Themenfeld sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche,
  4. Wahrnehmung der Belange von Menschen, die in ihrer Kindheit oder Jugend sexualisierte Gewalt erlitten haben,
  5. Sicherstellung einer systematischen und unabhängigen Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs in Deutschland.

Vertreter des UBSKM im Beirat:
Johannes-Wilhelm Rörig, Beauftragter

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Universität Basel - Institut für Medienwissenschaft

Mit gesamt über 400 Studierenden im BA- und MA-Studienfach gehört Medienwissenschaft zu den studierendenstarken Fächern der Philosophisch-HIstorischen Fakultät. Professor Neumann-Braun und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigten sich beispielsweise mit folgenden Themenschwerpunkten: Mit den aktuellen Bemühungen, den Ansatz der Peer Education in den Bereich von Medienkompetenzförderung sowie des Umgangs mit jungen Menschen mit risikobehafteten Mediennutzungsverhalten (Prävention und Intervention) zu implementieren. Ein weiterer Schwerpunkt erforscht Strukturen und Prozessdynamiken der Kommunikation, die mit und in den Digitalen Medien – hier insbesondere Freundschaftsnetzwerken / Social Network Sites wie Facebook - von statten gehen.
Medienkompetenzförderung und Kinder- und Jugendmedienschutz
Ein zentraler Schwerpunkt aller dieser Arbeiten lag auf der Ausdifferenzierung einer komplexen Rezeptions- und Aneignungstheorie, die der bis dato klassischen Nutzungs- und experimentellen Wirkungsforschung zur Seite gestellt wurde. Aber auch der Wandel der gesellschaftlichen Altersgruppen Kindheit und Jugend wurde und wird intensiv erforscht wie auch die Veränderungen der Sozialisationsinstitutionen Elternhaus und Schule sowie Peer-Group und Konsummarkt im Zuge der fortschreitenden Mediatisierung und Kommerzialisierung unserer Gesellschaft. Mit Blick auf die Schnittstelle von Jugendmedienschutz und insbesondere der Initiative „Klicksafe“ auf der einen Seite und den Forschungsaktivitäten der Basler Arbeitsgruppe um Prof. Neumann-Braun auf der anderen zeigt sich, dass den wichtigsten in diesem Zusammenhang immer wieder diskutierten Themen der medial vermittelten Gewalt und Pornografie, der Kommerzialisierung und Mediatisierung des Alltags sowie der zunehmenden Digitalisierung und Visualisierung unserer Welt kontinuierliche Aufmerksamkeit geschenkt wurde.

Vertreter der Universität Basel im Beirat: Prof. Dr. Klaus Neumann-Braun, Ordinarius, Phil.-Hist. Fakultät, Seminar für Medienwissenschaft, Leiter des Lehrstuhls "Medien, Kommunikation, Gesellschaft"

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