361 Grad Respekt: Videocamp startet in Mainz

Mainz/Ludwigshafen/Hamburg, 1. August 2014

Heute Nachmittag fällt der Startschuss für das Videocamp in Mainz: Vom 1. bis 3. August 2014 findet das dritte von insgesamt sechs Videocamps im Rahmen von 361 Grad Respekt - Der Jugendwettbewerb auf YouTube gegen Ausgrenzung an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz statt.

Jacqueline Kraege, Chefin der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, unterstützt zusammen mit der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) die Initiative als Patin. Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 13 bis 25 Jahren produzieren unter professioneller Anleitung den dritten offiziellen Kampagnenspot zur bundesweiten Aktion für mehr Respekt und gegen Mobbing.

Videocamp gibt Impulse: Filme von Jugendlichen rufen Deutschland zum Mitmachen auf
Im Rahmen des Workshops werden die Jugendlichen bei der Recherche über die Ideenentwicklung bis hin zur Produktion des Spots von geschulten Medienpädagogen begleitet. Der Impuls-Spot wird circa eine Woche nach dem Workshop auf dem offiziellen Kampagnen-Kanal auf YouTube unter youtube.de/361grad präsentiert und ruft jeden auf, mitzumachen und eine eigene Videobotschaft oder ein Videostatement auf die 361-Grad-Plattform zu stellen. So soll ein öffentliches Zeichen gegen Mobbing gesetzt werden. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt: Ob Zuhause mit der Webcam oder unterwegs mit dem Handy oder Tablet, gemeinsam mit Freunden, der Familie oder Kollegen – nahezu jeder ist heute in der Lage ein kurzes Video zu produzieren, um ein Zeichen für mehr Respekt und gegen Ausgrenzung zu setzen.

Jacqueline Kraege, Chefin der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, zu ihrer Motivation, den Wettbewerb zu unterstützen: „Respekt ist der Schlüssel für ein friedliches Zusammenleben geprägt von Toleranz und Anerkennung. In der realen Welt, aber auch im World Wide Web ist ein respektvoller Umgang nicht selbstverständlich. Es ist wichtig, dafür zu werben und zu erfahren, was Respekt für Jugendliche in der realen und in der medialen Welt bedeutet. Das interessiert nicht nur Jugendliche, auch Erwachsene können die ‚Respekt-Videos‘ der Jugendlichen zum Nachdenken bringen. Daher unterstütze ich das Projekt 361 Grad Respekt sehr gerne als Patin für das Videocamp in Mainz. Ich freue mich ganz besonders darauf, den Jugendlichen gemeinsam mit den Medienpädagoginnen und Medienpädagogen bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen zu dürfen.“

Dr. Joachim Kind, Sprecher klicksafe / EU-Safer Internet Centre Germany / LMK zur Kampagne: „Respekt und Toleranz sind Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Es ist eine Herausforderung, dass wir diese Werte auch im täglichen Miteinander einüben, einlösen und umsetzen. Daher ist es wichtig, dass es Plattformen gibt, die die Brisanz, die Brüchigkeit und den Wert von Respekt in einer pluralen Gesellschaft deutlich machen. Die Aktion 361 Grad Respekt ist ein starkes Beispiel dafür: Hier hat Deutschland die Möglichkeit, mit Videos seine Sicht zum Thema ‚sichtbar‘ zu machen, und ein deutliches Zeichen gegen Ausgrenzung und Mobbing zu setzen. Das finde ich klasse und wir freuen uns, dass wir die Initiative und den Wettbewerb bundesweit und in Mainz mit unterstützen können.“

Über 361 Grad Respekt

Im Jahr 2009 unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel und „Laut gegen Nazis” gestartet, geht „361 Grad Respekt ? Der Jugendwettbewerb auf YouTube gegen Ausgrenzung“ in diesem Jahr in die vierte Runde. Der Initiator der diesjährigen Kampagne ist die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM e.V.). Unterstützung erhält die Kampagne von der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Manuela Schwesig sowie von zahlreichen Institutionen wie der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, der EU-Initiative klicksafe und YouTube-Stars wie Y-Titty (Videolink), LeFloid (Videolink), daaruum (Videolink) und ApeCrime (Videolink).

Pressekontakte:

Presse-Team 361 Grad Respekt
a+o Gesellschaft für Kommunikationsberatung mbH
Tel.: +49 (0) 40 / 43 29 44 13
E-Mail: youtube@a-und-o.com

FSM e.V.
Björn Schreiber
Tel.: +49 (0) 30 / 24 04 84 43
E-Mail: schreiber@fsm.de

LMK/klicksafe/Safer Internet Centre DE

Dr. Joachim Kind
Tel.: +49 (0) 621 / 52 02 13
E-Mail: kind@lmk-online.de