Let’s talk about Porno
klicksafe-Zusatzmodul
für Lehrkräfte:
Let’s talk about Porno
klicksafe-Zusatzmodul
"Let’s talk about Porno"
Baustein 1: Was ist schon normal?
klicksafe-Zusatzmodul
"Let’s talk about Porno"
Baustein 2: Bin ich schön? Bin ich sexy?
klicksafe-Zusatzmodul
"Let’s talk about Porno"
Baustein 3: Alles Porno, oder was?
klicksafe-Zusatzmodul
"Let’s talk about Porno"
Baustein 4: "Der Typ ist voll porno"
klicksafe-Dossier:
Pubertät 2.0–Aufwachsen in sexualisierten Lebenswelten
klicksafe-Quiz "Let´s talk about Porno" für Jugendliche:
Teste dein Wissen!
Spot "Ein bisschen pervers"
aus dem Film „Geiler Scheiß“, Medienprojekt Wuppertal
Ratgeber für Eltern "Sexualität und Internet" von Saferinternet.at und dem Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ)
VOll PORNO
Flyer für Jugendlichen von handysektor
tv.profiler – Eine Unterrichtsstunde zu Germany’s next Topmodel
ZUSÄTZLICHE ARBEITSBLÄTTER ZUM MODUL
klicksafe stellt Ihnen hier ergänzende Arbeitsblätter zum Modul "Let´s talk about Porno" zur Verfügung.
Zusatzarbeitsblatt 1: Was sagt das Gesetz zu Pornografie?
Zusatzarbeitsblatt 2: Was wäre wenn? Arbeitsblatt zur persönlichen Einstellung im Umgang mit möglichen Problemsituationen mit Internet oder Handy.
Tipps für die Arbeit mit Jugendlichen
Bevor Sie mit den Jugendlichen sprechen...
Selbsterkundungsbogen für Pädagogen als Einstieg in das Thema Pornografie
1. Nicht unvorbereitet loslegen
Neben der Bewusstmachung der eigenen Einstellung zu dem Thema Pornografie, muss über die Wirkung auf die ArbeitskollegInnen und auf die gesamte Institution, in der man tätig ist, nachgedacht werden. Auch muss darüber nachgedacht werden, inwieweit die Eltern mit einbezogen werden. Zudem erfordert das Thema eine hohe Sensibilität gegenüber den Jugendlichen.
2. Welche Rolle spielt die Schule/das Jugendzentrum?
Neben den Eltern sind die Schule und das Jugendzentrum die wichtigsten
Informationsquellen für Sexualthemen. Allerdings bestehen Hemmungen, Themen aufzugreifen, die Sexualität und insbesondere Sexualpraktiken betreffen. Jugendliche erhalten somit den größten Teil an „Aufklärung“ aus den Medien, die meist nicht viel mit verantwortungsvoller Sexualpädagogik zu tun haben.
3. Vorgewarnte Eltern sind verständnisvolle Eltern
Für ein pädagogisches Vorhaben zum Thema Pornografie müssen die Eltern eingebunden werden. Anhand eines Elternabends sollten Motivation und Methodik dargelegt werden, um somit die Eltern für die Bedeutsamkeit der Thematik zu sensibilisieren.
4. Hinschauen, auch wenn’s nicht gefällt
Schauen Sie sich pornografische Seiten im Netz an, auch wenn es Ihnen widerstrebt. Gehen Sie auf Seiten wie redtube.com, youporn.com, xhamster.com – um das zu sehen, was auch die Jugendlichen sehen. Nur wenn Sie über denselben Kenntnisstand wie die Jugendlichen verfügen, können Sie „mitreden“.
5. Indirekt ansprechen
Jugendliche haben das Bedürfnis, über Sexualität zu sprechen. Allerdings ist es wichtig, ihnen nicht zu nahe zu treten. Eine Hilfe kann sein, sie indirekt anzusprechen, nach dem Motto: „Warum, glaubt ihr, nutzen Menschen Pornografie?“.
6. Jungen und Mädchen getrennt
Es konnte ein großer Geschlechterunterschied in Konsum, Funktion und Beurteilung von sexualisierten Medieninhalten festgestellt werden. Daher ist es ratsam, mit geschlechtergetrennten Gruppen zu arbeiten. Bestenfalls arbeitet ein männlicher Kollege dann mit den Jungen, eine weibliche Kollegin mit den Mädchen.
7. Frei ab 14?
Ab wann darf man mit Jugendlichen über Pornografie reden? Tatsache ist, dass das Thema Liebe und Sexualität für Kinder im Alter von 11 bis 13 Jahren noch sehr mit Peinlichkeit und Scham behaftet ist. Mit zunehmendem Alter nimmt das Interesse am Thema zu.
8. Aspekte des Jugendschutzes beachten
Materialien und Inhalte, die in den Unterricht mit einbezogen werden, müssen unter Aspekten des Jugendschutzes gewählt und reflektiert werden.
9. Gleichberechtigte Standpunkte
Jede Meinung, Äußerung und Emotion ist bei der Auseinandersetzung mit Pornografie wichtig. Die Aussagen Jugendlicher sollten keinem Werturteil unterworfen werden. Zum Aufbau eines eigenen Standpunkts benötigen Jugendliche einen Abgleich mit anderen Standpunkten. PädagogInnen sollten daher durchaus persönlich Stellung beziehen und diese deutlich als solche kenntlich machen.














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webtogether | 07.02.2011 um 14:15 Uhr:
Ich finde es ganz toll, dass es nun auch dazu eine Broschüre gibt, hab mal kurz drübergeschaut unr mit ist bei den Interviews aufgefallen, dass diese sich vor allem um die Wirkung von Pornos auf Jungen drehen. Was ist mit den Mädchen? Es sind nicht nur Jungs die Pornos gucken.
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