PlayStation Vita

Hierbei handelt es sich um den 2012 erschienenen Nachfolger der Handheld-Spielkonsole PlayStation Portable. Sie ist leistungsstärker als das Konkurrenzprodukt Nintendo 3DS. Allerdings ist die Spielauswahl wesentlich geringer. Für das Gerät wurde eine eigene Spielkarte als Datenträger entwickelt: Die NVG Card. Auf der Karte steht neben dem Spiel auch die Altersfreigabe. Spiele des Vorgängers PlayStation Portable lassen sich auf der PS Vita mit dem eingebauten Emulator abspielen. Ein Gyroskop und ein Beschleunigungssensor messen die Bewegungsveränderungen und übertragen sie in das Spiel.

Bei der PS Vita Slim handelt es sich um eine dünnere und kostengünstigere Variante des ursprünglichen Handhelds. Vor allem die Verbreitung moderner Smartphones lassen den Handheld-Markt schrumpfen. Denn heutige Heranwachsende haben eigentlich immer unterwegs ein Spielgerät im Hosentaschenformat griffbereit.

Jugendschutz

Hinsichtlich des Jugendschutzes weist das Handheld-Gerät ähnliche Möglichkeiten und Grenzen wie die PlayStation 4 auf. Sie liest ebenfalls das PEGI-Kennzeichen von Spielen aus, welche in Deutschland nicht gesetzlich bindend sind. Diese sind allerdings nicht auf allen Datenträgern hinterlegt, weshalb sich Eltern auf alle Fälle ergänzend informieren sollten.

 

Internetfähigkeiten

Mittels WLAN (oder je nach Modell zusätzlich über 3G) kann mit der PS Vita im Internet gesurft werden. Über den PlayStation Network-Store (PSN-Store) kann auf zum Teil kostenpflichtige Inhalte zugegriffen werden. Weiterhin ist es möglich, dass zwei PS Vita direkt untereinander Kontakt aufnehmen (Remote Play). Auf diese Weise kann die Handheld-Konsole auch als zweiter Bildschirm für die stationäre PlayStation genutzt werden.