Instagram

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Der App-Check: Was man bei Apps alles beachten muss ...

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für Lehrkräfte:

Nicht ohne mein Handy. Cooles Handy - hohe Rechnung?

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klicksafe-Zusatzmodul für Lehrkräfte:
Was tun bei Cyber-Mobbing?

Eltern
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Vor dem Download:

Beachten Sie die Altersempfehlung und Rezensionen zur App. Das offizielle Mindestalter für die Nutzung von Instagram liegt bei 13 Jahren.

Im Download-Store finden sich die Beschreibung zur Anwendung und die ausgesprochene Altersempfehlung.

Da es keine wirksame Alterskontrolle gibt, haben minderjährige Nutzer dennoch die Möglichkeit, sich bei Instagram anzumelden.

Allgemein gilt:

Weisen Sie Ihr Kind darauf hin, dass es generell mit der Weitergabe seiner persönlichen Daten vorsichtig umgehen sollte. Im Profil eines Sozialen Netzwerks eingestellt, verbreitet sich beispielsweise die Mobilfunknummer schnell an eine unüberschaubare Anzahl von Nutzern weiter.

Bei der Registrierung in Instagram sollten daher nur so viele Informationen wie notwendig angegeben werden.

Geben Sie Ihrem Kind außerdem den Tipp, sich mit einem Spitz- bzw. Decknamen anzumelden und diesen nur Freunden und Bekannten mitzuteilen.

Sicherheit geht vor:

Erinnern Sie Ihr Kind daran, ein sicheres Passwort einzurichten und keine App- und Webseiten-Zugriffe auf das Instagram-Konto zu erlauben, um einem Missbrauch des Accounts vorzubeugen.

Die Privatsphäre mit den richtigen Einstellungen schützen:

Schätzen Sie Ihr Kind ein: Ist es alt genug, um die Problematik der App in Bezug auf Privatsphäre und Datenschutz einschätzen zu können? Wenn nicht, führen Sie Ihrem Kind diese vor Augen und motivieren Sie es, sich damit zu befassen.

Prüfen Sie anschließend die Sicherheitseinstellungen und beschränken sie ggf. die Zugriffsmöglichkeiten der App, sodass keine privaten Daten freigegeben werden.

Erst denken, dann posten:

Selfies (Selbstporträts) können problematisch sein und zu Folgehandlungen wie Cyber-Mobbing führen. Sensibilisieren Sie Ihr Kind, sodass es vor jedem Foto- bzw. Videopost genau überlegt, ob diese Bilder oder Videos nicht zu intim sind.

Auch sollte Ihr Kind wichtige gesetzliche Grundlagen und Regeln in Bezug auf das Posten kennen. Fotos und Videos von anderen dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten veröffentlicht werden ("Das Recht am eigenen Bild"). Fotos von Stars sind meist urheberrechtlich geschützt.

Problematische Verlinkung zu anderen Sozialen Netzwerken:

Beim so genannten Crossposting sind die auf Instagram geteilten Inhalte nicht nur für die Mitglieder der Instagram-Community sichtbar, sondern auch für Besucher von anderen Sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter. Diese Verknüpfung kann unter Optionen unterbunden werden.

Falls Ihr Kind sich dennoch zu der Verknüpfung mit weiteren Sozialen Netzwerken entschieden hat, sollte es seine Privatsphäreeinstellungen auf der entsprechenden Plattform unbedingt überprüfen und so einstellen, dass die Inhalte nur für Freunde oder bestimmte Personen bzw. Gruppen sichtbar sind.

Unangemessene Inhalte melden:

Unangemessene Bilder, Videos oder beleidigende Kommentare treten auch innerhalb der Instagram-Community auf. Auch so genannte Hass-Konten gibt es auf Instagram. Ermutigen Sie Ihr Kind, unangemessene Inhalte zu melden. Meldemöglichkeiten finden sich unter „Optionen“ im Hilfebereich der App.

„Selbstmord” oder „Selbstverletzung” sind weitere Problembereiche, die gemeldet werden können.

Grundsätzlich hat man auf Instagram unter jedem Foto- und Videobeitrag die Möglichkeit, diesen „als unangebracht” oder „als Missbrauch” zu melden.

 

Was soll ich machen, wenn mein Kind gemobbt wird?

Cyber-Mobbing ist ein ernstes Problem geworden. Die scheinbare Anonymität des Netzes senkt die Hemmschwelle: Einige Kinder und Jugendliche sehen die Freiheiten der virtuellen Welt als Freibrief für Angriffe, unter denen die Betroffenen zum Teil schwer leiden.

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Kind beleidigt oder belästigt wird, sollten Sie so schnell wie möglich eingreifen – jedoch nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Kind. Machen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind Bildschirmfotos von den betreffenden Äußerungen oder Bildern. Informieren Sie anschließend den Anbieter. Dieser muss die entsprechenden Inhalte dann löschen. Schalten Sie bei Gewaltandrohungen oder tätlichen Übergriffen die Polizei ein!

  • TIPP:
    Oft stecken Streitigkeiten in der Schule oder eine problematische Klassensituation hinter solchen Mobbingattacken. Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber und informieren Sie ggf. gemeinsam Lehrer oder Lehrerin.

Instagram-Konto löschen:

Die Mitgliedschaft bei Instagram kann jederzeit beendet werden. Dabei sollte die App nicht nur deaktiviert, sondern das Instagram-Konto tatsächlich gekündigt werden: Damit werden alle veröffentlichten Daten binnen 24 Stunden gelöscht. Nähere Informationen zur Löschung des Accounts finden sich hier.

Ist Ihr Kind noch minderjährig und ohne Ihre Erlaubnis Mitglied bei Instagram geworden, können Sie das dem Betreiber melden. Er muss das Profil Ihres Kindes umgehend entfernen. Für diesen Fall findet sich im Instagram-Hilfebereich ein Formular.

Pädagogen
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Jugendliche
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Vor dem Download informieren!

Informiere Dich genau über die App und welche Zugriffsrechte von Dir gefordert werden. Im Downloadbereich stehen Bewertungen zur App.
Bedenke: Ein Instagram-Konto darfst Du erst ab 13 Jahren einrichten!

Pass auf Deine Daten auf!

Sei wachsam, wenn Deine privaten Daten wie Dein Name, Wohnort oder Deine Telefonnummer abgefragt werden. In Deinem Profil solltest Du möglichst wenige Angaben machen.

Tipp: Gib auf deinem Profil einen Spitznamen bzw. Decknamen an, den du nur deinen Freunden und Bekannten mitteilst.

Sicherheit geht vor!

Damit Dein Instagram-Konto nicht gehackt wird: achte beim Einrichten Deines Instagram-Profils darauf, ein sicheres Passwort zu verwenden. Apps oder Webseiten, die Zugriff auf Dein Instagram-Konto fordern, solltest Du meiden.

Schütze Deine Privatsphäre mit den richtigen Einstellungen!

Schalte im Bereich "Profil bearbeiten" die Privatsphäre AN, damit Du Abonnementanfragen bestätigen kannst.

Wenn Du Deine Instagram-Beiträge parallell auch in anderen Sozialen Netzwerken teilst, dann überprüfe auch dort die Sicherheitseinstellungen.

Deine Posts sollten nur für Deine Freunde sichtbar sein.

Erst denken, dann posten!

Poste keine intimen Bilder und Videos von Dir. Außerdem sind illegale Bilder und Videos tabu. Bilder von anderen darfst Du ohne deren Erlaubnis nicht hochladen. Auch Bilder von Stars sind meist urheberrechtlich geschützt.

Lass Dir nichts gefallen!

Bei komischen und unangenehmen Bildern und Videos: Kontakt abbrechen, Inhalte und User melden und mit den Eltern reden!

Keine Chance dem Cyber-Mobbing!

Versende keine Inhalte (z.B. peinliche oder sehr private Bilder), die von anderen Personen nachteilig gegen dich verwendet werden können. Wenn jemand in einer Gruppe gemobbt wird, mach nicht mit, schau nicht weg, sondern helfe!

Instagram-Konto löschen:

Deine Mitgliedschaft bei Instagram kannst Du jederzeit beenden. Dabei solltest Du die App nicht nur auf Deinem Smartphone deaktivieren, sondern das Instagram-Konto auf der Instagram-Website kündigen. So werden alle veröffentlichten Daten innerhalb von 24 Stunden gelöscht. Hier steht dazu eine genaue Anleitung.

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Weitere Informationen
Text und Bild

Das Faltblatt „Sicher vernetzt“ von jugendschutz.net informiert über Chancen und Risiken.

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handysektor - Ein Informationsangebot für Jugendliche

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Österreichisches Informationsportal rund um das Thema Handy

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Die Broschüre „Handy und Internet – Tipps gegen Kostenfallen“ warnt vor den 10 häufigsten Kostenfallen.

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Broschüre "Gewalt auf Handys"
der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (AJS)

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Die Broschüre "Handy ohne Risiko?"  informiert über die wichtigsten Risiken der neuen Handy-Generation.