Online-Welt der Kinder

Meine Startseite für Kinder einrichten

Ob Ihr Kind ins Internet einsteigt oder bereits über Erfahrung verfügt: "Meine Startseite"  auf der Webseite "Surfen ohne Risiko" ist die perfekte Möglichkeit, für das Kind eine ganz persönliche Internetwelt zu gestalten.

Der Internet-Surfschein auf www.internet-abc.de

Weitere Tipps für eine eigene Online-Welt für Kinder...

Um Kinder und Eltern auf das Surfen im Internet vorzubereiten, kann auf www.internet-ABC.de ein „Führerschein für das Internet“ gemacht werden. Im Bereich "Wissen, wie's geht" erfährt man alles, was man zur Beantwortung der Fragen wissen muss.

Übrigens: Viel mehr Spaß machen die Prüfungen zu zweit - am besten mit Ihrem Kind!

Hier geht es zum Surfschein!

Kinderseiten und Online-Spiele im Netz

Für Kinder im Grundschulalter genügt ein überschaubares Angebot an Webseiten und guten Online-Spielen, die immer wieder angesteuert werden können. Wählen Sie dabei in erster Linie werbefreie Seiten aus oder wenigstens solche, auf denen Werbung eindeutig gekennzeichnet ist. Das ist zwar schwierig, aber wichtig, da Kinder Werbung und redaktionellen Inhalt noch nicht unterscheiden können.

TIPPS:

Kindersuchmaschinen

Lassen Sie ihre Kinder am Anfang nicht mit Erwachsenensuchmaschinen wie z.B. Google, bing oder yahoo suchen. Auch mit Kindersuchmaschinen werden Kinder fündig. Am Ende der Grundschulzeit werden die meisten Kinder bereits so kompetent sein, dass sie sich freier im Netz bewegen können. Gewöhnen Sie deshalb Ihr Kind an die Möglichkeiten, mit Favoriten oder Lesezeichen auf seinem eigenen Benutzerkonto zu surfen. Begleiten Sie Ihr Kind, wenn es neben den Kindersuchmaschinen auch einmal allgemeine Suchmaschinen ausprobieren will. Helfen Sie ihrem Kind, zu erkennen, wie viel Wahrheit und Glaubwürdigkeit hinter einem Online-Angebot steckt.

  • Technischer Jugendschutz im Browser: Richten Sie eine Kindersuchmaschine als Startseite ein und ersetzen Sie außerdem die voreingestellte Suchmaschine im Browser durch eine spezielle Kindersuchmaschine.

TIPPS:

Kindgerechte E-Mail-Adresse

Die großen Internetportale und E-Mail-Anbieter für Erwachsene sind nicht kindgerecht gestaltet, unübersichtlich und präsentieren viel Werbung. Für Kinder sind sie daher ungeeignet. Richten Sie zusammen mit ihrem Kind ein sicheres E-Mail-Konto ein und geben Sie ihm Tipps wie z.B. seine private Mailadresse nur Freunden weiterzugeben.

Sichere(r) Chat, Instant Messenger und Community

Neben positiven Aspekten bergen die Kommunikationsmöglichkeiten im Internet auch Risiken: Wer wirklich am anderen Ende der Leitung sitzt, kann niemand genau wissen. Zudem sind Heranwachsende mit der Weitergabe von persönlichen Daten unvorsichtig und möglicherweise auch Demütigungen und Beschimpfungen oder gar sexuellen Belästigungen ausgesetzt. Suchen Sie (gemeinsam) geeignete Kommunikationsangebote im Netz und vermitteln Sie wichtige Regeln fürs „Plaudern im Netz“.
ACHTUNG: Bei den bekannten Instant Messenger und Communities liegt die Altersgrenze der Anmeldung meistens bei 13/14 Jahren.

TIPPS:

Informieren Sie sich

Häufig wissen Kinder und Jugendliche besser als Erwachsene, was im Internet vom Blog bis zum Wiki alles möglich ist. Das bedeutet aber nicht, dass Kinder sich der Gefahren oder gar der rechtlichen Aspekte ihrer Internetaktivitäten bewusst sind. Deshalb machen Sie sich über die Möglichkeiten und Gefahren des Internets schlau.
ACHTUNG: Sie können bei den Internetbeschwerdestellen www.jugendschutz.net oder www.internet-beschwerdestelle.de jugendgefährdende und strafbare Inhalte melden, auf die Sie im Internet gestoßen sind.

TIPPS:

Zeigen Sie Interesse und führen Sie Gespräche

Fragen Sie nach den Lieblingsseiten oder –spielen im Netz und versuchen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind einen Einblick in seine Medienwelt zu bekommen. Obwohl sich ihr Nachwuchs oftmals besser in den neuesten Internetdiensten auskennt, fehlt die Lebenserfahrung, das Web in all seinen Facetten richtig einzuschätzen. Auf technischen Schutz allein sollten Sie sich nicht verlassen. Mindestens ebenso wichtig ist es, mit den Kindern über problematische Seiten des Internets zu sprechen. Die  Kinder sollten immer das Gefühl haben, offen mit ihren Eltern über unangenehme Erfahrungen im Netz sprechen zu können. Beobachten Sie außerdem wie viel Zeit Ihr Kind im Netz verbringt. Schauen Sie was getan wird, und besprechen Sie, wie sinnig oder vielleicht zeitverschwenderisch die Online-Aktivität ist.

TIPPS:

Grenzen und Regeln festlegen

Am besten stellen Sie gemeinsam mit Ihren Kindern Onlineregeln auf, dazu gehören u.a.  Zeitvorgaben für den gesamten Medienkonsum (nicht nur für den Computer), aber auch Verhaltensregeln für den Fall, dass ihren Kindern etwas komisch vorkommt. Hängen Sie die Regeln sichtbar über dem Surfplatz auf! Überlegen Sie sich auch: Was passiert bei Nichteinhalten? Die Vereinbarung muss natürlich immer wieder überprüft und mit zunehmendem Alter der Kinder aktualisiert und angepasst werden.
Zur Orientierung können folgende Zeitvorgaben und Begleitmaßnahmen hilfreich sein:

  • 4–6 Jahre: ca. 20 bis 30 Minuten pro Tag in Begleitung der Eltern.

  • 7–10 Jahre: ca. 45 Minuten pro Tag. Der PC sollte an einem gut einsehbaren Platz im gemeinsamen Wohnraum stehen.

  • 11–13 Jahre: ca. 60 Minuten pro Tag. Eltern müssen im Blick haben, dass PC und Internet immer häufiger für Schule genutzt wird (Zeiten einkalkulieren).

  • Ab 14 Jahren: Für ältere Heranwachsende eignet sich in der Regel ein gemeinsam vereinbartes Medienbudget pro Woche viel eher als eine tägliche Höchstgrenze. Regeln sind vor allem bei der Kommunikation im Netz wichtig.

    Auf jeden Fall gilt:
    Kinder und Jugendliche sollten sich nie ohne Ihre Erlaubnis und eine zuverlässige Begleitung mit einer Online-Bekanntschaft treffen.

TIPPS:

  • Im neuen Onlineangebot www.mediennutzungsvertrag.de von klicksafe und Internet-ABC können Eltern und Kinder gemeinsam einen Mediennutzungsvertrag für Internet, Handy, Fernsehen und Computerspiele erstellen, ausdrucken und für die spätere Bearbeitung speichern. Den Flyer zum Online-Tool gibt es unter www.klicksafe.de/materialien.



Regeln finden – Streit vermeiden: Erklärfilm www.mediennutzungsvertrag.de

Um Streit oder Diskussionen über die Handy-, Computer-, Fernseh- oder Internetnutzung in Familien zu vermeiden, kann ein gemeinsam und frühzeitig erstellter Mediennutzungsvertrag helfen. Denn dann ist klar, was erlaubt ist und was nicht. Zur Unterstützung haben klicksafe und Internet-ABC das Angebot www.mediennutzungsvertrag.de entwickelt. Über ein Baukastensystem kann hier Schritt für Schritt ein altersgerechter und für die jeweilige Familie passender Vertrag erstellt werden.