Sendenhorst: SEXTING-Spass oder Verbrechen? Muss die Polizei kommen, wenn Jugendliche Nacktfotos verschicken?

Jugendliche schicken sich freizügige Handy-Schnappschüsse (sog. Sextings). Eltern und Pädagogen sind alarmiert. Zudem wird das Phänomen Sexting in der öffentlichen Berichterstattung vielfach diskutiert. Doch ist das Verschicken von erotischen Fotos über das Smartphone High-Tech-Flirt oder Pornografie?

Sexting wird vor allem dann zum Problem, wenn die selbstgeknipsten Nacktfotos ohne Einverständ-nis weitergeleitet werden, wenn die „Sexterin“ oder der „Sexter“ zum Gespött der Schule werden, wenn die Mitschüler die Bilder zum Mobbing nutzen, wenn letztlich das ganze Dorf das Foto gesehen hat.

Damit Schülerinnen und Schüler weder Opfer noch Täter werden lädt das Netzwerk Medien Sie zu diesem Fachtag ein. Wir wollen über das Phänomen Sexting informieren, über die rechtlichen Grundlagen aufklären und Möglichkeiten von Prävention und Intervention vorstellen und für Ihre Schule gemeinsam erarbeiten.

 

Anmeldung unter: www.kt.waf.nrw.de

Veranstalter: Regionales Bildungsbüro und das Netzwerk Medien im Kreis Warendorf

Art der Veranstaltung: Tagung/ Konferenz

Zielgruppen: Lehrer

Ort: Weststraße 18, 48324 Sendenhorst

Beginn der Veranstaltung: 10.02.2015 von 08:30 Uhr

Ende der Veranstaltung: 10.02.2015 bis 16:00 Uhr

Weitere Informationen: www.kreis-warendorf.de/w1/19068.0.html und www.lehrerfortbildung.schulministerium.nrw.de/kompetenzteams/kreis+warendorf/termine.asp