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Leitfaden von saferinternet.at (2015):
Sicher unterwegs in WhatsApp

mecodia

Leitfaden der Mecodia Akademie:
WhatsApp Instant-Messenger unter der Lupe

Eltern
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Was soll ich machen, wenn mein Kind gemobbt wird?

Cyber-Mobbing ist ein ernstes Problem geworden. Die scheinbare Anonymität des Netzes senkt die Hemmschwelle: Einige Kinder und Jugendliche sehen die Freiheiten der virtuellen Welt als Freibrief für Angriffe, unter denen die Betroffenen zum Teil schwer leiden.

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Kind beleidigt oder belästigt wird, sollten Sie so schnell wie möglich eingreifen – jedoch nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Kind. Nutzen Sie die „Blockieren“-Funktion und machen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind Bildschirmfotos von den betreffenden Äußerungen oder Bildern. Informieren Sie anschließend den Anbieter. Dieser muss die entsprechenden Inhalte dann löschen. Schalten Sie bei Gewaltandrohungen oder tätlichen Übergriffen die Polizei ein!

  • TIPP:
    Oft stecken Streitigkeiten in der Schule oder eine problematische Klassensituation hinter solchen Mobbingattacken. Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber und informieren Sie ggf. gemeinsam Lehrer oder Lehrerin.

1. Allgemein gilt:

Schätzen Sie Ihr Kind ein: Ist es alt genug, um die Problematik der App in Bezug auf Privatsphäre und Datenschutz einschätzen zu können? Wenn nicht, führen Sie Ihrem Kind diese vor Augen und motivieren Sie es, sich damit zu befassen, bevor die App herunter geladen wird. Informieren Sie sich über mögliche WhatsApp-Alternativen oder regen Sie ihr Kind dazu an, nach solchen zu suchen. Vgl. hierzu den Hinweis unter: http://www.klicksafe.de/themen/kommunizieren/instant-messenger/whatsapp/probleme-mit-dem-whatsapp-messenger/

2. Allgemein gilt:

Weisen Sie Ihr Kind darauf hin, dass es generell mit der Weitergabe seiner Mobilfunknummer vorsichtig umgehen sollte. In Soziale Netzwerke eingestellt, verbreitet sich die Nummer schnell an eine unüberschaubare Anzahl von Nutzern weiter.

Pädagogen
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Jugendliche
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1. WhatsApp & deine Daten

WhatsApp ist zwar praktisch, aber auch ziemlich datenhungrig. Die App interessiert sich v.a. für die Namen und Kontakte in deinem Adressbuch. Diese werden unverschlüsselt an den amerikanischen Server von WhatsApp weitergeleitet. Es gibt aber auch WhatsApp Alternativen, die in dieser Hinsicht nicht so kritisch sind. Z.B. Touch, Skype und weitere mehr. Mehr Infos unter: http://www.klicksafe.de/themen/kommunizieren/instant-messenger/whatsapp/probleme-mit-dem-whatsapp-messenger/

2. Augen auf!

Wenn du Mitteilungen von Personen bekommst, die du nicht kennst, sei vorsichtig! Es kann z.B. sein, dass du darin aufgefordert wirst, einen Link zu öffnen oder die Nachricht weiterzusenden. Dahinter versteckt sich aber oft ein kostenpflichtiges Abo oder nervige Werbebotschaften.

3. Kontakte blockieren

Wenn dir jemand anzügliche, beleidigende oder anderweitig unliebsame Mitteilungen schickt, kannst du diese Person blockieren. Wie genau das geht findest du hier detailliert beschrieben: http://www.whatsapp.com/faq/de/general/21242423

4. Keine Chance dem Cyber-Mobbing

Versende keine Inhalte (z.B. peinliche oder sehr private Bilder), die von anderen Personen nachteilig gegen dich verwendet werden können. Wenn jemand in einer Gruppe gemobbt wird, mach nicht mit, schau nicht weg, sondern helfe.