Bubble Witch 3 Saga

Bubble Witch 3 Saga von King.com

Bewertung im Überblick

  • Kinder- und Jugendschutz (Durchschnittlich)
  • Werbung (Schlecht)
  • In-App-Käufe (Durchschnittlich)
  • Datenschutz (Durchschnittlich)
  • Verbraucherinformationen (Durchschnittlich)

Kurzbeschreibung

Stella, die Hexe, braucht Hilfe, um den bösen Kater Wilbur zu besiegen. Es handelt sich hier um ein klassisches Casual Game, das die Geschicklichkeit des Spielers auf die Probe stellt: Er muss alle Blasen platzen lassen, indem er mit einer bunten Blase auf gleichfarbige Blasen schießt.

Bewertung im Detail

Detailinformationen zur App

Version:

  • Android
    3.2.5

Finanzierungsmodell:

  • Android
    Download: kostenlos
    In-App-Käufe (Preisspanne: 1,09 € - 59,99€ )
    Werbung für Eigenprodukte

Alterseinstufung im Store:

  • Android
    USK: 0

Modus:

  • Android
    Offline spielbar: temporär

Kinder- und Jugendschutz

Bedenkliche Inhalte:

  • Android
    Die Spielinhalte sind aus Sicht des Kinder- und Jugendschutzes unbedenklich.

Verlinkungen & Social Media:

  • Android
    Es gibt im Spiel mehrere Verlinkungen, die Kinder auf für sie ungeeignete Seiten führen. Eine Verknüpfung mit Facebook wird sogar mit virtuellen Gütern (Goldbarren) belohnt. Dies kann Kinder dazu verleiten, sich ein Facebook-Konto anzulegen, obwohl der Dienst erst ab 13 Jahren ist und erhebliche Inhalts- und Kommunikationsrisiken birgt. 

Nutzerinteraktion:

  • Android
    Es findet keine Nutzerinteraktion statt.

Datenschutz

App-Berechtigungen:

  • Android
    Die App fordert diverse Berechtigungen ein, denen der Spieler mit der Installation der App zustimmt und die er ihr größtenteils nicht mehr entziehen kann. Nur die Berechtigungen „Kontakte“ und „Speicher“ kann der Nutzer später in den Geräteeinstellungen deaktivieren. Das Spiel funktioniert dann trotzdem wie gewohnt. Zumindest den Zugriff auf "Kontakte" sollte der App entzogen werden, wenn ein Kind spielt: Der Anbieter nutzt ihn meist, um Freundschaftswerbung zu versenden, er erhält so jedoch auch Zugriff auf sämtliche im Adressbuch hinterlegten Kontaktinformationen.

Datensendeverhalten:

  • Android
    Die App ist hinsichtlich ihres Datenverkehrs als kritisch zu betrachten. Sie nimmt Kontakt zu Facebook auf und übermittelt dabei eine Tracking-ID. Dies geschieht, auch wenn man sich nicht mit Facebook verknüpft.

Umgang mit Nutzerdaten:

  • Android
    Dem Spieler wird durch häufiges Auffordern nahegelegt, sich ein King.com-Konto anzulegen, um Spielstände zu speichern. Dabei  kann er sich entweder über sein Facebook- oder Google-Profil oder mittels  E-Mail-Adresse anmelden. Damit gibt der Spieler zusätzliche Daten von sich preis. Meldet er sich mit Facebook an, wird außerdem automatisch sein dortiges Profilbild innerhalb der App sichtbar, z.B. in der Bestenliste.

Werbung

  • Android
    Der Entwickler wirbt für weitere Apps. Diese Werbung ist nicht gekennzeichnet und in vielen Fällen optisch nicht vom eigentlichen Spielinhalt zu trennen. So nehmen Kinder sie nicht als Werbung wahr und werden ungewollt, mit nur einem Klick, aus der App hinaus- und  z.B. in den Google Play Store geführt, wo sich auch für sie ungeeignete Apps finden lassen. 

In-App-Käufe

  • Android
    Mit Hilfe virtueller Goldbarren kann sich der Spieler zusätzliche Leben oder Extrazüge innerhalb der Level erkaufen. Ansonsten muss er lange Wartezeiten und häufiges Scheitern in höheren Levels in Kauf nehmen. Zu Beginn des Spiels steht dem Spieler eine kleine Menge an Goldbarren zur Verfügung, sind diese verbraucht, wird er allerdings direkt in den In-App-Shop geleitet. Das frustriert vor allem Kinder, die dadurch schnell zu In-App-Käufen verlockt werden. 

Verbraucherinformationen

  • Android
    Obwohl im Play Store kein Hinweis auf Werbung erfolgt, nervt das Spiel  mit ständiger Eigenwerbung des App-Anbieters. Zumindest weist der Anbieter bereits im Store darauf hin, dass die App In-App-Käufe enthält und verlinkt die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie eine Datenschutzerklärung.  Eine Möglichkeit, den Support des Anbieters zu erreichen, ist sowohl im Store als auch innerhalb der App gut sichtbar vorhanden. 

Kooperation

Die App-Besprechungen wurden im Rahmen des Projekts „Monitoring und Bewertung von kindaffinen Apps hinsichtlich Jugend-, Daten- und Verbraucherschutzrisiken sowie Information der Verbraucher“ erarbeitet.