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  klicksafe-Newsletter November 2023  
 

Liebe Leser*innen,

mit der November-Ausgabe unseres klicksafe-Newsletters erhalten Sie aktuelle Informationen rund um Internetsicherheit und Medienkompetenz. Die JIM-Studie liefert seit 25 Jahren Zahlen zur Mediennutzung von Jugendlichen zwischen zwölf und 19 Jahren. Wir stellen Ihnen in unserem Artikel ausgewählte Ergebnisse der brandneuen JIM-Studie 2023 vor. Gemeinsam mit der Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung und dem Familienministerium informieren wir in einer neuen Eltern-Broschüre zum Thema digitale sexuelle Gewalt. Außerdem bieten wir im Dezember drei Webseminare für Eltern und Lehrkräfte an, für die Sie sich jetzt noch kostenlos anmelden können.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

 
 

JIM-Studie 2023 veröffentlicht

Jedes dritte Mädchen und jeder vierte Junge wurde 2023 im Netz schon einmal sexuell belästigt. 23 Prozent wurden im letzten Monat vor der Befragung ungewollt mit pornografischen Inhalten konfrontiert. Zudem gaben 14 Prozent der Jugendlichen an, innerhalb des letzten Monats selbst im Internet angefeindet oder beleidigt worden zu sein. Dies sind Ergebnisse der JIM-Studie 2023 des Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs). Für die repräsentative JIM-Studie 2023 wurden in ganz Deutschland insgesamt 1.200 Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 19 Jahren zu ihrer Mediennutzung befragt. Wir stellen ausgewählte Ergebnisse vor.

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Neue Infobroschüre „Das erste Smartphone – wie kann ich mein Kind vor sexueller Gewalt im Internet schützen?“

Im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Schieb deine Verantwortung nicht weg!“ wird mit Plakaten, TV-Spots, Aktionen und Materialien über das Thema sexuelle Gewalt aufgeklärt. Die Kampagne wird durchgeführt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM). Auch klicksafe beteiligt sich mit der gemeinsamen Infobroschüre „Das erste Smartphone – wie kann ich mein Kind vor sexueller Gewalt im Internet schützen?“. Sie gibt Eltern Hilfestellung, sich frühzeitig mit den Risiken digitaler sexueller Gewalt gegenüber Kindern zu beschäftigen.

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Jetzt anmelden: Webseminare im Dezember

Zum Abschluss des Jahres bieten wir drei Webseminare an, für die Sie sich kostenlos anmelden können. Am 4.12. geben wir zusammen mit den Kolleg*innen vom Elternguide Tipps rund um Mediengeschenke zu Weihnachten. Am 5.12. fragen wir im Rahmen der Kampagne #OnlineAmLimit: Wie gelingt digitale Balance im Familienalltag? Und am 12.12. informieren wir im Webseminar mit DigiBits über „Desinformationen und Hate Speech im Netz – Reaktionsstrategien und weitere didaktische Ansätze für den Unterricht“. Bitte beachten Sie: Für dieses Webseminar ist die Teilnehmer*innenzahl auf 30 Personen beschränkt.

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Neue Reihe: Gute Angebote für Jugendliche in Social Media und Co.

Im Internet gibt es eine Vielzahl unterschiedlichster Informations- und Unterhaltungskanäle. Das macht es Jugendlichen oft schwer, sichere und seriöse Inhalte und Profile zu finden. Unser neuer Scrolling Guide hilft Ihnen, Jugendliche beim selbstbestimmten Surfen zu unterstützen. Die Themen reichen dabei von „Gut informiert - Nachrichtenangebote auf Social Media“ über „Datenschutz für Jugendliche“ bis hin zu „Macht Jugendliche fit gegen Fakes“. Im Rahmen unseres neuen Formats werden wir regelmäßig weitere Themen ergänzen.

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So reagieren Sie richtig auf Missbrauchsdarstellungen im Netz

Was tun, wenn ich online auf Missbrauchsdarstellungen von Minderjährigen gestoßen bin? Wo kann ich diese Inhalte melden, damit sie aus dem Netz gelöscht werden? Diese Fragen beantworten unsere Partner im deutschen Safer Internet Centre - die Beschwerdestellen von FSM, eco und jugendschutz.net mit einem neuen Factsheet. Anlass dafür war der europäische Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und Missbrauch am 18. November. Das Factsheet bereitet die wichtigsten „DOs und DON’Ts“ verständlich auf und gibt Interessierten und Betroffenen konkrete Hilfestellungen an die Hand.

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„Take It Down“ entfernt Nacktbilder von Minderjährigen aus dem Netz

Es ist eine Horrorvorstellung: Im Internet tauchen die eigenen Nacktbilder öffentlich zugänglich auf. Betroffene fühlen sich bloßgestellt und stehen vor dem Problem, ihre Bilder schnellstmöglich von Online-Plattformen wieder löschen zu lassen. Ein neues Tool des National Center for Missing and Exploited Children hilft, dass es gar nicht erst dazu kommt. Mit wenigen Klicks kann man damit verhindern, dass die eigenen Aufnahmen bei Diensten wie Instagram und TikTok hochgeladen werden können. Nun ist „Take It Down“ auch auf Deutsch verfügbar.

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Das sind die Rechte von Kindern im Internet

Die Kinderrechte gibt es bereits seit 1989. Sie legen fest, dass Kinder besondere Rechte auf Schutz, Förderung und Beteiligung haben. Durch die rasanten technologischen Entwicklungen hat sich allerdings die Art und Weise, wie Kinder heute aufwachsen und leben, grundlegend verändert. Smartphones, soziale Medien und Online-Spiele sind zu festen Bestandteilen ihrer Lebensrealität geworden. Mittlerweile wurde deshalb festgelegt, dass die Kinderrechte auch im Internet gelten. Anlässlich des Tags der Kinderrechte zeigen wir, welche Rechte Kinder in der digitalen Welt haben.

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Mitmachen: Europaweite Umfrage zu Künstlicher Intelligenz in der Schule

Künstliche Intelligenz (kurz KI) hat in den unterschiedlichsten Bereichen Einzug gehalten - auch in den Schulen. KI kann zum Beispiel dabei helfen, den Unterricht zu verbessern. Oder sie kann Schüler*innen individuell unterstützen. Und sie kann Verwaltungsaufgaben im Schulalltag vereinfachen. Doch wie weit ist der Einsatz von KI-Programmen an deutschen Schulen bisher verbreitet? Wie bewerten Lehrkräfte Veränderungen durch KI? Das möchten wir mit einer europaweiten Online-Umfrage herausfinden. Helfen Sie mit!

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Wie können Lehrkräfte Judenfeindlichkeit im Unterricht begegnen?

Seit dem Terrorangriff am 7. Oktober 2023 auf Israel wird weltweit vermehrt über antisemitische Übergriffe berichtet. Auch in deutschen Schulen kommt es immer wieder zu judenfeindlichen Vorfällen. Viele Lehrkräfte fühlen sich damit überfordert. Was gilt noch als freie Meinungsäußerung? Was ist eine strafbare Aussage? Und wie reagieren, wenn Schüler*innen zum Beispiel antisemitische Verschwörungstheorien im Unterricht ansprechen? Zum 85. Jahrestag der Reichspogromnacht hat klicksafe Angebote zusammengetragen, die Lehrer*innen im Umgang mit Antisemitismus an der Schule helfen.

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So erkennt man Fake-Shops im Internet

Black Friday, Cyber Monday und das Weihnachtsgeschäft - zum Jahresende überbieten sich Online-Händler mit Schnäppchen und Rabatten. Den allgemeinen Kaufrausch machen sich leider auch Betrüger*innen zunutze. Sie locken mit vermeintlich unschlagbaren Angeboten, um uns zu Käufen zu verleiten. Wie können Kund*innen Fake-Shops von seriösen Online-Händlern unterscheiden? Wir zeigen, worauf Sie beim sicheren Einkaufen im Internet achten müssen und bieten dazu eine einfache Checkliste und Unterrichtsmaterial für Jugendliche an.

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Über klicksafe

klicksafe (www.klicksafe.de) ist eine Initiative im Digital Europe Programme der Europäischen Union für mehr Sicherheit im Internet. klicksafe wird von der Medienanstalt Rheinland-Pfalz koordiniert und gemeinsam mit der Landesanstalt für Medien NRW umgesetzt.

klicksafe ist Teil des Verbundes der deutschen Partner im Digital Europe Programme der Europäischen Union, Safer Internet DE (www.saferinternet.de). Diesem gehören neben klicksafe als Awareness Centre die Internet-Hotlines internet-beschwerdestelle.de (durchgeführt von eco und FSM) und jugendschutz.net sowie die Nummer gegen Kummer (Helpline) an.

E-Mail: info@klicksafe.de
Internet: www.klicksafe.de

Redaktion: Deborah Woldemichael

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