« Zum Newsletter-Archiv »
Gestaltung der digitalen Zukunft Europas, Website der Europäischen Union (klicksafe wird durch die Europäische Union durch eine teilweise Finanzierung gefördert)
  klicksafe-Newsletter März 2023  
 

Liebe Leser*innen,

mit der März-Ausgabe unseres klicksafe-Newsletters erhalten Sie aktuelle Informationen rund um Internetsicherheit und Medienkompetenz. Diesmal informieren wir Sie über die Themen Cybermobbing, Mediensucht und Digital Detox. Passend dazu stellen wir unser neues Download-Material #AUSzeit vor. Wir nehmen außerdem die Risiken auf Social Media unter die Lupe und klären über Schönheitsfilter, sexuelle Belästigung und die Bedeutung des Mindestalters in Social-Media-Diensten auf. Erfahren Sie zudem wie Sie Jugendliche in ihrer Informationskompetenz unterstützen können und welche Aktionen und Angebote es in Deutschland rund um Medienkompetenz gibt. 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

 
 

Cybermobbing – rechtzeitig erkennen und handeln

Ein traurig wirkender Junge sitzt auf dem Boden an einer Wand

Rund 17 % der Kinder und Jugendlichen in Deutschland haben schon Erfahrungen mit Cybermobbing gemacht. klicksafe informiert, wie Eltern und pädagogische Fachkräfte Betroffene unterstützen können und welche vorbeugenden Maßnahmen helfen. In der Sendung Markus Lanz vom 23.03.23 analysiert klicksafe-Leiterin Birgit Kimmel, wie Mobbing das Leben von Kindern und Jugendlichen online und offline beeinträchtigt.

→ Zum Artikel

 

Was ist mit dem Mindestalter in sozialen Netzwerken gemeint?

Viele Eltern und Pädagog*innen wissen mittlerweile, dass die beliebten Dienste TikTok, Instagram, WhatsApp und YouTube erst ab 13, 16 oder 18 Jahren erlaubt sind. Verwirrend sind dabei die unterschiedlichen Altersgrenzen und der Fakt, dass viele Kinder und Jugendliche diese Dienste dennoch nutzen. Wir informieren, woran sich die Anbieter beim Mindestalter orientieren. Und wir erklären, warum das in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen angegebene Mindestalter nichts darüber aussagt, ob ein Angebot für Kinder und Jugendliche geeignet ist.

→ Zum Artikel

 

Wie Sie Jugendliche in ihrer Informationskompetenz unterstützen können

Krieg, Klimakrise oder zuletzt die schweren Erdbeben in der Türkei und Syrien – Jugendliche informieren sich über aktuelle Nachrichten und gesellschaftspolitische Themen vor allem über Soziale Medien. Klassische Medien spielen eine immer geringere Rolle. Gleichzeitig empfinden Heranwachsende Soziale Medien als nicht besonders glaubwürdig und befinden sich in einem Fake-News-Dilemma. Das zeigt eine aktuelle Studie von Saferinternet.at in Österreich. Wir geben Tipps und Hinweise, wie Sie Jugendliche im Umgang mit Desinformation aufklären und ihre Informationskompetenz fördern können.

→ Zum Artikel

 

DAK-Studie: Über 600.000 Kinder in Deutschland sind mediensüchtig

Die gemeinsame Längsschnittstudie der DAK-Gesundheit und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) stellt fest: In der Pandemie hat sich die Mediensucht bei Kindern und Jugendlichen verdoppelt. Inzwischen sind mehr als sechs Prozent der Minderjährigen abhängig von Computerspielen und Sozialen Medien. Damit zeigen über 600.000 Kinder und Jugendliche ein krankhaftes Nutzungsverhalten. Auch die Medien-Nutzungszeiten sind seit 2019 um ein Drittel gestiegen.

→ Zum Artikel

 

#AUSzeit – Material zur Digital Detox Challenge

Unsere Digital Detox Challenge zur Fastenzeit ist am Montag in die vorletzte Woche gestartet. In jeder Woche wird ein anderer Aspekt des Digital Detox mithilfe kleiner Übungen beleuchtet und auf Instagram veröffentlicht. Wer die Challenge dort nicht verfolgt, oder sie zu einem anderen Zeitpunkt antreten möchte, kann sich die passenden Übungen bei klicksafe herunterladen.

→ Zum Material

 

TikTok schränkt Bildschirmzeit von Minderjährigen ein

TikTok hat angekündigt, neue Funktionen für mehr Sicherheit und Wohlbefinden für jüngere User*innen einzuführen. Jedes Konto von Nutzer*innen unter 18 Jahren wird dabei automatisch auf eine tägliche Bildschirmzeit von 60 Minuten eingestellt. Die Nutzung der App birgt dennoch weitere Risiken, die Eltern kennen sollten. klicksafe informiert Sie über die Neuerungen und gibt Tipps, wie Sie aktiv die Online-Erfahrung Ihrer Kinder begleiten können.

→ Zum Artikel

 

NEU: Infobereiche für Medienpädagogik an Grundschulen und Sekundarstufen

Soziale Netzwerke, Messenger, Online-Spiele – in unserer mobilen Kommunikationswelt ist der Zugang zum Internet für Kinder und Jugendliche so einfach wie nie zuvor. Lehrende stehen vor der Herausforderung, Kinder ab der Grundschule an altersgerechte Online-Angebote heranzuführen und sie zu einem sicheren Umgang mit dem Internet und seinen Inhalten zu befähigen. In zwei neuen klicksafe-Infobereichen erhalten pädagogische Fachkräfte einen Überblick zu Angeboten und Materialien für die medienpädagogische Arbeit in der Grundschule und in der Sekundarstufe.

→ Zum Artikel

 

Setzt Bold Glamour junge Menschen unter Druck?

Der neue TikTok-Filter „Bold Glamour“ lässt Gesichter nach gängigem Schönheitsideal mit glatter Haut und vollen Lippen „makellos“ erscheinen. Das besondere an Bold Glamour: Der Filter funktioniert auch bei Videoaufnahmen und ist weniger fehleranfällig als vergleichbare Anwendungen. Dadurch erkennen User*innen kaum mehr, ob Bilder und Videos bearbeitet wurden. Wirken sich Beauty-Filter und die darin vermittelten Schönheitsideale negativ auf die Körperwahrnehmung aus? klicksafe gibt Tipps zum Umgang mit Schönheitsfiltern.

→ Zum Artikel

 

Aktionen und Angebote rund um Medienkompetenz in Deutschland

In vielen Bundesländern gibt es Aktionstage oder ganze Aktionswochen zur Förderung der Medienkompetenz. Dort können Bürger*innen sich im Umgang mit Medien weiterbilden und bekommen hilfreiche Informationen. klicksafe bietet eine Übersicht der Angebote in 2023.

→ Zur Übersicht

 

Sexuelle Belästigung von Kindern in Social Media

Social-Media-Dienste bieten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich selbst zu inszenieren. Über Storys und Livestreams auf Instagram oder TikTok geben sie anderen Nutzer*innen Einblicke in ihr Leben. Eine aktuelle Recherche von jugendschutz.net zeigt: Minderjährige werden dabei immer wieder mit sexuell belästigender Kommunikation konfrontiert.

→ Zum Artikel

 

„Strategisch reagieren“ – Mit Karten gegen sexistische Hassrede

Das Kartenspiel „Strategisch reagieren“ von medien+bildung.com richtet sich an Jugendliche von 12 bis 18 Jahren. Das Spiel hilft, verschiedene Formen von sexistischer Hassrede zu erkennen. Auch lernen Jugendliche, welche Geschlechterstereotypen und Vorurteile eine Rolle bei der Konstruktion der Sprache spielen. Außerdem zeigt „Strategisch reagieren“ Möglichkeiten auf, um auf Hassrede zu reagieren. Das Kartenspiel kann kostenlos bestellt und im Unterricht oder in der freien Jugendarbeit eingesetzt werden.

→ Zum Artikel

 

klicksafe unterwegs - Termine und Veranstaltungen

Auch in den nächsten Wochen ist klicksafe bei diversen Konferenzen und Veranstaltungen dabei. Eine Übersicht mit aktuellen Veranstaltungen finden Sie in der Terminübersicht auf unserer Website. Hier eine Auswahl:

→ 9. Mai: Preisverleihung Datenschutz Medienpreis DAME 2022

→ 23. - 25. Mai: 18. iMedia

→ 12. - 13. Juni: Deutscher Präventionstag

→ 3. - 9. Juli: Woche der Medienkompetenz Rheinland-Pfalz

 

 

Bleiben Sie tagesaktuell auf dem Laufenden

klicksafe informiert über neue Materialien, Themen, Entwicklungen und Veranstaltungen rund um das Thema Internetsicherheit & Medienkompetenz:

→ klicksafe-News als RSS-Feed abonnieren
→ klicksafe-News auf der eigenen Webseite abonnieren: Anfrage an info@klicksafe.de

Sie finden klicksafe auch auf:

 
 
 

Über klicksafe

klicksafe (www.klicksafe.de) ist eine Initiative im Digital Europe Programme der Europäischen Union für mehr Sicherheit im Internet. klicksafe wird von der Medienanstalt Rheinland-Pfalz koordiniert und gemeinsam mit der Landesanstalt für Medien NRW umgesetzt.

klicksafe ist Teil des Verbundes der deutschen Partner im Digital Europe Programme der Europäischen Union, Safer Internet DE (www.saferinternet.de). Diesem gehören neben klicksafe als Awareness Centre die Internet-Hotlines internet-beschwerdestelle.de (durchgeführt von eco und FSM) und jugendschutz.net sowie die Nummer gegen Kummer (Helpline) an.

E-Mail: info@klicksafe.de
Internet: www.klicksafe.de

Redaktion: Deborah Woldemichael

Impressum
Datenschutz

 
 

Newsletter abbestellen