Um welche Daten geht es genau?

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) soll den EU-Bürgerinnen und -bürgern die Hoheit über „ihre” Daten garantieren und die Verarbeitung personenbezogener Daten durch Unternehmen, Vereine oder Behörden in der ganzen EU einheitlich regeln. Im Fokus stehen bei der DSGVO sogenannte personenbezogene Daten. Das sind all jene Informationen, die sich auf eine natürliche Person beziehen, oder sich mittelbar auf eine Person beziehen lassen. Mittelbar meint, dass man z. B. aus der Kombination der Merkmale Wohnort und Vorname auf eine bestimmte Person schließen kann. Das ist deswegen besonders wichtig, weil z. B. auch IP-Adressen, die jedes Online-Gerät im Internet hinterlässt, damit zu den personenbezogenen Daten zählen. Auch für diese Daten gelten also die rechtlichen Anforderungen der Verordnung. Als besonders schützenswert nennt die DSGVO personenbezogene Daten zu ethnischer und kultureller Herkunft, politischen, religiösen und philosophischen Überzeugungen, Gesundheit, Sexualität und Gewerkschaftszugehörigkeit. Auch biometrische Informationen wie Fingerabdrücke oder Gesichtszüge und genetische Daten gehören zu solchen besonders geschützten Daten.