Elternfragen konkret

Wann ist mein Kind alt genug für ein Smartphone? Ab wann darf es WhatsApp nutzen? Diese und weitere Elternfragen werden hier beantwortet.

DSGVO: Wie sollen Eltern reagieren, wenn ihr minderjähriges Kind bei der Altersangabe lügt?

Zu unterscheiden ist hier die erzieherische Reaktion und die rechtliche Einordnung. Als erziehende Person gilt es zunächst, nachzuvollziehen, weshalb Ihr Kind bei der Altersangabe gelogen hat. Geht es um ein Angebot, das „alle” Freundinnen und Freunde auch nutzen und bei dem Ihr Kind von der Kommunikation ausgeschlossen wird, wenn es das Angebot nicht nutzt? Oder geht es um ein  Angebot, bei dem das Alter aus anderen Gründen (bei Spielen bspw. wegen der Inhalte) abgefragt wird? Diese Fragen sind relevant, um die Motivation Ihres Kindes zu verstehen. Denn nur dann können Sie Ihr Kind sinnvoll begleiten.
Was sollten Sie mit Ihrem Kind dann besprechen:

  • Welchen Grund hat die Altersabfrage? Gehen Sie mit Ihrem Kind der Frage nach, weshalb es verschiedene Altersstufen gibt und wovor die Kinder geschützt werden sollen (siehe Wovor soll Datenschutz die Menschen schützen?).
  • Welche Konsequenz kann es für mich haben, wenn ich bei der Altersangabe lüge? (siehe Was sind die Konsequenzen für Eltern und Kinder, wenn das Kind bei der Altersangabe lügt?).
  • Welche Alternativen gibt es? Gerade wenn es um Messenger geht, gibt es auch Alternativen, die genutzt werden können. Wichtig ist dann aber, dass auch der Freundeskreis, die Vereinsmitglieder etc. mitziehen. Vernetzen Sie sich also ggf. mit den Erziehungsberechtigten der Gruppe, um die es geht, und versuchen Sie gemeinsam eine Alternative auszuwählen. Informationen zu Alternativen gibt es hier. (siehe Mögliche Alternativen zum WhatsApp-Messenger).

Informationen zur rechtlichen Einordnung finden sich im nächsten Punkt „Was sind die Konsequenzen für Eltern und Kinder, wenn das Kind bei der Altersangabe lügt?“

DSGVO: Was sind die Konsequenzen für Eltern und Kinder, wenn das Kind bei der Altersangabe lügt?

Bei dieser Frage sind mehrere Aspekte zu unterscheiden, denn es sind vor allem rechtliche Aspekte sowie auch erzieherische Aspekte getrennt zu beleuchten.

Für die rechtlichen Aspekte sind erst einmal folgende Hintergrundinformation von Bedeutung:  Die meisten US-amerikanischen Social Media-Anbieter geben ein Mindestalter von 13 Jahren vor, da sie per Gesetz dem Children's Online Privacy Protection Act  in den USA unterliegen. Dieser sieht vor, dass in den USA grundsätzlich keine Daten von Personen unter 13 Jahren gesammelt werden dürfen, um die unter 13-Jährigen besonders zu schützen. Das bedeutet, dass auch in den USA Kinder und anderswo Nutzende unter 13 Jahren WhatsApp laut Nutzungsbedingungen nicht nutzen dürfen.

Für WhatsApp-Nutzerinnen und Nutzer in Deutschland gilt derzeit das Mindestalter von 16 Jahren. Diese Regelung des Mindestalters gilt deshalb, weil der Anbieter WhatsApp jüngere Kinder als Nutzende nicht haben möchte, da er einer datenschutzrechtlichen besonderen Einwilligungsanforderung bei Kindern unter 16 Jahren unterliegen würde. Mit anderen Worten,  WhatsApp lässt die Nutzung in Deutschland für unter 16-Jährige nicht zu, da WhatsApp (oder ein anderer Anbieter) aus datenschutzrechtlicher Sicht ansonsten die Einwilligung der Erziehungsberechtigten bei 15/14/13-Jährigen einholen müsste. Der Anbieter möchte mit der Vertragsbedingung „Mindestalter 16 Jahre“ generell vermeiden, dass er in die Pflicht gerät, diese Einwilligungen einzuholen.

Was passiert also mit WhatsApp-Nutzenden unter 16 Jahren? Sobald der Anbieter WhatsApp erfährt, dass der Nutzende unter 16 Jahre alt ist, kann er den Account wegen Verstoß gegen die rechtlichen Vertragsbedingungen löschen. Dies wären erst einmal die Konsequenzen des Anbieters. Somit hätte die Falschangabe des Alters, vollkommen unabhängig von Datenschutzfragen, eine enorme Relevanz für Kinder und Jugendliche, denn die Konsequenz wäre, dass sie den Dienst nicht mehr nutzen könnten. Das heißt, dass diese Altersgruppen in der Gefahr leben, dass ihr Account gelöscht wird. Zudem heißt es aber auch, dass unter 13-jährige sicher auch in nächster Zukunft bei US-amerikanischen Social Media-Anbietern nicht zugelassen werden, da dies, wie schon erläutert, generell gegen amerikanisches Recht verstößt. Also unter 13-jährige würden, auch wenn die Eltern zustimmen würden, keinen legalen Account anlegen können.

Aus erzieherischer Sicht sind folgende Aspekte zu bedenken und abzuwägen: Nutzen Kinder oder Jugendliche unter 16 Jahren den Messenger-Dienst WhatsApp, trifft die Eltern als Sorgeberechtigte die Pflicht, ihr Kind auch im Hinblick auf die bisher dargestellten rechtlichen Bedingungen hinzuweisen, und gegebenenfalls das Risiko einzugehen, dass der Account gelöscht wird. Das kann für jüngere Kinder massive seelische Auswirkungen haben, da sie damit von der Gruppe ausgeschlossen werden, mit der sie in Kontakt sind und kommunizieren. Hier würde sich die Frage stellen, ob nicht von Beginn an ein Messenger für die entsprechende Altersstufe gewählt wird, und auch im Freundeskreis des Kindes und bei deren Eltern für die gemeinsame Nutzung einer Alternative zu WhatsApp geworben wird. Entscheiden sich Eltern trotzdem für WhatsApp als Messenger, sind sie verpflichtet ihre Kinder über die Risiken der Nutzung aufzuklären und die erforderlichen Schutzmaßnahmen im Sinne ihres Kindes zu treffen. Das heißt auch, wer den Messenger-Dienst WhatsApp nutzt, übermittelt nach den technischen Vorgaben des Dienstes fortlaufend Daten von allen in dem eigenen Smartphone-Adressbuch eingetragenen Kontaktpersonen an das hinter dem Dienst stehende Unternehmen. Solange nicht geklärt ist, ob die WhatsApp-Nutzung unter die DSGVO-Ausnahme der ausschließlich privaten oder familiären Nutzung fällt, kann bisher nicht gesagt werden, ob die WhatsApp-Nutzenden gegenüber den Personen im eigenen Adressbuch eine deliktische Handlung begehen und ggf. Gefahr laufen, von den betroffenen Personen kostenpflichtig abgemahnt zu werden.

Auch sollten Eltern überlegen, ob sie selbst als elterliches Vorbild datenschutzgerechte Messenger-Dienste statt WhatsApp nutzen, denn das wäre eine gute Möglichkeit, ihren Kindern zu zeigen, dass es auch ihnen wichtig ist, ihre Daten und die Daten anderer Personen zu schützen. Hier wären Wire, Threema, Chiffry, oder Hoccer datenschutzgerechte Dienste, die mittlerweile auch von deutschen Datenschützern empfohlen werden. Allerdings sind auch diese Dienste, nach deren Nutzungsbedingungen (wie auch bei WhatsApp), nicht für Jugendliche unter 16 Jahren, oder sogar älter zugelassen.

Hier finden Sie sichere Messenger-Dienste für jüngere Kinder.

Hier finden Sie Informationen zu datenschutzgerechten Messenger-Diensten.

DSGVO: Machen sich Eltern strafbar, wenn sie WhatsApp-Gruppen mit ihren unter 16-jährigen Kindern haben?

Ausgenommen aus der Datenschutz-Grundverordnung ist die Verarbeitung von Daten zu rein privaten Zwecken, bspw. in der Familie und im Freundeskreis. Allerdings ist hier Vorsicht geboten – gerade bei Smartphone-Apps wie WhatsApp. Diese greift grundsätzlich auf das gesamte Telefonbuch zu. Sobald hier auch berufliche Kontakte gespeichert sind, liegt keine rein private Nutzung mehr vor und die Nutzung von WhatsApp würde potenziell mit einem Verstoß gegen den Datenschutz einhergehen. Denn um diesen Verstoß zu vermeiden, müsste von den Kontakten das Einverständnis eingeholt werden, dass die Kontaktdaten an WhatsApp weitergegeben werden.

Wann ist mein Kind alt genug fürs Internet?

Gegenfrage: Wann schicken Sie Ihr Kind allein auf die Straße, zum Einkaufen oder auf den Spielplatz? Wahrscheinlich dann, wenn Sie glauben, dass Ihr Kind sich in solchen Situationen sicher fühlt, da Sie mit ihm das richtige Verhalten im Verkehr eingeübt oder es auf den Umgang mit anderen Menschen vorbereitet haben.

Auch in der Medienerziehung ist es notwendig, solche Entscheidungen zu treffen. Möchten Sie Ihr Kind gezielt an das Internet heranführen oder warten bis es Interesse bekundet? Auf jeden Fall sollten Kinder beim Erkunden des Internets nicht allein gelassen werden. Nur so kann die Berührung mit ungeeigneten oder gefährdenden Inhalten minimiert werden. Deshalb ist Ihr Kind auf Ihre Hilfe und Unterstützung angewiesen. Wenn Sie Ihr Kind beim Einstieg ins Netz begleiten, können Sie mit klaren Regeln und regelmäßigen Gesprächen über Medieninhalte eine solide Basis für eine gute Medienerziehung schaffen.

Weitere Informationen finden Sie im Bereich „Kinder von 3 bis 10 Jahren“
Kleinkinder und Medien beim Internet-ABC

Woran erkenne ich gute Internetseiten für Kinder?

Das Surfen im Internet soll Ihrem Kind in erster Linie Spaß machen. Damit das klappt, sollte es gerade bei jüngeren Kindern möglichst zu keiner Überforderung kommen. Auch sollten nur altersgerechte Inhalte gezeigt werden. Wie aber können Sie als Eltern einschätzen, ob Angebote zu Ihrem jüngeren Kind passen?

Bei dieser Einschätzung können Ihnen die folgenden Punkte helfen: Gute Angebote für Kinder …
… sind gewaltfrei und verzichten auf Kinder- und jugendgefährdende Inhalte.
… sind nicht zu textlastig und erlauben Orientierung über Bilder.
… laden zum Spielen und Entdecken ein.
… sind leicht zu bedienen (einfacher Seitenaufbau, große Schaltflächen, …).
… fragen keine persönlichen Daten ab.
… erlauben anderen Personen nicht mit Ihrem Kind in Kontakt zu treten.
… sind möglichst werbefrei.
… erhalten und verlinken nur auf kindgerechte Webseiten.

Thema: "Gute Internetseiten und Apps"

Wann ist mein Kind alt genug für ein Handy?

Natürlich wünschen Sie sich als Eltern eine möglichst klare Altersangabe. Kinder im Grundschulalter benötigen zumeist noch kein eigenes Handy. Aber: Für Kinder ist das Handy mehr als nur eine Möglichkeit, zu telefonieren und Informationen auszutauschen. Es ist auch Statussymbol und Gesprächsthema im Freundeskreis, wodurch es eine starke soziale Funktion erfüllt. Auch wenn hier der Gruppendruck eine große Rolle spielt („alle anderen haben auch eins“), kann Ihre Entscheidung auch so ausfallen, dass Ihr Kind noch warten muss, bis es ein eigenes Handy bekommt. Für viele Eltern ist z. B. der Wechsel von der Grund- zur weiterführenden Schule ein geeigneter Anlass, ein eigenes „Taschentelefon“ für ihr Kind anzuschaffen: Kinder legen dann in der Regel weitere Wege zur Schule zurück und sind mit einem Handy gut erreichbar bzw. können sich schnell mit ihren Eltern in Verbindung setzen.

Sinnvoll ist die Anschaffung eines eigenen Handys für Kinder, wenn sie verantwortungsvoll damit umgehen. Wann aber ist es soweit? Vor allem sollte das Kind mit den im Handy „enthaltenen“ Einzelgeräten (siehe Abbildung „Das Handy – Der multimediale Alleskönner“) bereits ausreichend Erfahrung unter Aufsicht gesammelt haben. Hierbei gilt: Je mehr Funktionen das Handy ungesichert zur Verfügung stellt, desto mehr Medienkompetenz sollte das Kind entwickelt haben. Trauen Sie Ihrem Kind dies zu? Kann es bereits andere Medien wie z. B. den Computer sicher nutzen? Weiß es, worauf man beispielsweise in Sachen Datenschutz und Umgang mit persönlichen Daten achten sollte? Hierbei sollte es z. B. wissen, wann persönliche Informationen (Telefonnummer, Adresse, ...) ohne Bedenken preisgegeben werden können und in welchen Fällen Vorsicht geboten ist. Wichtig ist auch, dass Ihr Kind bereits erste Erfahrungen mit Kosten und Geldwerten gemacht hat, es z. B. gut mit seinem Taschengeld umgehen kann.

Broschüre „Smart mobil?!“
Thema "Apps"
Thema "Smartphone"

Wann ist mein Kind alt genug für ein Smartphone mit Internetzugang?

Leider ist es kaum möglich, Ihnen hier ein konkretes Alter zu nennen. Vielmehr hängt die Antwort von der Medienerfahrung und dem Entwicklungsstand Ihres Kindes ab. Sobald es gut, sicher und verantwortungsvoll mit dem Internet umgeht und am heimischen Internet-Computer ausreichend Erfahrungen sammeln konnte, kann über die Anschaffung eines Smartphones nachgedacht werden. Denn mit einem Smartphone und seinen zahlreichen Möglichkeiten übertragen Sie Ihrem Kind eine große Verantwortung: Hiermit hat es das mobile Internet immer mit dabei. Und auch wenn kein Vertrag mit Internetnutzung abgeschlossen wurde, kann Ihr Kind z. B. über offene WLANs in Cafés und Schnellrestaurants oder über WLANs im Freundeskreis das Internet nutzen.

Broschüre „Smart mobil?!“
Thema "Apps"
Thema "Smartphone"

Woran erkenne ich gute Apps für Kinder und wo finde ich passende Tipps?

Auch für jüngere Kinder gibt es eine Fülle von Apps. Ob diese für Ihr Kind geeignet sind, hängt vor allem davon ab, welche Vorlieben es hat und welche Kenntnisse bzw. Erfahrungen es im Umgang z. B. mit digitalen Spielen bereits sammeln konnte. Und natürlich sollten Apps für Kinder keine problematischen Inhalte zeigen. Leider gibt es momentan noch keine verbindliche Altersklassifizierung bei Apps.

Die folgenden Punkte helfen dabei, eine App vor der Installation in dieser Hinsicht zu überprüfen. Eine kindgerechte App …

  • ...ist gewaltfrei und stellt ausschließlich Inhalte dar, die für das Alter angemessen sind.
  • ...ist einfach aufgebaut, leicht zu bedienen, benutzt eine kindgerechte Ansprache und verzichtet auf zu viel Text.
  • ...regt die Fantasie und die Neugier Ihres Kindes an.
  • ...verzichtet auf Werbung und Verlinkungen zu Sozialen Netzwerken, Werbeseiten, App-Stores oder anderen für Kinder nicht geeigneten Angeboten.

Apps für Kinder auf klick-tipps.net
Broschüre „Apps sicher nutzen – Mobile Geräte in Kinderhand“ der Stiftung Medienpädagogik Bayern

Was können Filter- und Jugendschutzprogramme leisten?

Vor allem bei jüngeren Kindern können Kindersuchmaschinen sowie Filter- und Jugendschutzprogramme dazu beitragen, eine Konfrontation mit jugendgefährdenden Inhalten zu verringern. Somit ist die Verwendung in jedem Fall empfehlenswert. Sie können allerdings keinen vollständigen Schutz bieten und sollten die begleitende Medienerziehung lediglich unterstützen. Mit zunehmendem Alter und Know-how des Kindes steigt zudem die Wahrscheinlichkeit, dass Filterprogramme ausgehebelt werden können – z. B. durch einen Start des Computers über USB-Stick. Auch neigen einige Filter dazu, nach bestimmten Schlagwörtern zu blocken. Bei älteren Kindern kann eine Hausaufgabenrecherche beispielsweise zum Dritten Reich so deutlich erschwert werden. Hier gilt es dann, Vor- und Nachteile gegeneinander abzuwägen. Anerkannte Jugendschutzprogramme lesen die Alterskennzeichnungen von Websites aus und „wachsen“ mit dem Alter des Kindes mit. So wird das Angebot zugänglicher Websites altersentsprechend Schritt für Schritt erweitert.

Thema Jugendschutzfilter 
Thema Apps & Kinder-bzw. Jugendschutz

Welche Apps sind bei Kindern und Jugendlichen gerade angesagt, wie funktionieren diese und was sollte man beachten?

Dazu hat unser Partner Handysektor passende Inhalte im Angebot. Auch wenn sich der Handysektor in erster Linie an Jugendliche richtet, finden auch Sie als Eltern gute Tipps und Informationen: www.handysektor.de/apps-upps/top10-apps.html. Besonders empfehlenswert ist auch der Handysektor-Videobereich: www.handysektor.de/mediathek/videos.html

Hier finden sich auch die sogenannten Screencasts, mit denen der Handysektor relevante Apps und nützliche Handyfunktionen vorstellt. Die Filme im Comicstil können einen guten Aufhänger bieten, um über Themen wie Cyber-Mobbing oder WhatsApp-Stress mit Ihrem Kind ins Gespräch zu kommen.

Sollte ich meinem Kind WhatsApp, Facebook oder Instagram erlauben?

Immer früher werden viele Eltern von ihren Kindern gefragt, ob sie Facebook, WhatsApp oder andere Angebote nutzen dürfen. Ein Argument, dass Sie als Eltern dabei sehr gut kennen dürften, lautet „Die Anderen dürfen das auch!“. Und in vielen Fällen spielt der Druck der Gleichaltrigengruppe tatsächlich eine große Rolle. Wenn der überwiegende Teil der Klasse WhatsApp, Facebook, usw. für den Austausch verwendet, bekommt man viele Informationen entweder gar nicht oder zu spät mit. Dies sollte aber in keinem Fall bedeuten, die Nutzung vorschnell zu erlauben.

Soziale Netzwerke und Messenger sind nicht für jedes Alter geeignet. Das meinen auch die Unternehmen selbst. So ist die Nutzung beliebter Dienste wie Facebook oder WhatsApp mit Altersbeschränkungen durch die Anbieter verbunden, die in den AGB nachzulesen sind. Was ist hierfür der Grund?

Für jüngere Nutzer sind in diesen Diensten keine ausreichenden Sicherheitsvorkehrungen vorhanden. Daher sind sie in erhöhtem Maße Risiken ausgesetzt. Dazu gehören zum Beispiel ungewollte Kontaktaufnahmen durch Fremde, wie bei WhatsApp über die Telefonnummer oder Gruppeneinladungen.

Tipp: Auch wenn eine Überprüfung des tatsächlichen Alters nicht stattfindet, sollten Sie als Eltern diese Altershinweise ernst nehmen und mit Ihrem Kind darüber sprechen, warum die Nutzung bestimmter Dienste vielleicht (noch) nicht für Ihr Kind geeignet ist. Zudem gibt es auch für jüngere Kinder passende Angebote, um in möglichst sicherer Umgebung erste Erfahrungen mit der Kommunikation über das Internet zu machen.

Flyer "Sicherer in Sozialen Netzwerken: Tipps für Eltern"
Thema Whatsapp
Thema Facebook
Thema Instagram